Robert Schörgenhofer wird von der FIFA als bester österreichischer Schiedsrichter eingestuft. Der 39-Jährige darf nicht nur Spitzenspiele der heimischen Bundesliga leiten, sondern pfeift auch... Wenn der „beste Schiedsrichter“ beide Augen zudrückt: Die Katastrophenleistung des Robert Schörgenhofer

Robert Schörgenhofer wird von der FIFA als bester österreichischer Schiedsrichter eingestuft. Der 39-Jährige darf nicht nur Spitzenspiele der heimischen Bundesliga leiten, sondern pfeift auch in der Champions League, der Europa League, wurde sogar bei Spitzenspielen in Ägypten, Rumänien und  der Schweiz eingesetzt. Wieso Schörgenhofer als Schiedsrichter einen derart guten Ruf genießt, ist jedoch die große Frage, denn seine inferiore Leistung beim 1:0-Auswärtssieg Red Bull Salzburgs bei Rapid ist nicht seine erste.

Der ÖBB-Angestellte Schörgenhofer ist 189cm groß, auf dem Fußballplatz eine Erscheinung. Er entschied sich stets für einen autoritären Stil, ein Spiel zu leiten. Diskussionen mit den Spielern lässt er keinen großen Spielraum. Dass das für die kickenden Akteure manchmal ein Ärgernis sein kann, hörte man bereits früher aus der Rapid-Ecke. So beschwerte sich bereits vor vielen Monaten Rapid-Kapitän Steffen Hofmann über das fehlende menschliche Fingerspitzengefühl des als „arrogant“ verschrienen Schörgenhofer. Man könne nicht mit dem Vorarlberger reden, er schaue einen nicht mal an, strotze vor Ignoranz. Ähnliche Worte hörte man nach der gestrigen Rapid-Niederlage von Guido Burgstaller. Nichts desto trotz muss diese Vorgehensweise Schörgenhofers akzeptiert werden – auch wenn’s manchmal ärgerlich ist. Der Schiedsrichter entscheidet, wie er ein Spiel leitet und wie bei Fußballern gibt es auch bei den Referees unterschiedliche Typen. Die einen sprechen mit den Kickern, die anderen tun’s ungern. Die einen duzen, die anderen siezen. Gerade der Mann in Schwarz wird nie „everybody’s darling“ sein und somit ist es jedem Schiedsrichter selbst überlassen, wie er sich auf dem Feld gibt.

Riesenglück für Maierhofer

Doch ganz egal wie Robert Schörgenhofer rüberkommt: Gestern begingen er und seine Assistenten Fehler, die für gewöhnlich eine Nachdenkpause nach sich ziehen müssen. Immerhin entschieden seine Fehler direkt die Meisterschaft. Der offensichtlichste Fehler unterlief Schörgenhofer in der 42.Minute: Stefan Maierhofer, der zuvor wegen eines Fouls an Lukas Königshofer bereits Gelb sah, streckte seinen Gegenspieler Harald Pichler, mit dem er sich schon zuvor einen nicht zu übersehenden In-Fight lieferte, mit dem Ellbogen nieder. Maierhofer muss in dieser Szene Absicht unterstellt werden, da er genau sah wo sein Gegenspieler stand, seine Armbewegung eindeutig unnatürlich war und es schon zuvor zwischen dem Kärntner Innenverteidiger und dem 202cm-Mann brodelte. Eine glatte rote Karte für Maierhofer wäre hier die einzige richtige Entscheidung gewesen, doch Schörgenhofer übersah die Attacke völlig. Es sollte eine spielentscheidende Szene sein, denn Maierhofer köpfte kurz nach der Pause den Siegtreffer für Red Bull Salzburg.

Auch Leonardo und Kulovits im Glück

Doch der Angreifer der Roten Bullen war nicht der einzige Spieler, der vorzeitig vom Platz fliegen musste. Auch den Vorbereiter des entscheidenden Treffers, Leonardo de Vitor Santiago, hätte es wohl schon vor seinem Assist erwischen müssen. Beim Brasilianer wäre eine Vielzahl von kleinen Fouls Grund genug für eine gelb-rote Karte gewesen, nachdem er bereits in der 34.Minute nach einem Foul an Kulovits Gelb sah. Vor allem eine Attacke am durchbrechenden Schimpelsberger  – allerdings nach seinem Assist zum 1:0 – hätte Gelb-Rot nach sich ziehen müssen. Auch Leonardos Gegenpart Stefan Kulovits hätte das Spiel nicht beenden dürfen: Kurz nach der gelben Karte für Leonardo machte Kulovits ein Revanchefoul mit Ansage, das theoretisch auch mit Rot zu ahnden gewesen wäre. Später sah Kulovits noch Gelb, war damit auch angesichts seines Gesamtwerks gut bedient. Schörgenhofer verlor komplett den Überblick und öffnete den Akteuren beider Mannschaften Tür und Tor für Gehässigkeiten aller Art. Seine Assistenten bewiesen ebenso wenig Mut und schon gar keine Übersicht…

