In der zweiten Runde der österreichischen Bundesliga feierte die Wiener Austria einen 2:1 Heimerfolg über den Aufsteiger SV Ried. Im Folgenden sollen die Spieler... Spielerbewertungen Austria-Ried: Starker Einstand von Markus Suttner

In der zweiten Runde der österreichischen Bundesliga feierte die Wiener Austria einen 2:1 Heimerfolg über den Aufsteiger SV Ried. Im Folgenden sollen die Spieler der beiden Mannschaften näher betrachtet werden.

Notenschlüssel:
1= sehr schwach
10 = sehr stark

FK Austria Wien

Patrick Pentz 5
Einen weitestgehend ereignislosen Nachmittag erlebte der Schlussmann der Violetten, denn er bekam wenig zu tun und musste nur einen einzigen Torschuss abwehren. Seine Passgenauigkeit war mit knapp 70 Prozent dafür gut und seine Abschläge präzise.

Stephan Zwierschitz 5
Ein ordentlicher Auftritt des Rechtsverteidigers, der in der ersten Halbzeit viele Ballaktionen sammelte (50) und gut in das Spiel eingebunden war, wobei seine Passquote mit 85 Prozent auch stark war und er mit einem guten Vorstoß die Szene zum Elfmeter ermöglichte. In der Defensive stand er auch seinen Mann und kam auf eine ausgeglichene Zweikampfbilanz, vier klärende Aktionen, drei Ballsicherungen und ein erfolgreiches Tackling. Musste dann zur Halbzeit verletzungsbedingt in der Kabine bleiben.

Michael Madl 6
Eine ordentliche Performance des Abwehrchefs der Violetten, der wenn er gebraucht wurde meist zur Stelle war und bereits nach wenigen Sekunden mit einem enorm wichtigen Tackling seine Mannschaft vor Schlimmeren bewahrte. Seine Zahlen waren dementsprechend auch in Ordnung, denn er gewann 80 Prozent seiner Duelle und sammelte darüber hinaus fünf Ballsicherungen, zwei klärende Aktionen und je ein erfolgreiches Tackling und geblockten Schuss, wobei er auch noch die beste Passquote seines Teams verbuchte (92 Prozent).

Erik Palmer-Brown 6
Die Leihgabe von Manchester City feierte nach seiner Rückkehr prompt sein Saisondebüt für die Violetten und zeigte dabei, dass er ein wichtiger Bestandteil für seine Mannschaft sein kann. In der Defensive war er kaum zu bezwingen und immer  wenn benötigt zur Stelle, weshalb auch er eine starke Zweikampfquote von 77 Prozent verbuchte und darüber hinaus auch noch sieben klärende Aktionen, sechs Ballsicherungen und einen abgefangenen Ball verzeichnete.

Markus Suttner 7
Ein starkes Debüt des violetten Rückkehrers, der trotz seines fortgeschrittenen Alters in seiner Heimat beweist, dass er noch immer seine Qualitäten hat. Er war der Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel seines Teams, verbuchte mit 102 Ballkontakten und 54 Pässen in der gegnerischen Hälfte die mit Abstand meisten auf dem Feld und darüber hinaus lieferte er auch noch fünf Schlüsselpässe ab – ebenfalls der Bestwert auf dem Feld. In der Defensive wurde er kaum gefordert, hatte da alles im Griff und sammelte u.a. fünf Ballsicherungen und zwei klärende Aktionen.

Thomas Ebner 5
In der ersten Halbzeit hatte er als alleiniger Sechser noch Probleme Bindung an das Spiel zu finden, weshalb er wenig in das Spiel seiner Mannschaft involviert war. Nach der Systemumstellung und mit der Unterstützung von Grünwald wurde er entlastet und fühlte sich prompt wohler, weshalb er wesentlich mehr Ballaktionen sammelte und besser zur Geltung kam. Er agierte dabei sauber und leistete sich wenige Ballverluste, auch wenn er keine spektakulären Dinge zeigte und kaum Risiko einging. Defensiv war er dafür das gesamte Spiel über präsent, gewann alle seine Zweikämpfe und sammelte darüber hinaus fünf Ballsicherungen, drei abgefangene Bälle und je zwei erfolgreiche Tacklings und klärende Aktionen.

