In der 2. Runde der Europa-League-Qualifikation stehen die Hinspiele auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei Partien. Hajduk Split (CRO) – Lewski Sofia (BUL)... 2. Runde der Europa-League-Qualifikation 2017/18 – Die Hinspiele

_Europa League LogoIn der 2. Runde der Europa-League-Qualifikation stehen die Hinspiele auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei Partien.

Hajduk Split (CRO) – Lewski Sofia (BUL)

Letztes direktes Duell: 0:0 und 0:3 (1. Runde UEFA Cup 1999/2000)

Hajduk Split schaffte bis dato zwei Mal den Sprung in die Gruppenphase eines UEFA-Wettbewerbs: 1994/95 in die Champions League, wo man in weiterer Folge sogar das Viertelfinale erreichte, sowie 2010/11 in die Europa League. In den letzten drei Jahren scheiterten die Kroaten jeweils im Europa-League-Play an Gegnern, die eigentlich durchaus zu bezwingen gewesen wären: Maccabi Tel-Aviv, Slovan Liberec und Dnipro. Dazu beitragen, dass man diesmal die KO-Spiele übersteht, soll unter anderem Josip Radosevic, der ablösefrei aus Salzburg kam, um das Team des spanischen Trainers Joan Carrillo im Mittelfeld zu verstärken.

Sieben Jahre lang konnte Lewski Sofia kein Europacupduell für sich entscheiden. Entweder qualifizierte sich der 26-fache bulgarische Meister gar nicht für das internationale Geschäft, oder es kam prompt das Aus. Gebrochen wurde dieser Negativlauf nun in der ersten Qualifikationsrunde, wo sich Lewski mit einem Gesamtscore von 3:1 gegen den montenegrinischen Vertreter Sutjeska Nikšić durchsetzte. Das Rückspiel gegen Hajduk muss der Dritte der abgelaufenen bulgarischen Saison aufgrund von Entgleisungen seiner Fans vor leeren Tribünen spielen, aber auch die Kroaten haben diesbezüglich einen Nachteil: Weil im Stadion Poljud ein Musikfestival stattfindet, muss Hajduk nach Dugopolje ausweichen.

Ferencvaros (HUN) – Midtjylland (DEN)

Bisher keine direkten Duelle

Große Europacupabende in der neuen Groupama Arena – davon träumt man bei Ferencváros. Die Realität sieht freilich anders aus, denn letztmalig spielte der ungarische Rekordmeister 2004/05 in einer Gruppenphase – damals hieß die Europa League noch UEFA Cup. In den letzten Jahren kam stets früh in der Qualifikation das Aus, so musste man sich 2016 Partizani Tirana geschlagen geben, das wiederum gegen Salzburg chancenlos war. Dennoch und trotz einer schwachen nationalen Saison hielt Ferencváros an Trainer Thomas Doll fest, der in der neuen Spielzeit allerdings auf Unterstützung aus Österreich verzichten muss: Marco Djuricin wechselte zu den Grasshoppers nach Zürich und Emir Dilaver schloss sich Lech Posen an.

Zum bis dato einzigen Mal für so richtig Furore auf dem internationalen Parkett sorgte der FC Midtjylland, als man 2015/16 das Sechzehntelfinale der Europa League erreichte und dort dann sensationell im Hinspiel Manchester United mit 2:1 schlug. Zwar ging das Rückspiel mit 1:5 verloren, trotzdem gilt der Erfolg über die Red Devils als Meilenstein in der erst 18 Jahre alten Clubgeschichte. Als Tabellenvierter der dänischen Superliga stieg Midtjylland bereits in der ersten Qualifikationsrunde ein, wo man mit einem Gesamtscore von 10:2 über Derry City aus Irland hinwegfegte. Ferencváros traf auf den lettischen Vertreter Jelgava, den die Ungarn mit 2:0 und 1:0 bezwangen.

Eine detaillierte Vorschau und Wettempfehlung zur Partie zwischen Ferencvaros und Midtjylland findet ihr bei wettbasis.com.

Osijek (CRO) – Luzern (SUI)

Bisher keine direkten Duelle

Als Tabellenvierter der kroatischen Liga qualifizierte sich Osijek nach fünf Jahren wieder für das internationale Geschäft. In der ersten Qualifikationsrunde setzte man sich mit 6:0 gegen UE Santa Coloma aus Andorra durch, nun wartet jedoch ein ungleich schwierigerer Kontrahent. Nach wie vor im Osijek-Kader steht Linksverteidiger Borna Barisic, der auch das Kapitänsamt innehat. Der 24-Jährige wurde zuletzt mit Rapid Wien in Verbindung gebracht und wäre laut Medienberichten der Ersatzmann gewesen, hätte die Verpflichtung von Boli Bolingoli-Mbombo nicht geklappt.

Das letzte Mal, dass der FC Luzern eine Europacuprunde überstand, liegt schon weit zurück. 1992/93 im seligen Cup der Cupsieger war dies der Fall, danach scheiterte man fünf Mal direkt im ersten Duell. Ob sich daran etwas ändern wird oder es auch an Osijek kein Vorbeikommen gibt, bleibt abzuwarten, stärker als in der letzten Saison, als Luzern Tabellenfünfter wurde, dürften die Innerschweizer jedenfalls nicht geworden sein. Dafür ist ein strikter Sparkurs verantwortlich, dem Marco Schneuwly (Sion) und Markus Neumayer (Kasimpasa) zum Opfer fielen. Aus Salzburg kam im Gegenzug Christian Schwegler, der seine Karriere in der Heimat ausklingen lässt.

Eine detaillierte Vorschau und Wettempfehlung zur Partie zwischen Osijek und Luzern findet ihr bei wettbasis.com.

OoK_PS, abseits.at

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