Wie jede Woche liefern wir euch eine kompakte Übersicht vor dem Spieltag der österreichischen Bundesliga. Was erwartet die jeweiligen Mannschaften, welche Ausfälle müssen kompensiert... Faktencheck zur 24. Bundesliga-Runde 2017/18

Wie jede Woche liefern wir euch eine kompakte Übersicht vor dem Spieltag der österreichischen Bundesliga. Was erwartet die jeweiligen Mannschaften, welche Ausfälle müssen kompensiert werden.

Admira Wacker Mödling – FK Austria Wien

Samstag, 16:00 Uhr, BSFZ-Arena Schiedsrichter: Sebastian Gishamer

Die „jungen Wilden“ aus der Südstadt konnten die letzten beiden Spiele für sich entscheiden und stehen nun sogar schon auf Platz drei der Tabelle. Vor allem im Gedenken an die bescheidenen finanziellen Mittel, über die die Admira verfügt, kann man die Arbeit von Trainer Ernst Baumeister gar nicht oft genug loben.

Bei der Austria ist man bei gerade einmal 27 Punkten aus 23 Spielen und drei Niederlagen aus den letzten fünf Spielen von einem Lob für den Trainer weitentfernt. Im Gegenteil: Thorsten Fink steht mittlerweile stark in der Kritik und muss mit seiner Mannschaft endlich liefern, um zumindest noch ein kleine Chance auf die Qualifikation für Europa zu waren. Bei einer Niederlage jedoch, lägen die Veilchen bereits 13 Punkte hinter der Admira.

In den letzten sechs Bundesliga-Begegnungen zwischen FC Flyeralarm Admira und FK Austria Wien siegte stets das jeweilige Auswärtsteam (je 3 Mal). Die Wiener haben die letzten fünf Begegnungen in der BSFZ-Arena allesamt gewonnen.

Die Admira hat sechs der letzten neun Bundesligaspiele gewonnen, daheim verloren die Niederösterreicher nur eines von 11 Spielen. Die Austria holte aus den drei bisherigen Spielen im Jahr 2018 nur einen Punkt. In den letzten sieben Spielen erzielten die Wiener nie mehr als ein Tor pro Spiel.

Die letzten direkten Duelle:
FK Austria Wien 2:3 Admira Wacker Mödling
Admira Wacker Mödling 1:3 FK Austria Wien
Admira Wacker Mödling 1:6 FK Austria Wien

Verletzt: Daniel Toth,  Maximilian Sax, Dominik Starkl, Fabio Strauss, Macky Bagnack, Wilhelm Vorsager –  Robert Almer, Christoph Martschinko, Heiko Westermann, Alexander Grünwald
Gesperrt: niemand
Gefährdet: Thomas Ebner, Lukas Grozurek, Fabio Strauss – Ibrahim Abdullahi
Nächstes Spiel: SV Mattersburg – Admira Wacker / FK Austria Wien – Wolfsberger AC

 

SC Rheindorf Altach – SV Mattersburg

Samstag 18:30 Uhr, CASHPOINT Arena, Schiedsrichter: Markus Hameter

Der SCR hat in dieser Saison ein akutes Problem mit dem Toreschießen: Die Vorarlberger warten mittlerweile seit drei Spielen auf einen eigenen Treffer und erzielten insgesamt erst 24 Saisontore – der drittschlechteste Wert der Liga. Folgerichtig holte der SCR aus den letzten sechs Spielen nur einen Sieg; zuletzt setzte es ein 0:2 bei LASK.

Solche Probleme hat der SV Mattersburg aktuell nicht. Im Gegenteil: Die Burgenländer haben die letzten vier Spiele allesamt gewonnen und dabei auch die Austria mit 2:1 am letzten Spieltag geschlagen. Das Team von Trainer Gerald Baumgartner konnte damit sogar in der Tabelle in den Veilchen vorbeiziehen und stehen aktuell auf Platz sechs.