Georg Teigl 4
Tat sich im ersten Durchgang auf der rechten Offensivbahn äußerst schwer, in das Spiel zu finden und war da weitestgehend isoliert, weshalb er kaum Ballkontakte sammelte und gar nicht im Spiel war. Nachdem er zur Halbzeit eine Etappe zurückgezogen wurde und als Rechtsverteidiger auflief, wurde auch seine Leistung besser und er lieferte eine ordentliche Vorstellung in dieser Rolle ab.

Alexander Grünwald 5
Ein eigenartiges Spiel des Kapitäns der Violetten, der eigentlich gut im Spiel war und die zweitmeisten Ballaktionen der Austria sammelte (72), da auch mit guten Aktionen auffiel und zwei Schlüsselpässe verbuchte. Allerdings hatte der Spielmacher auch immer wieder Konzentrationsschwächen und schlimme Ballverluste, wo er nachlässig agierte und den Gegner einlud. Zu seinem Glück wurde das nicht bestraft, allerdings sollte sowas mit seiner Erfahrung nicht passieren.

Manprit Sarkaria 5
Tat sich ebenfalls im ersten Durchgang schwer sich im Zentrum zurechtzufinden und wurde in unheimlich viele Zweikämpfe verwickelt, weshalb er auch die meisten auf dem Feld führte (22). Nach der Pause kam er auf dem Flügel wesentlich besser zur Geltung, war an einigen guten Aktionen beteiligt und gab einen guten Schuss und einen Schlüsselpass ab, wobei auch seine fünf erfolgreichen Dribblings der Bestwert auf dem Feld waren.

Patrick Wimmer 7
Der Jungspund war einer der Aktivposten seines Teams und an vielen Aktionen direkt beteiligt, da er mit seinem Tempo dem Gegner immer wieder Probleme bereiten konnte. Zwar gelang ihm nicht alles und blieb er auch mal an der dichtgestaffelten Abwehr des Gegners hängen, arbeitete aber dennoch sehr fleißig und erreichte mit fünf erfolgreichen Dribblings den Bestwert in dieser Partie.

Christoph Monschein 7
Ein gutes Spiel des violetten Torjägers, der mit seiner positiven Körpersprache auffiel und der gefährlichste Mann in der Offensive der Austria war. Mit seinen fünf Abschlüssen wies er nicht nur den Bestwert auf, darüber hinaus steuerte er auch noch zwei Schlüsselpässe bei, womit er an sieben Torschüssen direkt beteiligt war. Auch in Sachen Ballverarbeitung und Bälle festmachen zeigte er sich verbessert und wies eine gute Passquote von 80 Prozent auf.

Benedikt Pichler 5
Führte nach seiner Einwechslung viele Zweikämpfe und war mit seiner Physis für die Gegner schwer zu verteidigen, wobei er auch spielerisch einige gute Aktionen verbuchte. Interessant sind seine drei klärenden Aktionen, womit er auch als Verteidiger im eigenen Strafraum zur Stelle war.

Maudo 0
Zu kurz eingesetzt.

Aleksandar Jukic 0
Zu kurz eingesetzt.

Vesel Demaku 0
Zu kurz eingesetzt.

SV Ried

Samuel Sahin-Radlinger 4
Leistete sich zwar keine groben Schnitzer und wehrte drei Torschüsse des Gegners ab, allerdings machte er in Sachen Strafraum- und Luftbeherrschung trotz seiner enormen Größe nicht immer den sichersten Eindruck.

Manuel Kerhe 3
Der Flügelverteidiger erwischte keinen guten Tag und trotz seiner Routine, unterliefen ihm einige Fehler und dumme Entscheidungen, wie etwa das Elfmeterfoul in der ersten Halbzeit, was völlig unnötig war. Auch seine Passquote war mit nur 50 Prozent schwach, womit er in der Offensive kaum ein Faktor war.

Constantin Reiner 6
Eine gute Vorstellung des großgewachsenen Innenverteidigers, der in der Defensive meist seine Sache sehr überlegt machte und so nicht nur auf eine gute Zweikampfquote von 66 Prozent kam, sondern darüber hinaus auch noch fünf klärende Aktionen, vier abgefangene Bälle und zwei erfolgreiche Tacklings verbuchte. Auch spielerisch zeigte er gute Ansätze und dribbelte einige Male gut in das Mittelfeld hinein.