Zwei Meinungen beim Handspiel von Mendes da Silva

Doch auch in den Strafräumen war einiges los: Das Handspiel von David Mendes da Silva in der 26.Minute war zwar bestimmt nicht absichtlich, aber die Handbewegung des Niederländers war kaum anders als die von Markus Heikkinen, wegen der Red Bull Salzburg beim 3:1-Sieg in der Red Bull Arena den Elfmeter, der zum 1:0 führte, zugesprochen bekam. Die Situation um das Handspiel von Mendes da Silva ist jedoch Auslegungssache und so kann man Schörgenhofer keinen Vorwurf machen. Manche pfeifen’s, manche nicht, die Regelauslegung ist nicht immer glasklar.

Keine zwei Meinungen beim Handspiel von Maierhofer

Einen glasklaren Handelfmeter übersah Schörgenhofer jedoch in der 54.Minute. Stefan Maierhofer köpfte sich den Ball in der 54.Minute selbst an die Hand – Schörgenhofer hatte gute Sicht und reagierte erneut nicht. In dieser Szene kann es keine zwei Meinungen geben – und zwar aus zweierlei Gründen: Einerseits ist die Haltung und Position von Maierhofers Hand absolut unnatürlich und andererseits beeinflusst Maierhofer in dieser Situation eindeutig die Flugkurve des Balles, weswegen etwa Mario Sonnleitner nicht zum Kopfball kam. Ob Absicht oder nicht: Maierhofer verändert mit seinem Handspiel die Situation im Strafraum zugunsten seiner Mannschaft. Allerspätestens hier hätte es Elfmeter und eine gelb-rote Karte für Maierhofer geben müssen, die für den Angreifer allerdings angesichts seiner hässlichen Ellbogenattacke und seiner anschließenden Grinseposse aus Minute 42 schmeichelhaft gewesen wäre.

Zeit für ein Päuschen

Schörgenhofer ließ nicht zum ersten Mal eine Partie völlig aus dem Ruder laufen und übersah – ebenfalls einmal mehr – absolut offensichtliche und spielentscheidende Situationen. Eine Diskussion über die Notwendigkeit von Profischiedsrichtern werden wir in diesem Artikel nicht aufwerfen, allerdings sollte Österreichs Top-Schiedsrichter ernsthaft darüber nachdenken, einige Wochen im Regionalfußball zu verbringen, um neue Energien zu sammeln und seinen Kopf frei zu bekommen. Vorwurf der Arroganz hin oder her, darum geht’s nicht: Das einzige, was gestern unterm Strich stand, war eine katastrophale Leistung des Schiedsrichtergespanns, die noch dazu von Schiri-Boss Hantschk schöngeredet wurde. Nun war es wieder eine Zeit ruhig um Österreichs Einwallers, Harkams, Ouschans und Dintars – aber rechtzeitig zur Meisterschaftsentscheidung hat unsere Liga wieder einen handfesten Schiedsrichterskandal…

Daniel Mandl, abseits.at

Daniel Mandl Chefredakteur

Gründer von abseits.at und austriansoccerboard.at | Geboren 1984 in Wien | Liebt Fußball seit dem Kindesalter, lernte schon als "Gschropp" sämtliche Kicker und ihre Statistiken auswendig | Steht auf ausgefallene Reisen und lernt in seiner Freizeit neue Sprachen

  • stereoptr

    7.Mai.2012 #1 Author

    Naja, die Rapidler sagen ja selbst oft dass so etwas im Laufe einer Saison immer wieder zurückkommt. Nur ist es halt bitter wenn man selbst NICHT davon profitiert. Ich denke da an Partien gegen Ried, Sturm oder Kapfenberg in denen die Grün-Weißen die andere Seite der Medaille kennenlernen konnten. Mich wundert etwas, dass das absolut rotwürdige Foul von Drazan hier nicht erwähnt wurde. Oder die überfällige zweite Verwarnung für Heikkinen. Ansichtssache halt.

