Was tat sich abseits des Spiels zwischen Serbien und Österreich in der WM-Qualifikationsgruppe unserer Nationalmannschaft? In dieser Serie blicken wir auf die Spiele der... Ein Blick auf die Konkurrenz in der Gruppe D: Wales weiter nicht in EM-Form, Irland gewinnt in Moldawien

_Flagge WalesWas tat sich abseits des Spiels zwischen Serbien und Österreich in der WM-Qualifikationsgruppe unserer Nationalmannschaft? In dieser Serie blicken wir auf die Spiele der österreichischen Gruppengegner und analysieren diese kurz und kompakt.

Wales – Georgien (1-1)

Der walisische Zug, der noch bei der EM fast schon unaufhaltbar schien, stockt weiterhin. Nach einer nicht unbedingt überzeugenden Leistung gegen Österreich mussten die Mannen von Chris Coleman nun auch gegen Georgien Punkte abgeben. Die Georgier, die mittlerweile nicht mehr nur durch eine gut organisierte Defensive, sondern teils über gute Ballbesitzphasen verfügen, hatten einige gute Chancen und hätte in der Schlussphase durchaus das Siegtor erzielen können.

Okriashvili vom FC Krasnodar machte ein hervorragendes Spiel und erzielte den georgischen Ausgleich in der 57. Minute und stellte die Waliser 90 Minuten lang vor Probleme. Das Fehlen von Ramsey machte sich einmal mehr deutlich, das Bindeglied zwischen Mittelfeld und Angriff fehlt, Allen braucht strategische Entlastung. Zwar hatten auch die Waliser dominante Phasen, konnten jedoch nicht vollends überzeugen und dürfen, je nach Betrachtungswinkel, durchaus mit einem Unentschieden zufrieden sein.

Moldawien – Irland (1-3)

Bereits in der zweiten Minute brachte Star-Stürmer Shane Long die Iren gegen Moldawien in Führung. Die Iren dominierten von da an die Partie, während die mannorientiert agierenden, teils im 6-2-2 formierten Moldawier weiterhin sehr tief in der eigenen Hälfte ausgerichtet waren. Eine flüssige Ballzirkulation sollte den moldawischen Riegel knacken, jedoch fehlte die letzte Konsequenz in den Durchbrüchen, sodass man mit einem etwas wackligen 1:1 in die Pause ging, da Moldawien über einen Konter den Ausgleich erzielen konnte.

Direkt nach der Pause schienen die Moldawier durch dieses Tor motiviert und waren mutiger, suchten den Schlagabtausch mit den Iren. Mit Fortlauf der Spielzeit erlangten die Gäste jedoch wieder die Dominanz, McClean konnte den alten Vorsprung in Minute 69 wieder herstellen. Die Partie wurde nun härter, die Moldawier versuchten durch Aggressivität wieder ins Spiel zu kommen. Dies gelang jedoch nur suboptimal, wenige Minuten später erzielte erneut McClean ein Tor, diesmal zum 3:1. Nach einer Hereingabe von Coleman schoss der Ire das Spielgerät volley aus kurzer Distanz ins Tor und entschied das Spiel.

David Goigitzer, abseits.at

David Goigitzer

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