Dieser Artikel kommt quasi in der Nachspielzeit. Schande über uns, dass wir nicht eher daran gedacht haben, einem der erfolgreichsten österreichischen Kicker der Neuzeit...

Toni Polster - Admira Wacker MödlingDieser Artikel kommt quasi in der Nachspielzeit. Schande über uns, dass wir nicht eher daran gedacht haben, einem der erfolgreichsten österreichischen Kicker der Neuzeit eine schriftliche Huldigung zu seinem runden Ehrentag zu widmen. Aber besser spät als nie und ein Tor in „90 Minuten Plus“ ist schließlich genauso viel wert, wie ein Treffer in der regulären Spielzeit. Toni sieht das übrigens genauso: „Tore waren mir alle gleich lieb. Weil ein schönes um nichts mehr zählt als ein hineingenudeltes Tor.“ Mit Toren und Treffern kennt er sich aus. Als Stürmer dessen Arbeitsplatz der gegnerische Strafraum war, muss das wohl so sein: „Golster“, „Toni Doppelpack“, „Toni, lass es polstern“ – Sein Name wurde zum Synonym für seine Qualitäten. Mit eben diesen ebnete er dem österreichischen Nationalteam den Weg zur bislang letzten WM-Endrunde und ist außerdem der erfolgreichste Länderspieltorschütze des ÖFB. Überall wo er war, knallte es: In Favoriten, Turin, Sevilla, Köln und Co. schoss Toni nebenberuflich auch verbal ein. Die Frohnatur betätigte sich als lebender Botschafter des Wiener Schmähs und brachte deutschen Reportkollegen zum Beispiel bei, was ein „Blitzgneisser“ ist oder wie sich eine Blutgruppe auf das Gemüt auswirken kann.

Nachdem wir im ersten Teil den Beginn seiner Karriere bis zu seinem Köln-Wechsel ansahen, wollen wir nun seine Geschichte in Deutschland fortsetzen.

„Ohne Toni läuft beim FC nix.“

„Wer zu viel auf dem Feld herumkurvt, dem geht dann vor dem Tor die Kraft aus. Ich bin lieber Ökonom gewesen. Und Torjäger.“, sagt Toni selbst über sich. Andere meinen, der Stürmer sei lauffaul. Zu jener Zeit ist nicht nur der damalige Teamchef Herbert Prohaska skeptisch, auch die FC-Legende Wolfgang Overath findet den Transfer unüberlegt. Toni lacht: „Bei aller Skepsis- die beste Entscheidung, die ich je in meinem Leben getroffen habe. Ich bin Gott dankbar, dass er mich nach Köln geführt hat.“

Man könnte meinen, dass zumindest die Sprachprobleme bei einem Wechsel nach Deutschland der Vergangenheit angehören sollen – mitnichten! Kölsch – heißt die neue Barriere auf die Polster nun trifft. Dazu ist Toni anfangs alleine im Rheinland, Frau und Sohn bleiben vorerst noch in Spanien. Trainer Morten Olsen verpasst dem Stürmer Extraschichten um seine Fitnesswerte zu verbessern. Dann geht es aber schnell: Zwei Tore im Cup gegen Mannheim beenden Tonis Torsperre, zwei Mal raschelt es anschließend gegen Freiburg. Nach „Golster“ ist „Toni Doppelpack“ geboren.

Aber der „Eff-Zeh“ spielt gegen den Abstieg und die Trainer geben sich die Klinke in die Hand. Mit Peter Neururer versteht sich Polster von Anfang an nicht gut, auch wenn er der Presse schmunzelnd mitgibt: „Wir lassen uns beide von unseren Frauen scheiden und ziehen zusammen.“ Neururer will seinem Starstürmer nach einem Gesangsauftritt mit den Fabulösen Thekenschlampen eine Geldstrafe aufbrummen: Toni zahlt nicht – ohne Konsequenzen, denn Neururer muss nach einer Niederlagenserie den Hut nehmen. Polster wird zur Kultfigur in der Kölner Südkurve, er trifft verbal und auf dem Feld. Sein Wiener Schmäh passt zur rheinischen Volksseele und die Fans schätzen besonders seine Bodenständigkeit. 79 Tore schießt er in 150 Spielen und auch die Entstehung des Liedes „Toni, lass‘ es polstern!“ fällt in diese Zeit. Im karnevalsverrückten Köln geht der Song weg wie die warmen Semmeln und zementiert Polsters Legendenstatus: „Wir waren alle überrascht vom Erfolg dieses Liedes.“ 1998 nimmt die Liebesgeschichte zwischen Polster und der Domstadt doch ein Ende: „Wenn man immer wieder an die Kellertüre anklopft, geht sie irgendwann einmal auf.“, meint er prophetisch, als die Geißböcke schließlich absteigen müssen.

