Die 19. Runde der tipico Bundesliga steht an – wir haben wie immer den Faktencheck zur Runde! SK Rapid Wien – SV Mattersburg Samstag,... Faktencheck zur 19. Bundesliga-Runde

Die 19. Runde der tipico Bundesliga steht an – wir haben wie immer den Faktencheck zur Runde!

SK Rapid Wien – SV Mattersburg

Samstag, 16:00 Uhr, Allianz Stadion, Schiedsrichter: Sebastian Gishamer

Rapid ist mittlerweile so etwas wie der Best of the Rest in der Bundesliga. Während Sturm und Salzburg an der Spitze weiterhin einsam ihre Kreise ziehen, liegen die Hütteldorfer dahinter auf Rang drei – wenn auch mittlerweile mit einem Abstand von elf Punkten. Unentschieden gegen auf dem Papier schwächere Teams, wie zuletzt beim 0:0 gegen den WAC, bringen Rapid in dieser Beziehung natürlich auch nicht weiter.

Mattersburg hat es dank eines 1:0-Heimerfolgs gegen den LASK geschafft, den vorletzten Platz an den WAC abzugeben. Interessant: Der SV Mattersburg erzielte 12 Tore nach Standardsituationen – Höchstwert in dieser Saison der Bundesliga. 4 der letzten 6 Mattersburg-Tore gegen den SK Rapid Wien wurden nach Standards erzielt.

Der SK Rapid Wien blieb in den letzten neun Duellen in der Bundesliga gegen den SV Mattersburg unbesiegt und gewann davon sechs Spiele. In den jüngsten beiden Heimduellen gegen die Burgenländer erreichten die Wiener jeweils ein Remis. Der letzte Auswärtserfolg bei Rapid gelang Mattersburg am 29. August 2015 im Ernst-Happel-Stadion mit 4:2.
Rapid ist in der Bundesliga seit drei Spielen sieglos und hat die letzten beiden Heimspiele jeweils verloren. Die Mattersburger haben von bisher neun Auswärtsspielen eines gewonnen, jenes in Wien beim 3:1 im Ernst-Happel-Stadion gegen Austria Wien.

Die letzten direkten Duelle:
SV Mattersburg 0:1 SK Rapid Wien
SK Rapid Wien 2:2 SV Mattersburg
SV Mattersburg 1:3 SK Rapid Wien

Verletzt:  Christin Klem, Joshua Steiger, Gerald Nutz  – Christopher Dibon, Philipp Malicsek, Tobias Knoflach, Ivan Mocinic, Veton Berisha, Manuel Thurnwald – niemand
Gesperrt: niemand – Stefan Maierhofer
Gefährdet: Mario Sonnleitner – Florian Sittsam, Alejandro Farinas, Smail Prevljak
Nächstes Spiel: SKN St. Pölten – SK  Rapid Wien / SV Mattersburg – Wolfsberger AC

  

SK Sturm Graz – SKN St. Pölten

Samstag 18:30 Uhr, Merkur Arena, Schiedsrichter: Oliver Drachta

Sturm bleibt im Meisterschafts-Zweikampf mit Salzburg ein hartnäckiger Verfolger. Zuletzt gewann das Team von Franco Foda, der ja bekanntlich zur Winterpause durch Heiko Vogel ersetzt wird, mit 2:1 in Altach und konnte dabei einen 0:1-Rückstand in den letzten zehn Minuten noch drehen. Daher liegt Sturm punktgleich mit Red Bull an der Spitze.

Nachdem Euphorieschub aufgrund des ersten Saisonsiegs gegen die Austria, ist in St. Pölten wieder schnell die triste Realität eingekehrt: Am letzten Spieltag gab es eine 0:1-Niederlage in Mödling. Auch wenn die Pleite mehr als unglücklich durch ein Tor in der Nachspielzeit zustande kam. St. Pölten lebt also noch. Trotzdem: Die Niederösterreicher bleiben weiterhin mit großem Abstand Letzter der Tabelle.