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    • LaDainian

      7.Mai.2012 #2 Author

      Das Foul von Drazan wurde mit gelb geahndet was ok ist, er kommt seitlich von hinten und spielt zuerst den Ball und danach trifft er Schwegler. Niemals rot, bitte zuerst mal Wiederholungen ansehen, dann posten.

      Zum Maierhofer Hands, was hat „in die Zange genommen“ mit dem tatsächlichen Hands zu tun? Wo ist der Unterschied zwischen den beiden Handsszenen gestern und der von Burgstaller in der Südstadt? Amüsant!

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      • stereoptr

        7.Mai.2012 #3 Author

        Mhm, der Meinung bin ich nicht. Wie gesagt, Ansichtssache halt.

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  • tijey

    7.Mai.2012 #4 Author

    sehr „objektiver“ Bericht 🙁

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  • Firvin

    7.Mai.2012 #6 Author

    Wer die Bilder vom angeblichen Handspiel von M. gesehen hat weiss, das dem nicht so war. M. wurde von 2 Rapidlern regelrecht in die Zange genommen. Sehr Rapidlastig der Artikel. Die Primitivlinge im Fansektor sind nicht einmal erwähnt.

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    • Robert

      7.Mai.2012 #7 Author

      Der Fansektor entscheidet selten Spiele…

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    • tauber christian

      7.Mai.2012 #8 Author

      über Fans abfällig zu sprechen sollten sich gerade Salzburger ersparen. Was Ihr in
      Heimspielen so von Euch gebt kann man ja besonders bei Spitzenspielen im TV recht gut hören. Also bitte pst. Und der arme Maierhofer ist ja so schwächlich gebaut, dass
      er sich nur mit den Händen retten kann, das hat man ja beim Ellbogencheck gesehen. Wenn der jedes Mal, wenn er mit der Hand arbeitet, von jemandem behindert, gefoult oder in die Zange genommen worden wäre, dann müßte er nach so vielen Fouls schon ein paar Jahre tot sein.   

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    • Joe

      8.Mai.2012 #9 Author

      Dann passt hier aber was nicht zusammen. Bei dem Kopfballduell im Strafraum wird er in die Zange genommen und kann deshalb nichts anders als sich den Ball auf die Hand zu köpfen? Beim Ellbogencheck gegen Pichler kann er nichts dafür weil er ja über 2m groß und die Hand so lang ist, dass sie beim springen immer irgendwo durch die Luft fliegt oder wie jetzt?

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  • kingdaf

    7.Mai.2012 #10 Author

    ein hoch auf objektiven journalismus!

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  • kein_rapid_fan

    7.Mai.2012 #11 Author

    selbstverständlich ist der artikel etwas aus der sicht rapids geschrieben, da sind wir uns einig.

    aber MINDESTENS, und das reicht da es eine exponierte und vorhersehbare situation war, der brutale ellbogencheck ist ohne diskussion und komplett objektiv eine glatte rote und 3+ spiele sperre.

    über den rest könnt ihr euch gerne lang und breit austoben, aber diese szene allein ist ein armutszeugnis für „österreichs besten schiedrichter“

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  • Imperator

    7.Mai.2012 #12 Author

    Mich würde mal interessieren wieviel man hinblättern muss um in Österreich ein Spiel manipulieren zu lassen. Es gibt pro Runde genau 5 Spiele in unserer lächerlichen Liga und in jeder Runde gibt es 5-6 FATALE Fehlentscheidungen seitens der „neutralen“ Schiedsrichter. Das kann unmöglich normal sein!

    Dass Spiele wie gestern natürlich die gesamte Meisterschaft ad absurdum führen, sollte ebenso klar sein.

    Fasst man unseren Fußball also zusammen, so hatten wir heuer einen noch nie dagewesenen Hundskick gepaart mit Schiedsrichtern, die entweder vom Balkan stammen oder für die chinesische Wettmafia arbeiten.

    Für mich hat sich das Thema österreichischer Fußball erledigt. Wer sich weiter verarschen lassen will, soll sich den Blödsinn gerne weiter anschauen.

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    • chiho

      7.Mai.2012 #13 Author

      Aufgrund der niedrigen Gehälter bzw. eben Aufwandsentschädigungen wohl nicht allzu viel. Wenn man bedenkt, dass man in Fernost sechsstellige Summe auf Red-Zac-Liga-Spiele im Markt unterbringen kann und das Standing der Liga im Vergleich zu als Schieber-Ligen bekannten „Ostblockländern“ dann wäre es nur allzu verständlich, wenn die Wettmafia in Österreich ihre Hände im Spiel hätte.