Einen Titel gewinnt er mit Köln in fünf Saisonen naturgemäß also nicht und auch in der Torschützenliste muss er sich 1996/1997 mit Platz 2 hinter dem Leverkusener Ulf Kirsten begnügen. Trotzdem ruft man bei der Münchner Meisterfeier einst seinen Namen: Mario Basler huldigt mit Grammatikfehler einem überlebensgroßen Polster-Plakat: „Toni-Doppelpack“ hat die Bayern frühzeitig auf den Thron gehievt, indem er Leverkusen in Runde 33 ein „Triple-Pack“ „einschenkte“. Der Abschied aus der Stadt am Rhein verläuft nicht gerade auf die feine Art: Toni, der auch in der zweiten Liga auf Torjagd gegangen wäre, wird an den Rivalen Borussia Mönchengladbach verkauft. Dort spielt er in erster und zweiter Liga mäßig erfolgreich.

2000 möchte ihn Gladbach in der Funktionärsetage unterbringen, doch Polsters Appetit aufs Tore schießen ist noch nicht versiegt: „Dafür hab‘ ich bis zuletzt zu gut und zu intensiv trainiert. Ich möchte dieses halbe Jahr auf jeden Fall noch spielen.“ Bei Austria Salzburg läutet Polster seine Abschiedssaison ein: In allen fremden Stadien der österreichischen Bundesliga zollen ihm die Fans Achtung, sogar die eingefleischten Rapidfans der Westtribüne enthüllen ein Transparent: „Trotz zwei Mal Violett – Respekt für Toni P.“ Der Fanliebling Polster verabschiedet sich gebührend. Nachdem er es insgesamt 304 Mal „polstern“ hat lassen, endet seine Karriere am 27. Mai 2000.

„Fürs Erste war da eine unglaubliche innere Leere. Muss es das jetzt wirklich gewesen sein?“, ungeschönt erzählt Toni von seinem in der Minute des Abschiedes entfachten Ehrgeiz: Damals werden ihm seine „Versäumnisse“ bewusst. Er hätte lieber 100 Länderspiele statt „nur“ 95 gespielt und gerne einen Meistertitel in einer Topliga geholt. Doch nur ein Verrückter würde seine Karriere als nicht gelungen bezeichnen, in Topform war Toni Polster eindeutig einer der besten Strafraumstürmer Europas.

16 Jahre, 95 Länderspiele, 44 Tore

Von Erich Hof über „Pepi“ Hickersberger bis hin zu Ernst „Wödmasta“ Happel hat Toni Polster eine Menge Teamchefs erlebt. Unter Herbert Prohaska fährt Österreich das letzte Mal zu einer WM-Endrunde, auch dank Toni Polster. „Schneckerl“ hat zunächst Zweifel den 1,88 Meter großen Stürmer aufzustellen und auch in der Mannschaft selbst regen sich Widerstände gegen den „lonely boy“ im Strafraum. „Der Toni steht rum, schießt ein Tor und ist der Held. Ich renne mir die Seele aus dem Leib und bin der Trottel.“, nörgelt ein Kamerad. Schon unter Hickersberger muss Polster mit den immer gleichen Vorwürfen kämpfen: Er bewege sich zu wenig und treffe nicht so häufig. Selbst das Publikum steht nicht mehr hinter dem damaligen Spanienlegionär. Die Antipathie geht so weit, dass  1989 vor dem Spiel gegen Island sogar eine Bombendrohung im Hotel eintrudelt, falls Toni in der Startelf stehen würde.

