Die europäischen Meisterschaften gehen dieser Tage in ihre letzten Runden und sowohl Titelträger als auch Absteiger werden in Bälde feststehen. Einige Vereine können sich...

Die europäischen Meisterschaften gehen dieser Tage in ihre letzten Runden und sowohl Titelträger als auch Absteiger werden in Bälde feststehen. Einige Vereine können sich jedoch bereits zum aktuellen Zeitpunkt über die Europacupqualifikation für die kommende Saison freuen. Abseits.at verrät, welche dies sind.

Champions League

Bereits fix für die Gruppenphase der Champions League qualifiziert sind Manchester United und Manchester City, Real Madrid und Barcelona, Borussia Dortmund, Bayern München und Schalke 04, Juventus Turin, AC Milan, Porto, Zenit St. Petersburg sowie Olympiakos Piräus.

In England scheint zudem Arsenal auf einem guten Weg zu sein, sich direkt zu qualifizieren, während Tottenham, Newcastle und Chelsea sich um den Qualifikationsplatz streiten. Chelsea hat jedoch auch noch die Möglichkeit, sich mittels des Gewinns der Champions League gegen Bayern München ein Direktticket zu sichern.

Besonders eng ist der Kampf in Italien um Platz drei und damit den Startplatz in der Qualifikation. Napoli, Udinese, Inter und Lazio halten drei Spieltage vor dem Ende allesamt bei derselben Punktezahl. Möglicherweise schafft also Inter doch noch den Sprung in die Königsklasse, denn seit dem Trainerwechsel läuft es bei den Nerazzurri wieder nach Wunsch.

In Deutschland steht hingegen schon fest, dass Borussia Mönchengladbach den Weg in die Qualifikation antreten wird, wo man jedoch definitiv ungesetzt sein wird und somit wohl ein größeres Kaliber wartet. Dies dürfte jedoch zu verschmerzen sein, denn die Fohlen stehen schon zumindest in der Gruppenphase der Europa League.

Alles offen ist auch noch in Frankreich, wo Tabellenführer Montpellier sehr gute Chancen auf die erstmalige Teilnahme an der Königsliga hat. Auch PSG und Lille dürfen sich Hoffnungen machen, während Lyon nur in der Europa League spielen wird.

Dynamo Kiew und Shakhtar Donetsk kämpfen noch darum, wer das Fixticket buchen kann und wer in die Qualifikation gehen muss. Selbiges gilt in der Türkei für Galatasaray und Fenerbahçe und auch Ajax Amsterdam weiß noch nicht, ob es in die Qualifikation muss oder direkt für die Gruppenspiele planen kann.

Als Teilnehmer an der Qualifikation über den Meisterweg stehen bereits Celtic, Basel, Hapoel Kirjat Schmona, Dinamo Zagreb, BATE Borisow, Molde, Partizan Belgrad, Helsingborg, HJK Helsinki, Maribor, die Shamrock Rovers, Ekranas, Ventspils, Neftchi Baku, KR Reykjavik, Flora Tallinn, The New Saints aus Wales, Ulysses Erewan, Valletta, Linfield, B36 Torshavn sowie Lusitanos aus Andorra fest.

Europa League

Auch zahlreiche Teilnehmer der Europa League stehen bereits fest, jedoch ist zumeist noch offen, in welcher Runde sie in den Bewerb einsteigen werden. Dies hängt vom finalen Ausgange der nationalen Meisterschaften ab.

Liverpool und Olympique Marseille können dank eines Triumphs im Ligacup trotz schwacher nationaler Saison auch in der kommenden Saison nach den Europacupsternen greifen, Liverpool kann sich mit dem Sieg im FA-Cup gegen Chelsea sogar noch direkt für die Gruppenphase qualifizieren.

Zudem stehen mit Arsenal, Tottenham, Chelsea und Newcastle auch schon die übrigen englischen Teilnehmer am Europacup fest, wobei noch nicht klar ist, in welchem Bewerb sie starten werden (die Vereine aus Manchester stehen wie bereits ausgeführt bereits in der Champions League).

In Spanien darf sich Bilbao nicht nur über das Europa League-Finale freuen, dank der Endspielteilnahme an der Copa del Rey gegen Barcelona sind die Basken auch im kommenden Jahr garantiert international vertreten. Ansonsten sind abgesehen von Real Madrid und Barcelona die Europacupteilnehmer im Land des Weltmeisters noch offen.

In Deutschland stehen Leverkusen und Stuttgart bereits fest, beste Chancen auf den verbliebenen freien Platz hat Hannover. Ein Sieg gegen Schlusslicht Kaiserslautern würde am letzten Spieltag genügen.

Alles offen ist hingegen in Italien, da wie bereits erwähnt vier Vereine bei derselben Punktanzahl halten. Olympique Lyon muss nach vielen Jahren erstmals in der Europa League an den Start gehen, dafür qualifizierte man sich durch einen Sieg im Pokal gegen Drittligisten Quevilly.

Die Ukraine wird Österreich-Schreck Metalist Kharkiv und Metalurg Donetsk in die Europa League entsenden, zwei weitere Plätze sind noch zu vergeben.

Fix für den Europacup sind weiters PSV Eindhoven, Panathinaikos, AEK Athen, PAOK Saloniki, Kopenhagen, Slovan Liberec, Sparta Prag, Legia Warschau, Debrecen, Videoton, Dacia Chisinau, Sheriff Tiraspol, Vardar und Metalurg Skopje, Buducnost Podgorica und Düdelingen qualifiziert, der Bewerb ist jedoch noch offen.

Einen Spezialfall stellen die Rangers aus Glasgow und ETO Györ aus Ungarn dar. Die Schotten wären zwar für Europa qualifiziert, werden aufgrund ihrer finanziellen Schieflage vermutlich aber keine Lizenz erhalten und Györ wurde für drei Jahre aus dem Europacup ausgeschlossen.

Defintiv an der Europa League-Qualifikation werden hingegen die folgenden Clubs teilnehmen:

Bursaspor, Lokeren, Luzern, Osijek, Hajduk Split, Gomel, Shakhtar Soligorsk, Aalesund, Tromsø, Rosenborg, Roter Stern Belgrad, AIK Solna, Elfsborg, Kalmar, Inter Turku, Jyväskylä, Kuopio, Zimbru Chisinau, Metalurgs Liepaja, Skonto Riga, Daugava Daugavpils, FK Baku, Celje, Hafnarfjardar, Vestmannaeyjar, Thór Akureyri, Ordabasy Shymkent, Zhetysu Taldykorgan, Aktobe, Nomme Kalju, Trans Narva, Cefn Druids, Bangor City, Shirak Gyumri, Gandzasar Kapan, Pyunik Erewan, Portadown, Cliftonville, Crusaders, Streymur, Vikingur, Runavik und Santa Coloma aus Andorra.

OoK_PS, abseits.at

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