      Jeder der sich zu dem ernsthaft mit den Sportwettbusiness auseinandersetzt, der fühlt sich aufgrund diverser sehr merkwürdigen Quotenstürze zusätzlich bestätigt. Allerdings und das widerspricht eben der Theorie, dass bei dem Spiel etwas gedreht wurde, sucht man als schlauer Wettpate bestimmt nicht die Aufmerksamkeit und mehr Aufmerksamkeit als das vorentscheidende Spiel um die Meisterschaft, welches im Free-TV ausgestrahlt wird, gibt es in Österreich de facto nicht.

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      • Imperator

        8.Mai.2012 #14 Author

         Wettmafia ist das eine. Clubpräsidenten die zu Ligapräsidenten werden und in dieser Doppelfunktion kein merkwürdiges Bild sehen, sind das andere.

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    • tauber christian

      7.Mai.2012 #15 Author

      Geld regiert die Welt, aber es ist traurig, dass man sich mit der Kohle und dem Kader
      noch die Blindheit des Schiedsrichters und somit die Meisterschaft kaufen muß

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      • Rockgottbuxi

        8.Mai.2012 #16 Author

         oh man – unsere  verschwörungstheoretiker. ich kann mich an soooo viel fehlentscheidungen für rapid erinnern…. und wenn’s einmal benachtteiligt sind ist die ganze welt gegen sie. es rapidler seits schon a komisches volk

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        • Sascha3000

          8.Mai.2012 #17 Author

          Was hat das mit dem zu tun??? Umgekehrt regen sich auch immer alle auf wenn pro Rapid gepfiffen wird! Dann heissts gleich wieder Wiener Mafia etc.!! Es is eh egal, es wird immer negativ ausgelegt, egal ob für oder Rapid! Tatsache is das die Schiedsrichter alle gemeinsam eine Frechheit sind!!

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        • Imperator

          8.Mai.2012 #18 Author

          Kannst du dich auch daran erinnern, wie 2008 der SV Mattersburg seinen Abstieg verhindern hat können (besser gesagt: lassen) ?
          Frag mal Jürgen Patocka. (Ehemals SVM)

          Kannst du dich auch daran erinnern, wie die letzte Meisterschaft im Spiel Wiener Neustadt gegen Sturm Graz für Sturm entschieden wurde?
          Frag mal den Burschen der mit Sturm Vertrag in der Tasche noch für Wiener Neustadt spielend ein sehr „dezentes“ Hands getätigt hat.

          Mir ist absolut ein Rätsel wie man auf die Idee kommen kann, dass mehr FÜR Rapid gepfiffen wird. Leute, macht die Augen auf und schaut euch mal Spiele ohne Rapid Beteiligung und ohne Beteiligung eures persönlichen Lieblingsvereins an. Danach urteilt selbst aus neutraler Position, wie es um unseren Fußball und die Schiedsrichterleistungen in unserem Land bestellt ist.
          Ihr werdet Euren Augen nicht trauen!

          Es ist auch naiv zu glauben, dass Österreich mit einem Korruptionsindex von „nur“ 7,9  trotz seiner Freunderlwirtschaft,Lobbyisten und Politikern die gerne mal die Hand aufhalten, ausgerechnet im Fußball das gelobte Land sein soll.

          Manch einer mag auch schon vergessen haben, dass im Zuge diverser Wettskandale -auch auf internationaler Bühne- von österreichischen Klubs die Rede war. Auch wenn es die FIFA & UEFA wieder einmal geschafft hat, dass heute kaum noch jemand danach fragt, so ist das Problem an sich noch lange nicht aus der Welt.

          Oder hast du dich schon einmal gefragt, warum ein Dopingfall im Radsport oder Schwimmsport eine wochenlange Mediale Aufregung nach sich zieht,ja sogar TV Sender wie das ZDF eine Tourübertragung deswegen komplett Canceln,  Dopingfälle im Fußball aber maximal eine kleine Randnotiz im Blätterwald bleiben? Ganz einfach. FIFA & UEFA sind Milliarden schwere Konzerne, nicht nur, weil sie mit Sitz in der Schweiz keine Steuern zahlen müssen, oder in den Ländern in denen WM und EM stattfinden, keine Steuern gezahlt werden müssen.
          Wohl eher, weil man nicht nur sehr viel Geld mit den Medien verdient, sondern diese auch sehr gut beeinflussen kann.
          Und wenn man sich die Korruption alleine in der FIFA selbst anschaut, kann man sich ja vorstellen, wie es weiter Unten zugeht.