Der Trainer beugt sich dem Druck und lässt Heimo Pfeifenberger auflaufen, der in dieser dramatischen Situation natürlich prompt das 1:0 beim 2:1-Sieg erzielt. Im entscheidenden Match gegen die DDR spielt Toni dann aber groß auf: Das 1:0 in der zweiten Minute, ein Elfmeter in die linke Ecke und schließlich markiert er auch den 3:0-Endstand. „Toni, Toni, Toni“, hallt es von den Rängen und das Publikum, das den Stürmer bei der Bundeshymne noch ausgepfiffen hat, liebt „seinen“ Polster nun wieder heiß. Die WM-Endrunde 1990 ist erreicht, doch Polster kann nicht von einer Sekunde auf die andere vergessen, was passiert ist. Er verlässt die Ehrenrunde und feiert mit seinem engsten Kreis in der Wiener Innenstadt. „Ein Tiefschlag, der mehr schmerzt als eine sportliche Demütigung, wie etwa die nach dem Scheitern bei der WM 1990 in Italien.“, erinnert er sich an die Schmähungen des Publikums. Auf Polsters Initiative hin bleibt auch die Kabinentür für die Pressevertreter geschlossen, damit beschert er der Nachwelt jene legendären Filmaufnahmen als Reporter Peter Elsner erfolglos um Einlass fleht. Rückblickend sucht Polster den Fehler auch bei sich selbst: „Ich habe die Erwartungen, die im Team in mich gesetzt wurden, möglicherweise tatsächlich zu häufig nicht erfüllt. Wir haben eine ganz junge Mannschaft gehabt, die nicht so richtig in die Gänge gekommen ist, die etliche Male umgebaut worden ist.“

Der Ausflug zur WM in Italien ist für die Österreicher dann schon in der Vorrunde zu Ende, Goalgetter und Kapitän Polster trifft kein einziges Mal.

Unschön ist für Polster auch das 0:1 gegen die Färöer-Inseln: „Der [Tormann der Färöer mit der charakteristischen Zipfelmütze] war der große Held und ich der Buhmann.“ Jens Martin Knudsen, im Brotberuf Gabelstaplerfahrer in einer Fischfabrik, hält am 12. September 1990 seinen Kasten sauber und fügt Fußball-Österreich eine empfindliche Niederlage zu. Nach Hickersbergers Rücktritt tritt dessen Assistent Riedl das Amt des Teamchefs an, danach ist Constantini als „Feuerwehrmann“ am Zug. Erst Trainergott Ernst Happel, der 1992 das Ruder übernimmt, kann die Weichen für eine erfolgreiche Qualifikation 1998 stellen. Happel meint beim Frühstuck zu einem müden Toni Polster, dass er aussehe wie seine eigene Schwiegermutter. Der Stürmer ist nicht auf den Mund gefallen und kontert: „Woher kennen Sie meine Schwiegermutter?“ Happel muss eine weitere verblüffende Entdeckung machen: Polster, der Torjäger vom Dienst, bekommt keinen unfallfreien Purzelbaum hin. Sei‘s drum: 1996 knackt er mit dem 1:0 beim 2:1-Sieg gegen Lettland Hans Krankls Teamtorrekord  – 44 Treffer an der Zahl. Die ergraute Rapid-Legende gratuliert höchstpersönlich per Telefon. Ehrensache, schließlich war der „Goleador“ schon immer Polsters großes Vorbild.

