Der SK Rapid ist nach dem Kreuzbandriss von Nenad Cvetkovic auf der Suche nach einem Innenverteidiger, der neben dem formstarken Leopold Querfeld im Abwehrzentrum... Ehemaliger WAC-Innenverteidiger Rapids Cvetkovic-Ersatz?

Der SK Rapid ist nach dem Kreuzbandriss von Nenad Cvetkovic auf der Suche nach einem Innenverteidiger, der neben dem formstarken Leopold Querfeld im Abwehrzentrum agieren soll. Namen fielen bislang jedoch keine, doch nun brachte der KURIER den ehemaligen WAC-Innenverteidiger Luka Lochoshvili ins Spiel.

Der SK Rapid will neben Flügelspieler Thierry Gale noch einen Innenverteidiger verpflichten. Da sich Neuzugang Nenad Cvetkovic das Kreuzband riss und Routinier Maxi Hofmann, der gegen Fiorentina bei seinem Comeback seine Arbeit ausgezeichnet erledigte, als verletzungsanfällig gilt, soll noch ein erfahrener Spieler kommen, der den Hütteldorfern gleich helfen soll. Die wahrscheinlichste Variante ist eine Leihe und der KURIER brachte nun mit dem Georgier Luka Lochoshvili den ersten Namen ins Spiel.

Der physisch starke Innenverteidiger absolvierte für den Wolfsberger AC 71 Pflichtspiele, ehe er zur US Cremonese wechselte, wo in der vergangenen Saison auch der Ex-Rapidler Emanuel Aiwu unter Vertrag stand. Der Verein stieg in der vergangenen Saison als Vorletzter in die Serie B ab, weshalb es einige Personalrochaden geben dürfte. Aiwu soll vor einem Wechsel zu Birmingham City stehen, womit er in der kommenden Saison in der EFL Championship kicken würde.

Sollte sich auch Luka Lochoshvili den Gang in die Serie B nicht antun wollen, wäre eine Leihe nach Hütteldorf keine schlechte Option. Der Georgier, der bei Cremonese Stammspieler war, kennt die österreichische Liga und würde zudem aufgrund seiner emotionalen Spielweise gut zu den Grün-Weißen passen. Ein riesiger Vorteil ist zudem, dass er als Linksfuß perfekt zu Leo Querfeld passen würde.

Lebensretter

Im Februar 2022 bewies der Georgier Mut und Handlungsschnelligkeit, die auch von den gegnerischen Fans gewürdigt wurde. Beim Bundesliga-Spiel zwischen dem FK Austria Wien und dem Wolfsberger AC blieb Austrianer Georg Teigl nach einem Zusammenstoß bewusstlos auf dem Rasen liegen. Es bestand der Verdacht, dass er seine Zunge verschluckt hatte – eine Situation, die zu Erstickungsgefahr führen kann. Ehe die Sanitäter auf dem Spielfeld eintrafen sprang Lochoshvili beherzt ein, griff in Teigls Mund und legte seine Atemwege frei. Laut dem Austria-Teamarzt rettete der Legionär Georg Teigl vielleicht das Leben.

Stefan Karger