          Das sind keine Verschwörungstheorien, sondern Fakten.

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          • chiho

            8.Mai.2012 #19 Author

            Es ist jedenfalls ein Faktum, dass Salkic nicht bei Sturm unter Vertrag stand, sondern er im Winter davor gewechselt ist und nicht wie immer behauptet wurde verliehen war.

          • Imperator

            8.Mai.2012 #20 Author

             Stimmt. Mein Fehler. Damals war er schon Ex-Sturm Spieler. Die mehr als schiefe Optik bleibt aber trotzdem.

  • Stefan2

    7.Mai.2012 #21 Author

    Das ist nicht skrapid.at
    Aber auch dort wäre dieser „Artikel“ entbehrlich!

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    • tauber christian

      7.Mai.2012 #22 Author

      gusch, maierhofer

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      • Stefan2

        7.Mai.2012 #23 Author

        Alles klar!

        Mir als Gloryhunter bleibt zu sagen:
        RB Salzburg Meister!

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        • Glissar

          8.Mai.2012 #24 Author

          Maierhofer ist echt ein Unmensch – sein Interview war mehr als eine Frechheit. Warum gegen sein absichtliches Foul nachträglich keine Sperre gezogen wird ist unverständlich. Und seine Antwort darauf, warum er bei seinem Tor die Rapidfans provozierte war: „Ich wurde schon auf Facebook von ihnen beschimpft“ -> Riesenbaby?

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  • Interkom76

    7.Mai.2012 #25 Author

    Es ist traurig, dass die meisten RB-Anhänger (siehe auch die Postings im Online-Standard) bei allem Rapid-Hass nicht erkennen können, dass die gestrige Schiedsrichterleistung einfach inferior war. Das soll die Leistung von RB nicht untergraben und dass die Leistung von Rapid durchwachsen war, kann man auch auf abseits.at lesen. Bei allem Hass und totaler Verblendung sollte man berechtigte Kritik gelten lassen, selbst wenn diese von Rapid kommt.

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  • Urbi

    7.Mai.2012 #26 Author

    Eine besondere Eigenart der Schiri-Riege ist es, sich gegenseitig immer wieder auf die Schultern zu klopfen und völlig irresistent gegen äußere Einflüsse ihren Weg weiter mit Vehemenz zu gehen. Wie irre Despoten in ihrer eigenen selbst kreierten Scheinwelt.
    …leider werden sprachlos machende Fehler von Schiris immer wieder als „gute Leistungen“ von Ihresgleichen abgetan. Ich hoffe nur nach Außen hin. Zu Schörgenhofer: Ein Ref sollte heute auch immer ein Mediator sein, und mMn Entscheidungen erklären und verkaufen können (zb ein Webb holt sich fast immer die Spieler und spricht mit Ihnen sehr viel), so kann er allein damit beruhigend auf ein Spiel einwirken. Ist dem nicht so und wird Ungerechtigkeit gewittert, dann heizt sich auch die Stimmung auf…

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  • Tewe

    7.Mai.2012 #27 Author

    Find nicht unbedingt dass der artikel sooo rapidlastig ist wie manche hier unterstellen. Eher übertrieben bei aussagen bezügl. schiedsrichterskandal. Es waren aus rapidsicht einige unglückliche entscheidungen dabei aber sowas passiert in fast jedem spiel. Kann mich noch gut an feldhofers hands tor erinnern. Diesmal war es eben maierhofers hand+ellbogen der für salzburg die meisterschaft klar macht.
    Übrigens muss leonardo alleine für das foul an kulo rot sehen (dann kommts gar nicht zum revanchefoul, wobei kulo leo kaum erwischt aber alleine der ansatz zur revanche war dumm).
    Ebenso kann man drazan rot geben. Ja er hat den ball gespielt aber so rutscht man einfach nicht rein denn damit nimmt man (wie leonardo) eine verletzung des gegenspieers in kauf und das ist rot.

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  • Michi

    7.Mai.2012 #28 Author

    Ich verstehe nicht warum Mannschaften wie Rapid, Salzburg oder sonst jemand es schafft innerhalb einer Saison 20 mal zu verlieren bzw unentschieden zu spielen (teilweise auch gegen richtig schwache Gegner) … und dann ist es plötzlich der Schiedsrichter der die Meisterschaft in den letzten paar Spieltagen entscheidet!

