Während die Weltmeisterschaft in vollem Gange ist, dreht sich das internationale Transferkarussell weiter. Die Topklubs Europas verpflichteten zuletzt einige interessante Spieler und auch die...

Rubin Okotie - FK Austria WienWährend die Weltmeisterschaft in vollem Gange ist, dreht sich das internationale Transferkarussell weiter. Die Topklubs Europas verpflichteten zuletzt einige interessante Spieler und auch die kleineren Vereine schlugen auf dem Transfermarkt zu. abseits.at fasst die Transferaktivitäten des letzten Tages zusammen.

Kaká – > Orlando City

Der einstige Weltfußballer Kaká wechselt nach Florida. Der 32-jährige Brasilianer, der zuletzt eine Comeback-Saison beim AC Milan spielte, unterschrieb bei Orlando City in der USL Pro, also nicht in der Major Soccer League. Dort bekommt es Kaká mit Gegnern wie den Richmond Kickers, den Pittsburgh Riverhounds oder den Dayton DutchLions zu tun. Zuvor wird Kaká allerdings noch an den FC Sao Paulo verliehen.

Markus Obernosterer – > VfB Stuttgart II

Die Saison 2010/11 verbrachte der heute 24-jährige Tiroler in der B-Elf von Energie Cottbus. Nachdem sich der offensive Mittelfeldspieler aber in Deutschland nicht durchsetzen konnte, stand er zuletzt drei Jahre in Wattens unter Vertrag, wo er in 52 Ligaspielen 31 Treffer erzielte. Nun wagt sich Obernosterer noch einmal ins Ausland und unterschrieb in der B-Mannschaft des VfB Stuttgart, wodurch eine kleine Chance auf den Traum von der deutschen Bundesliga besteht.

Matej Vydra – > Watford FC (leihweise)

Der hochinteressante tschechische Angreifer Matej Vydra kehrt leihweise an den Ort seiner bisher größten Zeit zurück. Der 22-Jährige gehört eigentlich Udinese Calcio, war zuletzt aber an West Bromwich Albion verliehen, wo er sich nicht durchsetzen konnte. Nun wechselt Vydra leihweise zu Watford, für das er in der Saison 2012/13 20 Saisontore erzielte.

Sascha Riether – > SC Freiburg

Nach zwei Jahren in England wechselt Sascha Riether zurück in die deutsche Bundesliga. Der 31-Jährige verlässt den abgestiegenen FC Fulham und soll bei seinem ersten Profiklub, dem SC Freiburg, für Routine sorgen.

Maxi Lopez – > Chievo Verona

Nach Catania, Milan und Sampdoria hat der 30-jährige Argentinier Maximiliano Lopez seinen vierten Klub in der Serie A gefunden. Der Angreifer wechselt um 1,2 Millionen Euro zu Chievo Verona, das sich in der Vorsaison knapp vor dem Abstieg retten konnte.

Naby Keita – > Red Bull Salzburg

Der österreichische Meister verpflichtete den 19-jährigen Offensivspieler Naby Keita vom FC Istres aus der zweiten französischen Liga. Der guineische Rechtsfuß für das offensive Mittelfeld kostete etwa 1,5 Millionen Euro und unterschrieb bei den Bullen einen Vertrag bis Sommer 2019. Für Istres erzielte Keita in der letzten Saison, seiner ersten als Profi, vier Tore und bereitete sieben vor.

Diego Costa – > Chelsea

Der bisher wohl spektakulärste Transfer dieses Transfersommers betrifft Atlético-Madrid-Star Diego Costa. Der 25-Jährige, der in der letzten Saison 27 Saisontreffer für den neuen spanischen Meister erzielte, wechselt bis 2019 zum FC Chelsea. Der Abramowitsch-Klub überwies stolze 38 Millionen Euro nach Madrid, um den brasilianisch-spanischen Star von Atlético loszueisen.

Adam Lallana – > FC Liverpool

Nach 235 Ligaspielen für Southampton verlässt der 26-jährige Adam Lallana die Saints und wechselt an die Anfield Road. Liverpool bezahlte 31 Millionen Euro für den linken Mittelfeldspieler und holte damit nach Ricky Lambert schon den zweiten Southampton-Spieler in diesem Transfersommer. Lallana unterschrieb bis 2019.

Rubin Okotie – > 1860 München

Im letzten halben Jahr erzielte Rubin Okotie elf Tore in nur 15 Spielen für den dänischen Verein SönderjyskE. Bei der Wiener Austria, bei der der 27-Jährige noch immer unter Vertrag stand, ist für den einstigen Shooting Star aber kein Platz mehr. Der Stürmer verlässt die Veilchen nun wohl endgültig und wechselt zwei Jahre nach München, wo er bei den „Sechzgern“ sein zweites Deutschland-Intermezzo angeht. Zuvor war Okotie bereits beim 1.FC Nürnberg unter Vertrag gestanden, aber nur viermal in der deutschen Bundesliga eingewechselt worden.

Kalidou Koulibaly – > SSC Napoli

In der vergangenen Europa-League-Saison bekam es der SK Rapid mit dem KRC Genk und damit auch mit dem Innenverteidiger Kalidou Koulibaly zu tun. Der massige Franzose mit senegalesischen Wurzeln erweckte wenig verwunderlich das Interesse größerer Klubs und entschied sich nun zu einem Wechsel zum SSC Napoli. Die „Genkis“ dürfen sich einmal mehr über eine hohe Ablösesumme freuen und kassieren sieben Millionen Euro.

Siem de Jong – > Newcastle United

Nach sieben Jahren bei Ajax Amsterdam wagt der offensive Mittelfeldspieler Siem de Jong den Sprung in die Premier League. Um knapp neun Millionen Euro wechselt der 25-Jährige zu Newcastle United und bleibt bis 2020.

Aymen Abdennour – > AS Monaco

Nächster Monstertransfer in Monaco. Der bisher international eher unbekannte Tunesier Aymen Abdennour wechselt von Toulouse fix zum neureichen AS Monaco, bei dem er im letzten halben Jahr bereits leihweise spielte. Obwohl Abdennour für die Monegassen nur sechs Partien absolvierte, bekam der Innenverteidiger nun einen fixen Vertrag über vier weitere Jahre – und Toulouse bekommt 13 Millionen Euro…

Daniel Mandl, abseits.at

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

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