Mit der erfolgreichen Qualifikation für Frankreich’98 wird für Polster ein letzter Karriere-Höhepunkt wahr. Nach dem 4:0-Sieg gegen Weißrussland wird im Praterstadion groß gefeiert: „Da ist meine Karriere ein paar Augenblicke wie ein Film von meinem inneren Auge abgelaufen, mit allen Hochs und Tiefs, mit allen Jubelorgien und Schmähungen, und ich habe eine unendliche Dankbarkeit verspürt.“ Ehrensache, das Polster, der auf Klubebene nie den Kapitän gab, beim Nationalteam mit der Binde aufläuft. „Er hatte ein unglaubliches G’spür und hat auch außerhalb vom Spielfeld immer seinen Kopf hingehalten. Beispielsweise wenn wir in der Kritik standen. Da hat er viel Druck von den anderen genommen.“, weiß Andi Herzog zu berichten. Selbstlos überlässt Polster auch „seinen“ Neuner einem Spieler, der ihn nötiger hat: Ivica Vastic, damals frisch eingebürgerter Sturm-Graz-Zampano, scheint im Nationalteam nicht so recht seinen Platz zu finden. Toni verspricht ihm daraufhin seine Rückennummer, falls die Qualifikation erfolgreich verlaufen würde. Gesagt, getan.

In Frankreich spielt Polster mit der Nummer 19. Die WM verläuft jedoch nicht nach Wunsch, Teamchef Prohaska tauscht Toni sogar im letzten Gruppenspiel gegen Italien, als Österreich unbedingt einen Sieg benötigt, aus. Für einen Stürmer wie Polster: Majestätsbeleidigung. Trotzdem bleibt Prohaska für Polster „der richtige Mann zur richtigen Zeit. Er hat nach Happel aus dem Team eine Einheit geformt, und das, obwohl er es nicht leicht hatte, denn er hatte einen Balanceakt zu meistern: Einerseits Freundschaft, andererseits höchste Professionalität.“, bringt die Frohnatur Verständnis für seinen ehemaligen Mitspieler auf. Schließlich muss „Schneckerl“ eine Menge alter Kollegen und „Hawara“, wie Ogris oder Zsak, trainieren.

Polsters Abschied aus dem Nationalteam verläuft auch nicht sehr harmonisch: Die WM in Frankreich wird sein letzter Auftritt, danach wird er nicht mehr einberufen. Ein Gutes hat die Sache: Der zweifache Familienvater erspart sich so die 0:9-Blamage gegen Spanien. Offiziell feiert er seinen Abschied von der großen Fußballbühne mit einem 5:1 gegen den Iran am 1. September 2000, ihm selbst ist dabei kein Torerfolg vergönnt. Spektakulär geht es trotzdem zu: In der Pause singt er mit den Fabulösen Thekenschlampen und feiert anschließend mit 24.000 Fans das Ende der Ära Polster.

Schmähbruder

Den Ehrgeiz und den eisernen Willen habe er von der Mutter, erzählt Polster. Zu seinem Humor hat ihn sein Vater inspiriert: „Die Witze sind immer treffend, meistens kurz und bündig. In der Kürze liegt die Würze.“ Polster und der Wiener Schmäh gehören einfach zusammen, galant ist der Favoritner auch: Rhein-Derby 1993. Toni sieht die rote Karte und bedankt sich höflich: „Auf Wiederschauen- und Handkuss der Frau Gemahlin.“ Die Reaktion des DFB ist weniger manierlich – 8 Wochen Sperre heißt es anfangs für den Witzbold. In zweiter Instanz wird die Strafe etwas reduziert. Ansonsten hat Polster so einige Sager geliefert, die zu den besten der deutschsprachigen Fußballwelt gehören. Kostprobe gefällig?

„Für mich gibt es nur „entweder-oder“. Also entweder voll oder ganz!“

„Ich bin lieber eine Legende als ein Denkmal. Auf ein Denkmal scheißen die Tauben.“

„Ich bin Optimist. Sogar meine Blutgruppe ist positiv.“

„Meine Frauen bestätigen mir, dass ich mit dem Alter immer attraktiver werde. Damit meine ich meine Tochter, meine Mutter und meine Ehefrau.“

„Ich habe es mir sehr genau überlegt und dann spontan zugesagt.“

„Das ist Wahnsinn! Da gibt’s Spieler im Team, die laufen noch weniger als ich!“

Toni Polster, der Sprücheklopfer, sorgt für Heiterkeit. Während seiner aktiven Zeit brachte er jedoch so manchen Trainer, Präsidenten oder Sportdirektor zur Weißglut, die Nr. 9 gab ungern klein bei. „Wenn mir etwas nicht gepasst hat, dann hab‘ ich das auch gesagt. Auch meinen sogenannten Vorgesetzten, denn mit Autoritäten hab‘ ich mir schon immer eher schwer getan. Wenn das ein Spieler macht, der 28 oder 30 ist, dann spricht man von einem „Führungsspieler“, macht’s ein 20-jähriger Bursch, dann nennt man den einen „goscherten Jungen, der seine Grenzen nicht kennt.““, versteht der Wiener die Doppelmoral mancher nicht. Der Wiener ist eines der letzten Originale, ein mündiger Kicker, der zu seinem Wort steht.