    Die Ö. Team sollten erstmal anfangen richtig Fussball zu spielen (z.B. perfekte Saison wie Juwe), denn dann kann man auch mit Fehlentscheidung seitens der Schiris Meister werden.

    Alleine der Torschützenkönig in Österreich ist ja schon eine Lächerlichkeit! 14 Tore in 33 Spielen. Das muss man nicht einmal mit Messi, Ronaldo oder van Persie vergleichen … schaut mal in die Niederlande, wieviele Tore da der erste der Torjägerliste hat 🙂

    Schönen Abend
     

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  • Finschi2

    7.Mai.2012 #29 Author

    Für alle, die es nicht wahr haben wollten!!!!!!

    Und an die Mateschitz – Huren: WARUM REDET IHR ÜBER FUSSBALL MIT????????

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  • gast

    7.Mai.2012 #30 Author

    seit gestern wissen wir, warum kein österr. Schiedsrichterteam bei der Euro 2012 dabei ist. Die Leistungen der Schiri`s passten sich über die gesamte Saison denen der Kicker an… mangelhaft!

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  • Jakominigürtel

    8.Mai.2012 #31 Author

    bis jetzt waren bei abseits.at vorwiegend lesenswerte, interessante und vorallem objektive berichte zu finden. offensichtlich hat dieser werte herr mandl interesse für orf.at zu schreiben?! fürs nächste mal: rapid-unterhose vorm schreiben ausziehen oder sonst einfach ins eigene tagebuch reinschreiben. da störts niemanden.
    gerade rapid darf sich – als ausgleich – in den nächsten hundert jahren nie über irgendeine benachteiligung eines schiedsrichters aufregen.

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  • Frisurenkarli

    8.Mai.2012 #32 Author

    Einfach Betrug von dem schwindligen Schörgenhofer! Der ist für mich menschlich erledigt!

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  • Minimi

    8.Mai.2012 #33 Author

    Der Sieg für Red Bull war nicht unverdient, da sie über das ganze Spiel gesehen mehr für einen Erfolg getan haben als Rapid. Aber trotzdem muss man ganz klar sagen, der Schiedsrichter hat es entschieden! Solche krassen Fehlentscheidungen sind absolut peinlich. Jeder kann Fehler machen, aber vom besten österr. Schiedsrichter darf man in so einem Spiel, wo es um viel geht, erwarten, halbwegs fehlerfrei zu pfeiffen. Maierhofer hätte noch vor dem Pausenpfiff das Spielfeld verlassen müssen. Ich bin mir sicher danach hätte auch mehr Ruhe geherrscht, da die Spieler wussten was los ist nach solchen Attacken und Gehässigkeiten.
    Noch peinlicher als die Schiedsrichterleistung selbst ist nur die „Schönrederei“ vom Schiri-Boss höchstpersönlich.

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  • Peda

    8.Mai.2012 #34 Author

    Bei Rapid-Salzburg kannst du offenbar einfach nicht objektiv bleiben. Und Hantschks Vorwurf, dass die Spieler sich nicht für die Regeln interessieren muss sich neben den Sportreportern leider auch deine Wenigkeit gefallen lassen.

    Zum Handspiel heißt es in den Regeln:“
    Ein Handspiel liegt vor, wenn ein Spieler den Ball mit seiner Hand oder seinem
    Arm absichtlich berührt. Der Schiedsrichter achtet bei der Beurteilung der
    Situation auf
    • die Bewegung der Hand zum Ball (nicht des Balls zur Hand),
    • die Entfernung zwischen Gegner und Ball (unerwartetes Zuspiel),
    • die Position der Hand (Das Berühren des Balls an sich ist noch kein
    Vergehen.),
    …“

     01.10.2011: Burgstaller blockt im Sechzehner einen erwarteten Torschuss mit einer unnatürlichen Handhaltung.
    10.03.2012: Heikkinen blockt im Sechzehner eine erwartete Flanke mit einer unnatürlichen Handhaltung.
    21.03.2012: Sekagya springt der Ball an die Hand, nachdem Polhammer direkt vor ihm nicht hochsteigt sondern sich duckt.
    06.05.2012: Mendes da Silva wird Sekundenbruchteile nachdem er einen Kopfball verfehlt von hinten an die Hand geköpfelt.
    06.05.2012: Maierhofer köpft sich beim Klärungsversuch selbst an die eigene Hand. Patschert und diskussionswürdig, aber dadurch, dass er eindeutig als erster am Kopfball war hat er die Torchance damit schon verhindert und nicht erst mit der Hand.

