Mit vier Spielen um 18:30 Uhr wird die heutige 6.Runde der tipp3 Bundesliga eröffnet. Bei zwei der vier Partien ist für klare Favoriten- und... Vorschau auf die Samstagsspiele der 6.Runde der tipp3 Bundesliga

Mit vier Spielen um 18:30 Uhr wird die heutige 6.Runde der tipp3 Bundesliga eröffnet. Bei zwei der vier Partien ist für klare Favoriten- und Außenseiterverhältnisse gesorgt, aber gerade das könnte die Heimspiele der Wiener Austria und Red Bull Salzburg interessant machen. Heiße Tänze gibt’s hingegen heute in Graz und in Mattersburg, wo die heutigen Auswärtsteams sich zuletzt sehr giftig präsentierten.

Red Bull Salzburg – SC Wiener Neustadt (18:30 Uhr, Muckenhammer)

Red Bull Salzburg muss im Vergleich zum 4:4 bei der Admira vor allem die Abwehr stabilisieren. Die Aufstellung sollte allerdings klar sein: Havard Nielsen wird wieder als spielender Angreifer im 4-2-3-1 auflaufen und auch Valon Berisha bleibt im Team. Offen ist, wer den verletzten David Mendes da Silva ersetzen soll. Leitgeb wird mit Sicherheit spielen, aber ob neben ihm Hierländer, Ilsanker oder gar eine neuerlich improvisierte Lösung spielt, ist fraglich. Wiener Neustadt wird ebenfalls im 4-2-3-1 spielen und natürlich den Triple-Pack-Schützen vom vergangenen Wochenende, Günter Friesenbichler, von Beginn an ins Rennen werfen. Defensiv und an den Flügeln hat Trainer Heimo Pfeifenberger Personalprobleme: Auf Ramsebner muss er sowieso noch verzichten, aber zur Verletzung von Dominik Hofbauer kommt nun auch bei Offenbacher eine Knöchelverletzung hinzu. Für die schnellen Konter in der Bullen-Arena sollen demnach Pollhammer und Rakowitz sorgen.

FK Austria Wien – FC Wacker Innsbruck (18:30 Uhr, Harkam)

Auch die Austria ist in ihrem Heimspiel gegen Wacker Innsbruck klarer Favorit. Urplötzlich hat Stöger jedoch zuletzt ungeahnte Personalprobleme, denn Georg Margreitter wechselte zu den Wolverhampton Wanderers und Roman Kienast ist verletzt. Hinzu kommen kleinere Verletzungen bei Gorgon und Leovac. Zwar ist die Startelf der Austria damit noch immer stark – immerhin kann man noch auf Roland Linz, einen echten Knipser zurückgreifen – aber die Alternativen von der Bank sind zumindest für dieses Spiel dünn. Aber auch Wacker Innsbruck hat Probleme, muss etwa Torhüter Safar wegen einer Krankheit vorgeben, Thomas Bergmanns Einsatz ist aus demselben Grund fraglich. Egger wird das Tor hüten, Abraham wieder im defensiven Mittelfeld die Schlüsselrolle im 4-1-4-1 spielen und die großen Hoffnungen ruhen auf dem wiedererstarkten Christopher Wernitznig. Offen ist auch, ob an vorderster Front Schreter, Perstaller oder Fernandes beginnt.

SV Mattersburg – SV Ried (18:30 Uhr, Ouschan)

Der SV Mattersburg präsentierte sich zuletzt souverän und auch spielerisch ungeahnt stark. Großen Anteil daran hat Mittelfeldorganisator Manuel Seidl, dessen Einsatz jedoch gegen die SV Ried fraglich ist. Sicher fehlen wird Innenverteidiger Malic, der durch Mravac ersetzt wird. Der wiederum wird auf der linken Abwehrseite von Lukas Rath ersetzt. Für Tore sollen wieder Naumoski und Bürger sorgen und auch wenn die letztjährige Bilanz in diesem Duell für die SV Ried spricht, ist das gute Mattersburger Team heute leichter Favorit. Die SV Ried wird dem 4-4-2 (bzw. 4-4-1-1) der Mattersburger ein 4-2-3-1 entgegensetzen. Im Vergleich zum 0:1 gegen die Wiener Austria am vergangenen Sonntag wird sich wohl wenig an der Aufstellung ändern – Einsätze von Walch oder Grössinger von Beginn an sind im Rahmen des Möglichen.

SK Sturm Graz – FC Admira Wacker Mödling (18:30 Uhr, Grobelnik)

Nach der Niederlage beim SK Rapid muss Sturm zu Hause gegen die Admira punkten um nicht früh ins Tabellenmittelfeld abzudriften bzw. dort kleben zu bleiben. Der Ausfall des zuletzt guten Rubin Okotie wegen eines Jochbeinbruchs macht dieses Unterfangen gegen eine giftige Admira allerdings nicht einfacher. Das System der Grazer wird wohl einem 4-4-2 mit Doppelsechs nahekommen. Weber und Madl machen zentral-defensiv zu, an den Seiten spielen Bodul und Bukva, jeweils mit großem Zug zur Mitte, und vorne sollen Szabics und Sukuta-Pasu für Tore sorgen. Da die Admira taktisch ähnlich agieren wird, könnte es in dieser Partie auf die größere Qualität einzelner Spieler ankommen – und das Admira-Mittelfeld mit Jezek und Sabitzer an den Flügeln, den zuletzt souveränen Mevoungou und Schachner zentral und Schwab als offensiven Freigeist, steht dem des SK Sturm um nichts nach! Mit Ausnahme von Emin Sulimani kann Didi Kühbauer auf all seine Spieler zurückgreifen – auch Toth und Auer sind wieder fit, allerdings noch nicht im Matchkader.

Daniel Mandl, abseits.at

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

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