Thomas Reifeltshammer 6
War oftmals der Fels in der Brandung der Innviertler, denn er agierte in der Defensive sehr aufmerksam, organisierte die Abwehr vorbildlich und war wenn benötigt meist zur Stelle. So sammelte er mit elf klärenden Aktionen die meisten auf dem Feld und dazu kamen auch noch vier Ballsicherungen, drei erfolgreiche Tacklings und zwei abgefangene Bälle hinzu. In der zweiten Halbzeit baute er dann aber etwas ab und auch spielerisch beteiligte er sich kaum an der Spieleröffnung und spielte meist nur lange Bälle oder kurze Querpässe.

Luca Meisl 3
Spielerisch war der Neuzugang aus Salzburg seinen Kollegen in der Abwehr deutlich überlegen und streute immer wieder schöne Zuspiele ein. Allerdings in der Kernaufgabe eines Verteidigers war er nicht gut, führte kaum Zweikämpfe und auch seine sonstigen Werte waren nicht der Rede wert.

Michael Lercher 6
War in der Mannschaft der Rieder ganz klar der Aktivposten an diesem Nachmittag, denn er sammelte mit 74 Ballkontakten die mit Abstand meisten und wenn spielerisch etwas an diesem Tag ging, dann über den Flügelverteidiger, der immerhin zwei erfolgreiche Dribblings und einen Schlüsselpass verbuchte. Auch defensiv waren seine Werte ordentlich, gewann da 63 Prozent seiner Duelle und sammelte auch noch sieben Ballsicherungen, vier erfolgreiche Tacklings und eine klärende Aktion. Bitter war sein Elfmeterfoul in der zweiten Halbzeit, das jedoch umstritten war.

Marcel Ziegl 4
Gegen den Ball war das Auftreten des Rieder Urgesteins recht brauchbar und konnte der zentrale Mittelfeldspieler aller Duelle für sich entscheiden und ordentliche Werte verzeichnen. Spielerisch war er jedoch kaum ein Faktor und konnte nicht wirklich Struktur und Ruhe in seine Mannschaft einbringen.

Daniel Offenbacher 5
Ließ hier und da seine spielerischen Qualitäten aufblitzen und arbeitete auch recht engagiert gegen den Ball, weshalb seine Werte dahingehend auch in Ordnung waren. Am gefährlichsten waren seine Standards und Hereingaben mit seinem starken linken Fuß, wo er speziell im zweiten Durchgang für Betrieb vor dem gegnerischen Kasten sorgte.

Stefan Nutz 2
War in diesem Spiel überhaupt kein Faktor, was nicht verwundert, liegen die Qualitäten des technisch beschlagenen Mittelfeldspielers eher in der Offensive und nicht im Verteidigen. Daher konnte er sich auch kaum in Szene setzen und bekam auch wenig Möglichkeiten, seine Qualitäten bei Pässen in die Tiefe unter Beweis zu stellen, weshalb das Spiel an ihm vorbeiging.

Bernd Gschweidl 1
Ein gebrauchter Tag für den treffsicheren Angreifer, der nur eine knappe zweistellige Anzahl an Ballkontakten an diesem Nachmittag verzeichnete, wobei mehr als die Hälfte davon in Ballverlusten resultierte. Seine Passquote von nur 44 Prozent spricht dabei Bände und er gab auch keinen einzigen Torschuss ab.

Marco Grüll 4
Im Vergleich zu seinem Sturmpartner, war der Angreifer wesentlich besser in das Spiel seiner Mannschaft integriert und sammelte dabei mit die meisten Ballaktionen seines Teams. Er kam dabei auf die beste Passquote auf dem gesamten Feld (93 Prozent) und gab zwei Schüsse ab, wobei auch er sich insgesamt schwertat, sich gegen die aufmerksame Verteidigung der Gastgeber durchzusetzen.

Markus Lackner 0
Zu kurz eingesetzt.
Murat Satin 0
Zu kurz eingesetzt.
Seth Paintsil 0
Zu kurz eingesetzt.
Valentin Grubeck 0
Zu kurz eingesetzt.
Julian Wiessmeier 0
Zu kurz eingesetzt.

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Dalibor Babic