Der SK Rapid blieb nach dem 2:2-Unentschieden gegen den TSV Hartberg im unteren Playoff. Selbst ein Sieg hätte im Nachhinein nicht für die Meistergruppe... Überraschung des Spieltags (22): Hartberg dreht 0:2-Rückstand gegen Rapid

Der SK Rapid blieb nach dem 2:2-Unentschieden gegen den TSV Hartberg im unteren Playoff. Selbst ein Sieg hätte im Nachhinein nicht für die Meistergruppe gereicht, da man in den Parallelpartien von der Wiener Austria und der Admira keine Schützenhilfe bekam. Die Art und Weise wie die Rapid-Spieler eine 2:0-Führung aus der Hand gaben war dennoch ein neuer Tiefpunkt in Hütteldorf.

Guter Start

Dabei begann die Partie richtig vielversprechend. Stefan Schwab verwandelte bereits nach fünf Minuten einen Foulelfmeter, nachdem Hartberg-Goalie Svete Knasmüllner zu Fall brachte. In den ersten Minuten zeigten die Grün-Weißen eine sehr engagierte Leistung und man schien an das kleine Wunder zu glauben. Es dauerte bis zur 29. Minute ehe Thomas Murg den zweiten Treffer der Partie erzielte, danach fehlte jedoch der nötige Nachdruck auf ein drittes Tor vor der Pause.

Doppelschlag der Gäste

Zu Beginn der zweiten Halbzeit lief für die Gäste dann alles schief. Nicht nur im eigenen Stadion, sondern auch auf den anderen Plätzen. Der WAC schoss mit einem Mann mehr den Ausgleich gegen die Admira, die Wiener Austria kassierte in Unterzahl das 0:1 gegen den SK Sturm. Die Hütteldorfer sorgten jedoch selbst für die schlechtesten Nachrichten für die grün-weißen Fans, denn innerhalb von nur drei Minuten kassierte man zwei Gegentore.

Wieder ein Innenverteidiger

Das Drama nahm mit einem Eigentor von Maximilian Hofmann seinen Lauf, der einen schwach abgewehrten Schuss von Strebinger aus kurzer Distanz auf den Oberschenkel bekam und von wo aus der Ball ins eigene Tor sprang. Nur kurze Zeit später bediente der bärenstarke Rajko Rep, der aufgrund seiner starken Technik und Lauffreude immer ein Gefahrenherd bei den Gästen war, den in den freien Raum sprintenden Michael Huber, der den Ball eiskalt am Rapid-Goalie vorbei ins Tor schoss. Schon in der Partie zuvor, bei der bitteren 1:2-Niederlage gegen den SV Mattersburg, kassierte der SK Rapid einen Treffer aus dem Spiel heraus von einem Innenverteidiger. Damals überraschte Thorsten Mahrer den grün-weißen Abwehrverbund.

Nach dem Ausgleich zum 2:2 gaben sich die Spieler auf. Es werden sich die Ergebnisse von den Parallelspielen ebenfalls herumgesprochen haben und einen Teil zur Ernüchterung beigetragen haben. Dass man im Hinblick auf das untere Playoff aber nicht trotzdem die drei Punkte holte ist für die Fans sehr enttäuschend.

Wie geht es weiter?

Der SK Rapid hat aufgrund der Liga-Modalitäten noch immer die Chance sich über die Meisterschaft für den Europacup zu qualifizieren, wobei ein Cup-Gewinn die Anhängerschaft natürlich auch für sehr viel entschädigen würde. Allerdings wartet im Cup zunächst das Auswärtsspiel gegen den starken LASK, ehe der Gewinner aus dieser Partie im Finale höchstwahrscheinlich auf RB Salzburg trifft. Glaubt ihr, dass der SK Rapid Chancen hat den Cup zu gewinnen? Wenn ihr bei tipp3 10€ auf einen grün-weißen Cup-Sieg setzt, bekommt ihr aktuell bei tipp3 das Fünffache eures Einsatzes zurück.

Stefan Karger