Der SK Puntigamer Sturm Graz hat die letzten drei Spiele gegen den SKN St. Pölten jeweils gewonnen, darunter auch die jüngsten beiden Heimduelle. In allen drei Begegnungen, die in Graz stattfanden, erzielten die Niederösterreicher jeweils zwei Tore.

Die Steirer sind in dieser Saison daheim noch unbesiegt und mit sieben Siegen und zwei Remis auch das beste Heimteam der Liga. St. Pölten ist auswärts noch sieglos und holte in neun Spielen nur einen Punkt.

 Die letzten direkten Duelle
SKN St. Pölten 0:3 SK Sturm Graz
SK Sturm Graz 3:2 SKN St. Pölten
SK Sturm Graz 3:2 SKN St. Pölten

Verletzt: niemand – Devante Parker, Daniel Petrovic
Gesperrt: niemand – Michael Ambichl, Ahmet Muhamedbegovic
Gefährdet: James Jeggo, Charalampos Lykogiannis, Peter Zulj – Manuel Martic, Damir Mehmedovic, Dominik Hofbauer
Nächstes Spiel: FK Austria Wien – SK Sturm Graz / SKN St. Pölten – SK Rapid Wien

LASK – Admira Wacker Mödling

Samstag 18:30 Uhr, TGW Arena, Schiedsrichter: Alexander Harkam

Im Duell zwischen dem LASK und der Admira treffen die beiden Überraschungsmannschaften dieser Saison direkt aufeinander. Im ersten Aufeinandertreffen dieser Saison blieb der LASK daheim noch siegreich, die aktuelle Form spricht jedoch für die Admira: Am letzten Wochenende mussten die Linzer bei Mattersburg eine 0:1-Niederlage hinnehmen, während die Südstädter ihr Match gegen St. Pölten mit 1:0 gewinnen konnten. Vor diesem Spieltag liegt die Admira daher – mit einem bereits beachtlichen Vorsprung von fünf Punkten – auf Platz vier; der LASK folgt auf Rang sechs.

Die bisherigen beiden Saisonduelle zwischen dem LASK  und der Admira endeten jeweils mit Heimsiegen. Davor standen sich die beiden Traditionsklubs über 16 Jahre lang nicht mehr in einem Meisterschaftsspiel gegenüber.
Das LASK hat drei der letzten vier Ligaspiele verloren, im letzten Heimspiel gegen den WAC gelang jedoch ein 2:0-Heimsieg. Die Admira wiederum hat drei der letzten vier Spiele gewonnen, das letzte Auswärtsspiel bei Sturm Graz jedoch mit 1:6 verloren.

Die letzten direkten Duelle:
Admira Wacker 4:2 LASK
LASK 3:0 Admira Wacker
LASK 1:3 Admira Wacker

Verletzt: Maximilian Ullmann, Dogan Erdogan – Daniel Toth, Sasa Kalajdzic, Christoph Knasmüllner
Gesperrt: Christian Ramsebner
Gefährdet: niemand – Fabio Strauss, Stephan Zwierschitz
Nächstes Spiel:  Red Bull Salzburg – LASK / Admira Wacker Mödling – SCR Altach

SC Rheindorf Altach – FK Austria Wien

Sonntag 14:00 Uhr, CASHPOINT Arena, Schiedsrichter: Andreas Heiß

Altach musste am letzten Wochenende eine ganz bittere 1:2-Niederlage daheim gegen Sturm hinnehmen. Die Vorarlberger führten dabei bis zur 80. Minute mit 1:0, brach dann aber ein. Damit ist der jüngste Aufwärtstrend auch erst einmal gestoppt. Aktuell belegt Altach mit 22 Punkten den achten Platz der Tabelle und hat bereits sechs Zähler Rückstand auf den Vierten aus Mödling.

Die Austria konnte sich mit dem Last-Minute-Remis gegen Salzburg zumindest ein wenig für die vorherige Pleite beim Schlusslicht St. Pölten rehabilitieren. Trotzdem ist der bisherige Saisonverlauf und Platz fünf der Tabelle doch arg enttäuschend für die mit hohen Ambitionen in die Saison gestarteten Veilchen.