In den letzten vier Begegnungen zwischen  SCR Altach und SV Mattersburg gab es jeweils Heimsiege (je 2 für Altach und Mattersburg), wobei die Gäste stets ohne Torerfolg blieben.
Altach holte aus den letzten vier Bundesligaspielen nur einen Punkt und blieb in den bisherigen drei Meisterschaftsspielen im Jahr 2018 noch ohne Torerfolg.

Mattersburg ist seit sechs Spielen unbesiegt und gewann dabei fünf Mal. Im Jahr 2018 sind die Burgenländer noch ohne Punkteverlust.
Die letzten direkten Duelle
SV Mattersburg 1:0 SCR Altach
SCR Altach 1:0 SV Mattersburg
SV Mattersburg 1:0 SCR Altach

Verletzt: Kristijan Dobras, Simon Piesinger – niemand
Gesperrt: niemand  – Smail Prevljak
Gefährdet: Johannes Aigner, Emanuel Schreiner – Florian Sittsam, Alejandro Farinas, Alois Höller
Nächstes Spiel: SKN St. Pölten –  SCR Altach /  SV Mattersburg – Admira Wacker Mödling

 

SK Rapid Wien – LASK

Samstag 18:30 Uhr, Allianz Stadion, Schiedsrichter: Christopher Jäger

Rapid steht zwar mit Platz vier noch auf einem Platz, der zur Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb berechtigen würde. Doch der Trend zeigt aktuell eher nach unten. Denn die Wiener konnten nur eines ihrer letzten sechs Spiele für sich entscheiden; am letzten Spieltag gab es ein glückliches 1:1 im Heimspiel gegen Sturm. Vor allem spielerisch können die Grün-Weißen dabei in den seltensten Fällen überzeugen.

Und nun wartete mit dem starken Aufsteiger LASK eine schwere Aufgabe auf Rapid. Der startete mit bislang perfekt in das neue Spieljahr: in drei Spielen gab es drei Siege. Zuletzt besiegten die Linzer dabei den SCR Altach mit 2:0 und stehen nach 23 Spielen punktgleich mit Rapid auf Platz fünf der Tabelle.

Der SK Rapid Wien hat die letzten fünf Begegnungen in der Bundesliga mit dem LASK nicht verloren, vier davon gewonnen. In Wien ist Rapid gegen die Linzer seit 11 Spielen ungeschlagen (7 Siege, 4 Remis). Der LASK siegte in Hütteldorf zuletzt am 27. Mai 2000 mit 1:0.

Rapid konnte von den letzten fünf Bundesliga-Heimspielen keines gewinnen (3 Remis, 2 Niederlagen). So lange mussten die Wiener noch nie auf einen Heimsieg warten. Dagegen ist der LASK seit fünf Spielen unbesiegt, feierte dabei vier Siege und ist 2018 noch ohne Punkteverlust.

Die letzten direkten Duelle:
LASK 1:2 SK Rapid Wien
SK Rapid Wien 1:0 LASK
LASK 1:2 SK Rapid Wien

Verletzt: Christopher Dibon, Stefan Schwab, Ivan Mocinic, Kelvin Arase, Louis Schaub – Maximilian Ullman, Dogan Erdogan
Gesperrt: Lucas Galvao – niemand
Gefährdet: Mario Sonnleitner, Dejan Ljubicic, Joelinton, Giorgi Kvilitaia – Gernot Trauner,
Nächstes Spiel:  Red Bull Salzburg – SK Rapid Wien / LASK – SK Sturm Graz

 

Wolfsberger AC – SKN St. Pölten

Samstag 18:30 Uhr, Lavanttal – Arena, Schiedsrichter: Robert Schörgenhofer

Nachdem sich der WAC nach dem überraschenden 3:1-Erfolg bei der Austria ein wenig im Aufwind wähnte, setzte es am letzten Wochenende gleich wieder eine ernüchternde 1:3-Niederlage in Mödling. Das einzig Gute an der bisherigen Saison: auf den Relegationsrang werden die Kärntner in dieser Saison wohl nicht mehr abrutschen.

