In einer bis dato von Vorsicht und Sicherheit geprägten Weltmeisterschaft, glänzten die „Roten Teufel“ mit erfrischend offensivem Spielwitz gegen ebenfalls nicht „mauernde“ Tunesier. Als... Hero des Spieltages (10): Eden Hazard

In einer bis dato von Vorsicht und Sicherheit geprägten Weltmeisterschaft, glänzten die „Roten Teufel“ mit erfrischend offensivem Spielwitz gegen ebenfalls nicht „mauernde“ Tunesier. Als „Held des Tages“ würde sich natürlich auch Toni Kroos anbieten, der rotzfreche wie geniale Freistoß unter diesen Voraussetzungen hätte bestimmt auch das Zeug um diesen Titel abzustauben. Schlussendlich werteten wir einerseits die Fakten, wo unter anderem der Fehler zum 0:1 diesem Geniestreich entgegenstand.

Eden Hazard, der Chelsea Legionär blühte vor Spielfreude an diesem frühen Nachmittag regelrecht auf. Es waren noch keine fünf Minuten auf der Matchuhr, da zog er mit vollem Tempo in den Strafraum und wurde an der Grenze zu selbigem gelegt. Den fälligen Elfmeter verwertete der 27-Jährige souverän. Bis zu seiner Auswechselung in Minute 68 war er der Taktgeber, der diesen Samstag-Nachmittag für neutrale Fußballfans zu einem gern gesehen Offensivspektakel des Favoriten werden ließ. In Minute 51 krönte unser „Hero des Spieltages“ seine Leistung noch mit dem zweiten Treffer. Zuerst der perfekt getimte Laufweg in die Schnittstelle, die perfekte Ballmitnahme, dann den Torwart im Tempo mit dem Ball in der Luft überspielt, danach schnell die Balance wiedergefunden und zwischen zwei Verteidiger vollendet. Das 22. Tor im Teamdress und eines mit dem Prädikat Weltklasse in seinem 87. Länderspiel.

Auch die Statistiken sprechen nach dem Spiel eine klare Sprache pro Hazard. Mit 16 Zweikämpfen nahm der Zehner auch in der Rückwärtsbewegung die Defensivaufgaben an. Dazu kamen 85% seiner 26 Pässe bei einem seiner Mitspieler an, von den vier abgefeuerten Schüssen landeten zwei im Tor. Von sechs Dribblings setzte er sich viermal durch, spielte drei tödliche Pässe und wurde – wie gleich zu Beginn beim folgenden Elfmeter – viermal unfair gestoppt. Schlussendlich ebnete er den Weg zum winkenden Achtelfinale des Mitfavoriten.

Wie eingangs schon erwähnt, profitiert Hazard und seine Kollegen von der Erfahrung eines Welt- und Europameisters. Der französische Ex-Internationale Stürmer Thierry Henry ist als Co-Trainer von Martinez extra für die Offensive angestellt worden. Die vor Torgefahr und Spielwitz nur so strotzende Angriffsmaschinerie der „Roten Teufel“ harmonierte in den ersten beiden WM-Auftritten, damit sind die Belgier einer der wenigen „Favoriten“, die dieser hochgesteckten Rolle bislang in beiden Partien gerecht wurden. Zumindest was das Spiel nach vorne betrifft, die beiden Gegentore des offensiv ausgerichteten Underdogs aus Nordafrika, dürfte den spanischen Chefcoach Roberto Martinez doch etwas wurmen.

Mit jetzt sechs Punkten in der Hinterhand geht es im letzten Gruppenspiel wohl nur mehr um den Gruppensieg. Der Aufstieg könnte heute nämlich schon im Hotel beim Spiel zwischen England und Panama auch endgültig besiegelt werden. Es bleibt also abzuwarten, wie Eden Hazard und seine Kollegen das letzte Gruppenmatch gegen England anlegen werden. Als Gruppensieger winkt der Zweitplatzierte aus der Gruppe H. Wer glaubt, dass die „Roten Teufeln“ mit der weißen Weste und neun Punkte die Vorrunde beenden, erhält bei win2day den 2,6-fachen Einsatz. Für ein Unentschieden gegen die „Three Lions“ wartet eine Quote von @3.10.

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Werner Sonnleitner