In der Europa League stehen die Rückspiele des Achtelfinales auf dem Programm. Abseits.at blickt auf fünf spannende Partien. Lazio Rom – Stuttgart Hinspiel 2:0... Vorschau zum Europa-League-Achtelfinale – Wer kann eine erfogreiche Aufholjagd starten?

Europa LeagueIn der Europa League stehen die Rückspiele des Achtelfinales auf dem Programm. Abseits.at blickt auf fünf spannende Partien.

Lazio Rom – Stuttgart

Hinspiel 2:0

Lazios Erfolgslauf geht weiter. Die Römer feierten in Stuttgart durch Tore von Ederson und Ogenyi Onazi einen 2:0-Sieg und gewannen damit zum ersten Mal auf deutschem Boden. Bereits im Sechzehntelfinale warfen die Laziali mit Borussia Mönchengladbachen einen Bundesligisten aus dem Wettbewerb. Lazio ist diese Saison in allen elf Europapokalspielen ungeschlagen (sieben Siege, vier Remis). In den fünf Heimspielen dieser Saison (vier Siege, ein Remis) kassierten die Römer nur ein Gegentor.

Mit den Schwaben droht der letzte deutsche Vertreter bereits im Achtelfinale die Segel zu streichen. Wollen Martin Harnik und seine Kollegen doch noch den Aufstieg realisieren, müssen sie nahezu Historisches vollbringen, denn noch nie konnte Stuttgart in Italien gewinnen und Lazio ist zuhause gegen deutsche Vertreter ungeschlagen. Für die Stuttgarter spricht jedoch ihre gute Auswärtsbilanz in dieser Saison, denn so stehen bereits Siege in Kopenhagen, Bukarest und Genk auf der Visitenkarte.

Chelsea – Steaua Bukarest

Hinspiel 0:1

55.000 Zuschauer im Nationalstadion von Bukarest wurden Zeugen der größten Sensation der Hinspiele. Steaua zwang den Champions-League-Sieger dank eines Elfmetertors von Raul Rusescu in die Knie und hat nun gute Karten, zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder unter die letzten Acht einzuziehen. Chelsea erarbeitete sich zwar einige Chancen, allzu große Torgefahr strahlten die Mannen von Rafa Benitez jedoch nicht aus.

Damit reist Steaua mit einem dünnen Polster an die Stanford Bridge, wo es nun gilt, die Niederlagenserie von vier Spielen auf der Insel zu durchbrechen. Mithelfen könnte dabei ein alter Bekannter aus der österreichischen Bundesliga. Adi Rocha, einst bei Austria Kärnten aktiv und dann an Cottbus verkauft, kickt mittlerweile in der rumänischen Hauptstadt und erzielte in der Europa League bereits zwei Treffer.

Inter – Tottenham Hotspur

Hinspiel 0:3

Das vermeintliche Schlagerspiel des Achtelfinales hielt zumindest an der White Hart Lane nicht das, was es versprach. Zu überlegen trat Tottenham auf und ließ Inter keine Chance. Die Italiener waren mit dem 3:0 durch Tore von Gareth Bale, Gylfi Sigurdsson und Jan Vertonghen noch gut bedient und hätten durchaus höher verlieren können.

Mehr als Schadensbegrenzung wird für Inter in San Siro wohl nicht möglich sein, denn zu stark treten die Spurs derzeit auf und befinden sich auch in der heimischen Liga vor Arsenal und Chelsea auf Champions-League-Kurs. Sollte Inters Tormaschine, die bisher 16 Treffer produzierte, aber doch ins Laufen kommen, könnte zumindest noch einmal Spannung aufkeimen, auch wenn die Italiener auf den verletzten Diego Milito verzichten müssen.

Zenit St. Petersburg – Basel

Hinspiel 0:2

Lange ließ sich der FC Basel Zeit, ehe er gegen Zenit zum Doppelschlag ansetzte. Marcelo Díaz eröffnete den Torreigen in Minute 83, ehe Kapitän Alexander Frei in der Nachspielzeit per Elfmeter den Endstand fixierte. Der Sieg der Eidgenossen ging durchaus in Ordnung, denn sie hatten die Partie weitestgehend im Griff, während sich Zenit alles andere als gut abgestimmt präsentierte, was auf die fehlende Spielpraxis zurückzuführen sein könnte. Die russische Liga startete erst am vergangenen Wochenende ins Frühjahr – Zenit unterlag bei Rubin Kasan.

Zenit absolvierte bislang fünf Partien gegen Schweizer Teams – dabei wurden zwei Spiele zu Hause gewonnen, die drei Auswärtspartien gingen verloren. Die Russen haben seit der Einführung der Europa League alle sechs Heimspiele mit zwei Toren Unterschied gewonnen, was – sollte Basel nicht treffen – für die Verlängerung reichen würde. Die Rheinstädter sind ihrerseits seit fünf Auswärtsspielen ohne vollen Erfolg.

Newcastle United – Anzhi Makhachkala

Hinspiel 0:0

Das Hinspiel auf dem Kunstrasen des ziemlich leeren Lushniki Stadions zu Moskau war alles andere als ein Knüller und endete leistungsgerecht torlos. Damit ging Anzhis imposante Europacupserie zu Ende, denn die Russen hatten bisher alle ihre sieben Heimspiele auf internationaler Ebene gewonnen. Newcastle musste in den drei Partien im neuen Jahr noch keinen Gegentreffer hinnehmen und ist seit zwölf Europacupheimspielen ungeschlagen – die letzte Niederlage setzte es 2005 gegen Deportivo La Coruna.

Auch beim Rückspiel im St. James Park sollten die Fans nicht unbedingt auf ein Torfestival hoffen, denn Newcastle erzielte im Bewerb bisher lediglich acht Treffer und zeigte sich damit so sparsam wie kein anderes noch vertretenes Team. Die Magpies könnten zum fünften Mal in ein Europacupviertelfinale einziehen, zum letzten Mal standen sie vor sieben Jahren in dieser Phase des UEFA Cups.

OoK_PS, abseits.at

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