Nachdem die 32 Spieltage der Saison 2019/20 in der österreichischen Bundesliga absolviert sind, wollen wir uns in dieser Serie zahlreiche interessante Statistiken ansehen. Heute... Statistiken zur Saison 2019/20: Salzburger nicht einmal mit Fouls zu erwischen

Nachdem die 32 Spieltage der Saison 2019/20 in der österreichischen Bundesliga absolviert sind, wollen wir uns in dieser Serie zahlreiche interessante Statistiken ansehen. Heute wollen wir uns ansehen welche Spieler die meisten Fouls begingen und welche Fußballer am öftesten gefoult wurden. Alle Grafiken und Statistiken stammen von Wyscout S.p.a und lassen sich per Mausklick vergrößern.

Zwei Spieler finden sich in der Foul-Statistik mit jeweils 66 Vergehen an der Spitze. LASK-Legionär James Holland und Admira-Spieler Roman Kerschbaum griffen am häufigsten zu unerlaubten Mitteln. Es überrascht nicht, dass in den Top 10 ausschließlich Spieler aus dem zentralen (defensiven) Mittelfeld zu finden sind. Auf Platz 12 folgt mit dem Admiraner Sinan Bakis der erste Stürmer in dieser Wertung. Vergangenes Jahr führte übrigens Ex-WAC-Kicker Marcel Ritzmaier mit 74 Fouls die Wertung vor St.-Pölten-Legionär Roko Mišlov (66) und James Holland (59) an.

Sieht man sich nun die Fouls pro 90 Minuten an, dann wendet sich das Blatt. Mit Dominik Hofbauer, Bright Edomwonyi und Max Sax befinden sich nun drei Spieler an der Spitze, die verhältnismäßig wenig Spielzeit aufwiesen.

Kommen wir nun zu den Spielern, die die meisten Fouls auf sich zogen. Hier gibt es einen einzigen Akteur, der öfters als 100 Mal gefoult wurde. Otar Kiteishvili führt mit 104 „gezogenen“ Fouls klar die Wertung vor dem Mattersburger Andi Kuen (89) und dem Hartberger Rajko Rep (68) an. Bis auf Kuen, Rep, Röcher, Sam, Ranftl und Jeggo wurde jeder Spieler in der Bundesliga nicht einmal halb so oft gefoult wie Kiteishvili, der also in dieser Saison besonders viel einstecken musste. Das ist bemerkenswert, aber noch viel bemerkenswerter ist es, dass in der abgelaufenen Saison kein einziger Spieler von Meister RB Salzburg unter den Top 30 der gefoulten Spieler ist – und das obwohl der Serienmeister viel Ballbesitz hat und die Gegenspieler demnach mehr Gelegenheit hätten Fouls zu begehen.

Man hört immer wieder nach Kantersiegen der Salzburger, wie etwa nach dem 7:2-Sieg gegen den SK Rapid, dass die unterlegene Mannschaft nach dem Spiel sich selbst kritisierte, dass sie nicht zumindest in kämpferischer Hinsicht mehr Gegenwehr an den Tag legte. Es scheint aber der Qualitätsunterschied so groß zu sein, dass die Gegenspieler nicht einmal die Gelegenheit dazu haben die Salzburger mit „unfairen“ Mitteln zu stoppen.

Sieht man sich nun die Fouls pro 90 Minuten an liegt Kiteishvili „nur“ noch auf Platz 7. Dominik Prokop liegt hier an der Spitze, wobei die Samplegröße mit 773 Minuten relativ klein ist.

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Stefan Karger

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