Das Playoff zur Europa League steht auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei interessante Hinspiele. Ajax Amsterdam – Rosenborg Letztes direktes Duell: 1:1 und... Das Europa-League-Playoff 2017/18 – Die Hinspiele

Das Playoff zur Europa League steht auf dem Programm. abseits.at blickt auf drei interessante Hinspiele.

Ajax Amsterdam – Rosenborg

Letztes direktes Duell: 1:1 und 0:0 (Champions-League-Gruppenphase 2002/03)

Dass Ajax nur drei Monate nach dem verlorenen Europa-League-Finale gegen Manchester United schon wieder im zweithöchsten UEFA-Wettbewerb antritt, war freilich nicht der Plan in Amsterdam. Eigentlich wollten sich die Niederländer für die Champions League qualifizieren, scheiterten bei diesem Vorhaben jedoch an Nizza. Das Aus gegen die Franzosen war ein früher Rückschlag für Neo-Trainer Marcel Keizer, der dem zu Borussia Dortmund abgewanderten Peter Bosz nachfolgte. Auch im Kader tat sich bei Ajax im Sommer traditionell viel – mit Davy Klaasen (Everton), Jairo Riedewald (Crystal Palace) und Kenny Tete (Olympique Lyon) verlor man drei Stammspieler.

Rosenborg scheiterte ebenfalls in der Champions-League-Qualifikation. Die Norweger zogen gegen Celtic den Kürzeren, das konnte nicht einmal Lord Nicklas Bendtner verhindern. Die Zeiten, in den Rosenborg Stammgast in einer Gruppenphase war, sind ohnehin schon lange vorbei. Die Champions League beehrte man zuletzt vor über zehn Jahren, und auch eine Teilnahme an der Europa League ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit, wie das letztjährige Aus im Playoff gegen die Wiener Austria offenbarte. In der heimischen Tippeligaen ist Rosenborg dafür wieder auf Meisterkurs, spätestens nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Molde am Wochenende.

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Club Brügge – AEK Athen

Bisher keine direkten Duelle

Mit neun Punkten aus drei Meisterschaftsspielen steht Club Brügge zwar an der Spitze der belgischen Pro League, dennoch begann die Saison mit einer herben Enttäuschung. In der dritten Qualifikationsrunde musste man sich dem türkischen Vizemeister Basaksehir Istanbul geschlagen geben, und das, obwohl man im Hinspiel bereits mit 2:0 führte, dieses Ergebnis aber noch aus der Hand gab. Zu allem Überfluss verloren die Belgier nun auch noch kurz vor dem Duell mit AEK Athen Offensivmann José Izquierdo an Premier-League-Aufsteiger Brighton, was zwar die Kassa klingeln lässt, die Aufstiegschancen jedoch schmälert.

Dass AEK Athen im Lager der ungesetzten Vereine anzutreffen ist, ist der Pleite des Traditionsvereins geschuldet, die einen Abstieg aus dem griechischen Oberhaus zur Folge hatte. Somit ging aufgrund der internationalen Abstinenz der einst gute Koeffizient verloren und man muss sich nun erst wieder mühsam in eine Gruppenphase kämpfen. Dazu beitragen soll nicht zuletzt Arnór Ingvi Traustason, der bei Rapid Wien nicht glücklich wurde und sich jetzt auf Leihbasis in Athen versucht. Einen Dämpfer gab es allerdings schon: In der dritten Runde der Champions-League-Qualifikation scheiterte AEK Athen klar an CSKA Moskau.

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Everton – Hajduk Split

Bisher keine direkten Duelle

Englische Teams und die Qualifikation zur Europa League sind bekanntlich keine allzu große Liebesbeziehung. Davon zeugt auch der schmale Gesamtscore von 2:0, mit dem sich Everton in der dritten Qualifikationsrunde gegen den slowakischen Vertreter Ruzomberok durchsetzte. Doch immerhin gelang damit den Toffees der Aufstieg, Liga-Rivale West Ham scheiterte in den letzten Jahren hingegen zwei Mal bereits vor der Gruppenphase. Verzichten muss Everton fortan auf Romelu Lukaku, der sich für einen Wechsel zu Chelsea entschied, welcher aber immerhin rund 84 Millionen Euro in die Vereinskassen spülte. Neu im Team ist dafür der bereits erwähnte Ex-Ajax-Spieler Davy Klaasen, ebenso wie Michael Keane und Jordan Pickford, die um in Summe knapp 60 Millionen aus Burnley respektive Sunderland kamen.

Hajduk Splits Zwischenziel auf dem Weg in die Europa League lautet, ein Ergebnis aus dem Goodison Park mitzunehmen, das Chancen auf den Aufstieg wahrt. Denn im stimmungsvollen Stadion Poljud, das mit 35.000 Zuschauern für das Rückspiel bereits restlos ausverkauft ist, wurde schon so manch höher eingeschätzter Kontrahent in die Knie gezwungen. Die Kroaten konnten den Kader der Vorsaison weitestgehend halten und verstärkten sich punktuell, so kam unter anderem Josip Radosevic aus Salzburg. Besonderes Augenmerk gilt es auf den erst 19-jährigen Nikola Vlasic zu richten, der in der noch jungen Saison bislang alle Spiele für Hajduk bestritt und bereits zwei Tore erzielte – der kroatische Nachwuchsnationalspieler steht schon bei einigen ausländischen Clubs auf dem Zettel.

Eine detaillierte Vorschau inklusive einer Wettempfehlung auf das Spiel zwischen Everton und Hajduk Split findet ihr auf wettbasis.com!

OoK_PS, abseits.at

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