    Es sind Graubereiche, aber so tendenziell wie du es darstellst werden die Hands nicht gepfiffen. Abgesehen davon findet natürlich Leonardo bei dir eine Erwähnung (wo war da ein zweites Gelbfoul?), Drazan (ob er den Ball zufällig noch berührt tut nichts zur Sache) komischerweise nicht.

    Klare Fehlentscheidung war der Check gegen Pichler, aber im Gegensatz zu den Hands finde ich erwähnenswert, dass er ab der 46. Minute um vieles kleinlicher gepfiffen hat, seine Linie also radikal änderte. Das ist für die Bewertung der Schiedsrichterleitung entscheidender als die Tatsache, dass Rapid verloren hat.

    Antworten

    • John

      8.Mai.2012 #35 Author

      Was eine unnatürliche Handhaltung ist, scheinst auch nur Du zu bestimmen, das kann ich genauso für die RB-Hands behaupten. Es ist, wie Du auch schreibst, ein Graubereich, wo anscheinend alle Schiedsrichter ein Problem haben, das klar auszulegen.

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  • Valeriy Lobanovskyi

    8.Mai.2012 #36 Author

    Prinzipiell ist zu sagen, dass mit Salzburg bestimmt der Verein mit den besten Spielern die Meisterschaft und wahrscheinlich auch den Cupsieg einfahren wird. Ich bin doch Rapid Fan und war auch bei diesem kritischen Spiel im Stadion. Natürlich bin ich etwas enttäuscht, aber es kann nicht jedesmal der „Kleine“ gegen den „Großen“ triumpfieren, auch wenn wir uns als echte Fußballfans das wirklich wünschen.
    Im Endeffekt gleichen sich diese Fehlentscheidungen, auf lange Sicht gesehen, aus. Rapid ist nun mal der größte und populärste Verein in Österreich, da ist das Echo bei so einer Schiedsrichterleistung natürlich groß, aber ich kann mich erinnern, dass vor ein paar Runden die Schiedsrichterentscheidungen auch eher Pro Rapid waren – Absicht möchte ich den Schiedsrichtern nicht unterstellen.
    Jetzt heißt es Ärmel aufkrempeln und nach vorne blicken, es gibt noch sehr viel zu tun! Außerdem ist dieses Spiel ja Motivation genug für die ganze nächste Saison!!!

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    • Glissar

      8.Mai.2012 #37 Author

      Der kleine gegen den großen????? RB ist sicher alles andere als groß.
      Und auf Schirientscheidungen muss man sich nicht rausreden – ich bin großer Rapidfan, aber Rapid hat die 6 Punkte Rückstand auch deswegen, weil sie bei vielen Spielen einfach echt nichts gezeigt haben… 2x beim Derby gegen eine echt unterirdische Austria… Kapfenberg auswärts… und nicht zuletzt durch die lasche Chancenauswertung -> Rapid – Sturm 1. Hälfte hätte Rapid 3:0 – 4:0 führen müssen. Da kommts sicher nicht auf diese Begegnung an, auch wenn diese eine Besondere war.

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  • Michael.lz

    8.Mai.2012 #38 Author

    Der Terminus „übersah“ im zweiten Absatz gefällt mir so nicht! In der Zusammenfassung (laola1) kann man genau sehen, dass er es sieht – ergo hat er es nicht „übersehen“ sondern schlicht weg nicht gewertet und geahndet!
    Der Schörgenhofer hat nicht die erste Partie verpfiffen und da ist er auch nicht der erste Schiedsrichter. Die dürfen aber einfach so weiter machen, da gibt es keine Stellungnahmen seitens der Schiedsrichter Organisation (wie auch immer die sich nennen), keine Konsequenzen, einfach nichts. Was hier fehlt ist die gelbe oder in anderen Fällen die rote Karte.

    Auf die Meisterschaft hat er somit starken Einfluss genommen. Mich würde daher sein Kontostand oder eher die schwaze Brieftasche interessieren. Bei BWIN oder sonst wo ein Wettkonto zu eröffnen ist keine große Sache.

