Heute wurden die Playoffs der drei Europacup-Bewerbe ausgelost. Damit wissen alle verbliebenen Vertreter ihren weiteren Europacup-Fahrplan, je nachdem ob sie ausscheiden oder weiterkommen. Wir... Das sind alle Playoff-Gegner der ÖFB-Klubs!

Heute wurden die Playoffs der drei Europacup-Bewerbe ausgelost. Damit wissen alle verbliebenen Vertreter ihren weiteren Europacup-Fahrplan, je nachdem ob sie ausscheiden oder weiterkommen. Wir fassen zusammen!

Klarheit bei Red Bull Salzburg

Auf den österreichischen Serienmeister wartet im Playoff zur Champions League ein machbares Los. Der dänische Klub Bröndby IF trifft mit einigen alten Bekannten auf die Salzburger. Unter anderem der einstige Salzburg-Mittelfeldspieler Josip Radosevic und Ex-Rapidler Andrija Pavlovic. Salzburg trägt das Hinspiel in der heimischen Red Bull Arena aus.

Rapid in die Ukraine, danach nach Polen oder Israel

Rapid bekommt es im Falle eines Aufstiegs gegen Anorthosis Famagusta im Europa-League-Playoff mit dem ukrainischen Klub Zorya Luhansk zu tun. Die Mannschaft spielte eine gute letzte Saison, verlor das Cup-Finale gegen Dynamo Kiev, aber auch den einen oder anderen Leistungsträger. Das Hinspiel würde in Wien-Hütteldorf stattfinden. Würde man über Zorya Luhansk hinwegkommen, hätte man einen Platz in der Europa-League-Gruppenphase, andernfalls spielt man in der Gruppenphase der neu gegründeten Europa Conference League weiter.

Im Falle eines Ausscheidens gegen Anorthosis Famagusta trifft Rapid entweder auf den polnischen Klub Slask Wroclaw oder den israelischen Vertreter Hapoel Beer Sheva. Auch hier würde das Hinspiel in Wien stattfinden. Slask Wroclaw setzte sich bereits gegen Paide aus Estland und Ararat aus Armenien durch und ist allgemein kein besonders Europacup-erprobter Klub. Beer Sheva wurde letztes Jahr Vierter in Israel und schaltete den bulgarischen Vertreter Arda deutlich mit einem Gesamtscore von 6:0 aus. Hier spielt mit Itay Shechter ein Spieler, der Rapid einst mit Hapoel Tel-Aviv sehr wehtat.

Sturm Graz wohl gegen Slowenen

Sturm Graz trifft im Europa-League-Playoff auf den Sieger aus dem Spiel zwischen dem slowenischen Überraschungsmeister ND Mura und dem litauischen Traditionsklub Zalgiris Vilnius. Mura schied zuletzt gegen den bulgarischen Serienmeister Ludogorets Razgrad aus der Champions-League-Qualifikation aus. Zalgiris ist aktueller litauischer Tabellenführer und hat mit dem Angreifer Josip Tadic einen Ex-Sturm-Spieler in seinen Reihen. Das Hinspiel würde für Sturm auswärts stattfinden. Wenn Sturm gewinnt, geht’s direkt in die Gruppenphase der Europa League – bei einer Niederlage hätte man zumindest einen Platz in der ECL sicher.

LASK in möglichem Playoff mit Hammerlos

Der LASK muss zunächst am Donnerstag die Hürde Vojvodina Novi Sad nehmen. Der Vorjahresvierte der serbischen Liga setzte sich zuletzt gegen Ekranas Panevezys aus Litauen durch.

Wenn die Linzer den Klub aus der Vojvodina besiegen, geht es im Playoff um einen Platz in der Conference League gegen den Sieger aus dem Spiel zwischen Galatasaray Istanbul und St.Johnstone aus Schottland. Galatasaray, der deutlich wahrscheinlichere Gegner der Oberösterreicher, schied zuletzt deutlich mit einem Gesamtscore von 2:7 aus der Champions-League-Qualifikation gegen die PSV Eindhoven aus. Die Stars der Türken sind unter anderem Radamel Falcao, Sofiane Feghouli, Ryan Babel, Omar Abdellaoui und Torhüter Nestor Muslera. Das Hinspiel würde beim LASK stattfinden.

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

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