Später

Der Weg des Toni P. führt nach dem Ende seiner Karriere wieder aus Österreich hinaus. Bei seiner letzten Auslandsstation wird er als Manager angestellt. Erfahrungen hatte er davor schon als Präsident des Kölner Vorstadtklubs SV Weiden gesammelt, unter seiner Obmannschaft fing dort auch sein Sohn mit dem Kicken an. Erfolgreich schupft Toni drei Jahre lang den Marketingbereich der Borussen. Gladbach ist seine „Oberstufe mit Abitur“: Wissbegierig lernt er vom Marketing bis zum Merchandising alles von der Pike auf, ehe ihn der Ruf seines Heimatklubs erreicht.

Toni Pfeffers Ratschläge schlägt dessen Namensvetter dabei in den Wind: „Du bist ein viel zu g’rader Typ, um in dieser Schlangengrube überleben zu können.“ Die Austria ist damals „in den Fängen“ ihres Hauptsponsors Magna, trotzdem glaubt Toni bei „seinen“ Veilchen etwas bewegen zu können. Tatsächlich beißt er sich, wie auch Austria-Legende Herbert Prohaska, aber die Zähne am austro-kanadischen Selfmade-Milliardär aus. Polster zieht vor Gericht um seinen Verdienstentgang als General Manager einzuklagen, in seinem ehemaligen Wohnzimmer der „Horr-Wies’n“ bekommt er Hausverbot. „So viel Dilettantismus wie bei Stronach habe ich selten gesehen.“, meint er rückblickend. Schlussendlich sind bei der Austria und wahrscheinlich auch in der Bundesliga alle froh, als der Unternehmer seinen Hut nimmt.

Toni Polster wird Berater und schließlich Amateurtrainer bei LASK Linz, danach führt er die Wiener Viktoria aus der Wiener Stadtliga in die Regionalliga. Jetzt bin ich vier Jahre Coach, war drei Mal Meister und bin ein Mal aufgestiegen.“, resümiert er eine positive Zeit. Der einzige Fehlschlag ist für ihn das kurzlebige Admira-Engagement im Sommer 2013: Nach drei Niederlagen, einer Torbilanz von 2 zu 11 wird Polster auch schon wieder entlassen. Er kehrt wieder zur Wiener Viktoria nach Meidling zurück, dort schätzt man ihn: „Mir geht es um den Spaß, den du dabei haben musst. Wenn du bei Minusgraden zwei Stunden auf dem Platz stehst, muss es dir Spaß machen. Lieber mit Spaß in der dritten Liga, als ohne Spaß ganz oben, wo du jedes Mal schauen musst, ob von deinem Sessel nicht ein, zwei Stuhlbeine schon angesägt sind.“

Polster, ein Sympathieträger, der das Medien-Klavier spielen kann: Bei Fernsehshows ist er immer wieder mit von der Partie, genauso versucht er sich als Sänger und ist ein beliebter Werbeträger. Jedes Kind kennt den weißgelockten Herren aus dem Fernseher, trotzdem ist Toni einfach „der Toni“ geblieben: Kulturgut für (fast) jeden österreichischen Fußballfan, Kultfigur nicht nur bei Austria Wien und Köln. Deswegen ist er ja so sympathisch.

Marie Samstag, abseits.at

Marie Samstag

  • Fabian91

    23.April.2014 #1 Author

    „…,danach führt er die Wiener Viktoria aus der Regionalliga in die Wiener Stadtliga.“
    Er hat sie aus der Wiener Stadtliga in die Regionalliga geführt, sonst wäre er ja abgestiegen..

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