    Fairerweise muss man sagen, dass Rapid schon viel viel früher in dieser Unsaison die Meisterschaft verspielt hat. Und ehrlich gesagt, in dieser Saison verdient sich kein Team den „Meistertitel“ und als solche dürfe sich auch keiner fühlen. Denn der Fußball der geboten wurde war bis auf Außnahmen auf Seiten der kleinen Klubs eine bodenlose Frechheit. Schöttel und Vastic sollten nie wieder Klubs leiten, bevor sie sich nicht bei kleineren Klubs bewiesen haben.

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    • Werkurat

      8.Mai.2012 #39 Author

      Kleineren Klubs?
      Damit hätten die beiden ja wieder die Chance in der Bundesliga unterzukommen, das Schöttel einen „kleinen Klub“ leiten kann, weiß man schon. Mit hinten gut stehen und auf Konter hoffen… genau das is doch das Problem unserer Liga. Kaum ein Trainer kann seine Mannschaft als spielbestimmende, aktive und offensive Mannschaften auf sich einigelnde oder auf Konter spielende Mannschaften einstellen.

      Also bitte, um noch weitere Saisonen mit gefühlten 80% Untentschieden und diesem beinha ohne Taktik, Hauptsache die 0 steht Schweinskick Partien zu verbringen – lasst die beiden in einer unteren Liga mal was ausprobieren, vielleicht schaffen sie dann den Sprung, mit mehr als 1. (altem) Konzept an ein Spiel heranzugehen.

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  • ZGera

    8.Mai.2012 #40 Author

    Sehr richtig Herr Dynamo Kiew!

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  • Werkurat

    8.Mai.2012 #41 Author

    Fakt ist, ja, der Schiedsrichter hatte keinen guten Tag!
    Aber sich als Spieler beschweren, dass der böse Schiedsrichter nicht mit einem spricht, ist einfach übertrieben.
    Der Schiedsrichter darf sich seine Art zu kommunizieren frei wählen, beurteilt wird er nicht nicht nach Kommunikationsmuster, sondern wie er es versteht, ein Spiel zu leiten und da darf er auch im Kommunikationsstil annähernd autoritär urteilen.
    Gerade bei einem Spieler wie Hofmann, dem außerhalb von Hütteldorf auch das eine oder andere Mal bereits unterstellt wurde, böse gesagt, seinen Status dazu zu nutzen, Gelbe Karten zu schinden, ist der Verzicht auf eine genauere Erklärung auch ein Möglichkeit, sich diesem Vorwurf zu entziehen.

    Ich verstehe den Ärger der Rapidspieler, allerdings passieren jede Runde solche Fehlentscheidungen.
    Entweder man akzeptiert das als Teil des Fußballspiels oder fordert Veränderungen ein z.b die Zuhilfenahme von techn. Entscheidungsmöglichkeiten ein.
    Einfach nur raunzen und das noch dazu im Anlassfall, wenns den eigenen Verein gerade betrifft führt zu nichts..

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  • Christian Punzengruber

    8.Mai.2012 #42 Author

    Zu Leonardo: ich kenne das Regelbuch jetzt nicht auswendig, aber eine gelbe Karte für Mehrfachfouls gibts einfach nicht, auch wenn man so ähnliche Forderungen immer wieder hört, genauso ist es auch egal, wenn ein Spieler für sein erstes Foul Gelb bekommt, wenn es ein Gelbfoul ist. 

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  • Juergen88

    8.Mai.2012 #43 Author

    Hr. Schörgenhofer braucht weder eine Auszeit noch einen klaren Kopf! Das einzige was dieser Herr benötigt ist wohl eine nun Vollzeittätige Schichtarbeit bei der ÖBB, damit er nie wieder auch nur einen Gedanken daran verschwendet, sich auch nur einem Fussballplatz zu nähern!

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  • Goofy2

    8.Mai.2012 #44 Author

    Guter Kommentar – Danke —- mich würden sehr interessieren wenn die szene mit maierhofer umgekehrt gewesen wäre, dann würden !! jetzt !! alle das maul aufreissen die keinen Schiedsrichter Fehler gesehen haben und sagen das gibts nur bei Rapid im St.Hanappi !!!!

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  • Alex Januschewsky

    9.Mai.2012 #45 Author

    Ich darf mal freundlich daran erinnern, dass es der selbe Herr Schörgenhofer war, der Rapid im Spiel gegen Wr. Neustadt zwei völlig irreguläre Tore und damit den Sieg „geschenkt“ hat.

    http://sport.orf.at/stories/2114254/2114111/ 

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