Am Montag beginnt die U19-Europameisterschaft in Griechenland und die österreichische Nationalmannschaft startet in eine Gruppe mit Frankreich, der Ukraine und Griechenland. Die Jungs von...

ÖFBAm Montag beginnt die U19-Europameisterschaft in Griechenland und die österreichische Nationalmannschaft startet in eine Gruppe mit Frankreich, der Ukraine und Griechenland. Die Jungs von Hermann Stadler dürften sich dabei durchaus Hoffnungen auf einen Halbfinaleinzug machen, was im Vorjahr bei der EM 2014 in Ungarn bereits glückte.

Die österreichische Auswahl unterlag letztes Jahr Portugal im letzten Gruppenspiel mit 1:2, konnte sich aber zuvor mit 3:1 gegen Gastgeber Ungarn und mit 3:0 gegen Israel durchsetzen. Im Halbfinale war gegen den späteren Europameister Deutschland mit einem 0:4 klar Endstation. Die besten Torschützen der ÖFB-Jugendauswahl waren Florian Grillitsch und Sinan Bytyqi mit je zwei Treffern. Je ein Tor erzielten Peter Michorl, Valentin Grubeck und Markus Blutsch. All diese Spieler werden heuer nicht mit von der Partie sein.

Horvath und seine Rückendeckung

Einer, der schon 2014 dabei war, ist heuer der große Hoffnungsträger der Österreicher: Sascha Horvath wechselte vor wenigen Wochen von der Austria zu Sturm Graz und soll die Fäden im offensiven Mittelfeld der Stadler-Elf ziehen. Hinter sich hat der Neo-Grazer zwei Top-Talente, denen ebenfalls eine rosige Zukunft ins Haus steht. Vor allem der Admiraner Philipp Malicsek, ein umsichtiger zentraler Mittelfeldspieler mit einem Gespür für brandgefährliche Standards, machte im Frühjahr einen großen Schritt nach vorne. Noch defensiver ausgerichtet ist der 19-jährige Lukas Tursch, der letzte Saison beim SV Horn kickte und nun zu Austria Lustenau wechselte. Er soll der Stabilisator in Stadlers 4-1-4-1 sein.

Bärenstarke Flügelspieler

Besonders gespannt darf man aber auf die Flügelspieler der Österreicher sein. Kapitän Daniel Ripic dürfte als Rechtsaußen gesetzt sein, nachdem er gerade erst in die U19 des VfB Stuttgart wechselte. Auf der linken Seite spielt mit dem 18-jährigen Adrian Grbic einer, der bereits einen Schritt weiter ist. In der A-Jugend-Bundesliga wurde Grbic schon im Alter von 17 Jahren Schützenkönig, schoss sich auch in der Saison 2014/15 wieder ins Spitzenfeld und wurde nun in die Amateurmannschaft der Stuttgarter befördert. Sowohl Ripic, als auch Grbic sind immer für Tore gut und mit ihrer Dynamik die wahrscheinlich schärfsten Waffen der ÖFB-Elf. In der Mitte wird Austria-Youngster Marko Kvasina darauf warten, gefüttert zu werden. Auch der 18-Jährige ist – schon alleine aufgrund seiner körperlichen Vorteile gegenüber Gleichaltrigen – ein wichtiger Faktor im Spiel Österreichs.

Logische Abwehr

Auch die Abwehr dürfte bereits stehen. Innen spielt mit David Domej einer der Führungsspieler des Teams und wird voraussichtlich von Stefan Peric unterstützt, der wie Daniel Ripic vor wenigen Wochen in die U19 des VfB Stuttgart wechselte. In der rechten Verteidigung ist Austria-Toptalent Petar Gluhakovic gesetzt. Unsicherer ist der Einsatz von Linksverteidiger Manuel Haas. Der Kapfenberg-Kicker hat mit Maximilian Ullmann einen gleichwertigen Konkurrenten, allerdings die Nase vorn. Für die Innenverteidigung ist Lieferings David Gugganig die verlässliche Alternative.

Stadlers Alternativen

Im zentralen Mittelfeld ist der junge Dominik Prokop von den Austria-Amateuren die Alternative. Er wurde ebenso wie der Offensivspieler Felipe Dorta nachnominiert, nachdem sich Michael Endlicher und Nikola Zivotic verletzten. Auch der erst 17-jährige Xaver Schlager vom FC Liefering ist eine Option, die sowohl Tursch, als auch Malicsek und Horvath ersetzen könnte. Der Ersatzmann für die vorderste Front und damit für Kvasina ist LASK-Angreifer Tobias Pellegrini, der im Normalfall allerdings nicht am Austrianer vorbeikommen sollte. Der 19-jährige Austro-Brasilianer Felipe Dorta könnte sowohl Grbic links, als auch Ripic rechts und Horvath in der Zentrale ersetzen.

Die mögliche „Einsergarnitur“ Hermann Stadlers für die U19-EM 2015 sieht demnach wie folgt aus (zum Vergrößern klicken):

ÖsterreichU19_EM2015

Daniel Mandl, abseits.at

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

  • petar

    4.Juli.2015 #1 Author

    bei euren grafiken denk ich mir immer ob das jeder lesen kann…könnt ihr da nicht einfach die name um einiges größer schreiben? wenn ihrs schon auf einem riesigen feld verewigen wollt, dann vll lesbar?

    Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.