Der SCR Altach hat die letzten vier Heimspiele gegen den FK Austria Wien nicht verloren, drei davon gewonnen. Seit dem Wiederaufstieg 2014 haben die Vorarlberger in jedem Heimspiel gegen die Wiener zumindest ein Tor erzielt. Seitdem gab es nur einen Auswärtssieg der Austria (2:1 am 3. Oktober 2015).

Die Altacher haben zwei der letzten drei Heimspiele verloren. In den letzten acht Partien spielten die Vorarlberger nicht unentschieden. Den Wienern gelang in den letzten acht Spielen nur ein Sieg (2:1 in Wolfsberg), dagegen gingen fünf Matches verloren.

Die letzten direkten Duelle:
FK Austria Wien 2:0 SCR Altach
SCR Altach 3:0 FK Austria Wien
SCR Altach 1:1 FK Austria Wien

Verletzt: Andreas Lukse, Kristijan Dobras, Boris Prokopic – Alexander Borkovic, Vesel Demaku, Heiko Westermann, Florian Klein, Alexander Grünwald, Robert Almer, Ruan, Christoph Martschinko
Gesperrt: niemand – Kevin Friesenbichler
Gefährdet: niemand

Nächstes Spiel: Admira Wacker Mödling – SC Rheindorf Altach / FK Austria Wien – SK Sturm Graz

Wolfsberger AC – Red Bull Salzburg

Sonntag 16:30 Uhr, Lavanttal Arena, Schiedsrichter: Harald Lechner

Das Unentschieden am letzten Wochenende zuhause gegen Rapid wurde von den Wolfsbergern sicherlich als Punktgewinn gewertet. Der Achtungserfolg änderte aber letztlich nichts daran, dass der WAC den SV Mattersburg an sich vorbeiziehen lassen musste und man un selbst den vorletzten Platz inne hat. Wenn auch immer noch mit einem komfortablen acht-Punkte-Vorsprung auf St. Pölten.

Aufgrund des 1:1-Unentschieden gegen die Austria, schmolz der Vorsprung der Salzburger auf den Verfolger Sturm zusammen – derzeit liegt man punktgleich mit den Grazern an der Spitze der Tabelle. Zwar konnte Salzburg die Herbstmeisterschaft feiern, aber allein nur aufgrund der besseren Tordifferenz vor dem Konkurrenten zu liegen, dürfte in der Mozartstadt niemanden beruhigen.  Ein Sieg in Wolfsberg ist für den Branchenprimus  daher absolute Pflicht.

Der WAC hat die beiden bisherigen Heimspiele im Jahr 2017 gegen den Red Bull Salzburg jeweils mit 0:2 verloren. Davor waren die Kärntner von 2014-2016 in sechs Heimspielen in Folge gegen den Meister ungeschlagen geblieben (3 Siege, Remis). Den Salzburgern gelangen in der Lavanttal-Arena bisher noch nie mehr als zwei Tore pro Spiel.

Der WAC ist seit 12 Spielen sieglos und holte in diesem Zeitraum sechs Punkte aus Unentschieden. Der Meister, der sich auch den Herbstmeistertitel sicherte, ist seit 12 Spielen unbesiegt und gewann dabei acht Mal.
Alexander Kofler steht vor seinem 100. Bundesligaspiel.

Die letzten direkten Duelle:
Wolfsberger AC 2:2 Red Bull Salzburg
Red Bull Salzburg 1:1 Wolfsberger AC
Wolfsberger AC 0:2 Red Bull Salzburg

Verletzt: Christian Klem, Joshua Steiger, Gerald Nutz  – Hannes Wolf
Gesperrt: niemand
Gefährdet: Daniel Offenbacher, Michael Sollbauer, Nemanja Rnic  – Amadou Haidara
Nächstes Spiel: SV Mattersburg – Wolfsberger AC / Red Bull Salzburg – LASK
Vesel Demaku, Heiki Westermann, Florian Klein, Alexander Grünwald, Robert Almer, Lucas Venuto, Ruan, Christoph Martschinko