Im Alter von 17 Jahren debütierte der heute 33-jährige Deni Alar in der 2. Liga für seinen ersten Profiklub DSV Leoben. Knapp 17 Jahre... Deni Alar ist zurück bei seinem ersten Profiverein

Im Alter von 17 Jahren debütierte der heute 33-jährige Deni Alar in der 2. Liga für seinen ersten Profiklub DSV Leoben. Knapp 17 Jahre nach seinem Profidebüt kehrt der Angreifer nun zum (Wieder-)Zweitligisten zurück.

Bereits früh galt der Stürmer aus Zeltweg als riesiges Talent. Seinen Durchbruch schaffte er in seiner bereits fünften Profisaison – damals 20-jährig – beim Kapfenberger SV. 14 Saisontreffer in der Saison 2010/11 brachten Alar einen Vertrag beim SK Rapid ein, wo er speziell in seiner Anfangszeit eine absolute Stütze war. 44 Tore und 18 Assists machten ihn phasenweise zu einem der Publikumslieblinge in Wien-Hütteldorf. Ein Achillessehnenriss im Jahr 2013 warf Alar aber empfindlich zurück und er zeigte nie wieder die Spritzigkeit alter Tage.

2016 schloss er sich – nachdem sein Vertrag in Wien nicht verlängert wurde – dem SK Sturm Graz an, erzielte in nur zwei Saisonen 41 Tore und sieben Assists in 82 Partien und wurde prompt vom damaligen Rapid-Sportchef Fredy Bickel zurück nach Wien geholt. Doch Alar wurde bei Rapid nicht mehr glücklich: Sechs Pflichtspieltore in der Saison 2018/19 und blutleere Darbietungen sorgten dafür, dass er beim Rekordmeister endgültig auf dem Abstellgleis stand.

Es folgte eine Leihe zu Levski Sofia – es sollte seine einzige Auslandsstation sein. Auch hier blieb er mit nur vier Saisontoren hinter den Erwartungen. Im Sommer 2020 kam er ein drittes Mal nach Hütteldorf, wirkte aber nur in fünf Pflichtspielen mit, saß häufig nicht mal auf der Bank. Vor nunmehr zwei Jahren entschloss sich Alar somit für den Rückschritt in die 2. Liga und schloss sich dem SKN St. Pölten an.

Doch auch in der niederösterreichischen Landeshauptstadt wurde er nicht glücklich. Sechs Tore in 17 Partien waren die Ausbeute, ehe er schon nach einem halben Jahr in die Regionalliga Ost zur Vienna wechselte. Doch sowohl in der dritten Leistungsklasse, als auch nach dem Aufstieg der Döblinger in der 2. Liga, war Alar nur Ergänzungsspieler, brachte es in 24 Spielen nur auf drei Tore.

In Leoben, unter dem ihm bestens bekannten Carsten Jancker als Trainer, soll es für den 33-Jährigen, der in den Jahren 2017 und 2018 seine einzigen beiden Länderspiele für Österreich bestritt, wieder bergauf gehen. Mit Kevin Friesenbichler hat Alar in seiner steirischen Heimat einen routinierten Sturmpartner – gleichzeitig ist mit ebendiesem und dem Goalgetter Thomas Hirschhofer auch die Konkurrenz für den Ex-Rapidler nicht zu verachten…

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

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