Denn von dort wird der kommende Gegner, der SKN St. Pölten, so schnell nicht wieder wegkommen. Bei einer Niederlage in dieser Partie, kann Trainer Oliver Lederer mit seiner Mannschaft schon einmal für die Relegationsspiele planen. Und dass dem SKN nach bislang nur einem Saisonsieg und 18 Niederlagen in 23 Spielen noch die Wende gelingt, daran glaubt wohl niemand mehr so recht.

Der RZ Pellets WAC hat von den bisherigen sechs Duellen in der Bundesliga mit  SKN St. Pölten noch keines verloren. Drei Mal siegten die Kärntner – zwei Mal davon in der Lavanttal-Arena. Drei Mal erreichte St. Pölten bisher ein Remis.
Der WAC ist daheim seit acht Spielen sieglos, holte dabei fünf Remis (4 Mal 0:0) und spielte drei Mal unentschieden. St. Pölten hat die letzten sechs Ligaspiele allesamt verloren und auswärts erst einen Punkt geholt.

Die letzten direkten Duelle:
SKN St. Pölten 0:0 Wolfsberger AC
Wolfsberger AC 2:1 SKN St. Pölten
SKN St. Pölten 1:1 Wolfsberger AC

Verletzt: Gerald Nutz – Daniel Petrovic, Devante Parker
Gesperrt: Daniel Offenbacher – Dominik Hofbauer
Gefährdet: Nemanja Rnic – Damir Mehmedovic, Babacar Diallo
Nächstes Spiel: FK Austria Wien – Wolfsberger AC / SKN St. Pölten – SC Rheindorf Altach

 

SK Sturm Graz – Red Bull Salzburg

Sonntag 16:30 Uhr, Merkur Arena, Schiedsrichter: Harald Lechner

Zwar ist die Begegnung zwischen Sturm und Salzburg immer noch die Partie eins gegen zwei, und somit ein echtes Spitzenspiel, die Spannung scheint aus dem Kampf um die Meisterschaft jedoch raus: Salzburg gewann 2018 alles seiner drei Partien, während Sturm noch sieglos ist und dabei unerwartete Niederlagen gegen den SV Mattersburg und dem Wolfsberger AC einstecken musste. Eine letztes Jahr noch durchaus realistisch wirkende Meisterschaft, scheinen die Grazer bei nun bereits sieben Rückstand auf Red Bull verspielt zu haben. Will man den letzten Rest Hoffnung noch am Leben erhalten, braucht es unbedingt drei Punkte, während Salzburg mit einem Sieg – und dann zehn Punkten Vorsprung – wohl den nächsten Meistertitel perfekt machen würde.

Der SK Sturm Graz besiegte im letzten Heimspiel am 27. August 2017 den Red Bull Salzburg mit 1:0 und fügte dem Meister damit die bisher einzige Saisonniederlage zu. Allerdings entschieden die Salzburger drei der letzten vier Duelle gegen die Grazer für sich.

Sturm Graz ist seit vier Spielen sieglos und holte in diesem Zeitraum nur einen Punkt. Die Salzburger sind seit 16 Spielen unbesiegt und haben 2018 die bisherigen drei Spiele alle gewonnen.

Die letzten direkten Duelle:
Red Bull Salzburg 5:0 Red Bull Salzburg
SK Sturm Graz 1:0 Red Bull Salzburg
Red Bull Salzburg 1:0 SK Sturm Graz

Verletzt: Philipp Zulechner – Valon Berisha, Christoph Leitgeb
Gesperrt: niemand
Gefährdet: Fabian Koch, Marvin Potzmann – Dujeta Caleta – Car, Hee Chan Hwang, Fredrik Gulbrandsen, Amadou Haidar, Marin Pongracic
Nächstes Spiel: LASK – SK Sturm Graz / Red Bull Salzburg – SK Rapid Wien

Ral, abseits.at

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