Anekdote zum Sonntag (211) – Michls „Omelette surprise“ oder Ernst sein ist alles (Teil XII)
Bis heute berichten viele ehemalige Fußballer voller Ehrfurcht, dass sie einst mit dem großen Ernst Happel zusammengearbeitet haben. Andy Ogris erklärte beispielsweise, dass die Ernennung zum Kapitän der Nationalmannschaft zwar schon eine Anerkennung an sich gewesen sei, mit besonderem Stolz habe ihn aber zudem erfüllt, dass ihn der Wödmasta... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (210) – Mitternachtssnack im Teamhotel
Fußballfans beklagen oft, dass die „echten Typen“ am Platz aussterben. Heute gäbe es nur mehr brave Akademiekicker, die nicht einmal mehr bei Rot über die Straße gehen würden. Doch – auf Nachfrage, was denn einen „echten Typen“ ausmache – folgt meistens ein Gestammel. Die Definition desselben ist wie ein... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (209) – Straight outta Waldviertel
Während Profifußballer seit dem Bosman-Urteil meistens nur mehr für kurze Zeit bei ihren jeweiligen Arbeitgebern andocken, sind die „sonstigen Mitarbeitern“ – die kleinen und großen Rädchen im Getriebe – oft diejenigen, die Klubs für lange Zeit prägen. Beim SK Rapid gab es beispielsweise eine Gaby Fröschl, die die administrative... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (208) – Ist der Ruf erst ruiniert…
Der Vater der Autorin dieser Geschichte hat ihr einst zögernd erzählt, dass er sich auch aus dem Grund wenig für Fußball interessiert, da er in den 60ern unangenehme Erfahrungen in der legendären Grazer Gruabn gemacht hat. Von fliegenden Glasflaschen war unter anderem die Rede. Die Gruabn in Graz‑Jakomini galt... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (206) – Die Geschichte vom „Suppenkurt“
Ernst Happel ist Dauergast dieser schon über 200 Folgen andauernden Artikelserie. Heute tritt der grün-weiße Fast-Weltmeistertrainer – zum zweiten Mal – gemeinsam mit Kurt Garger auf. Garger, der 1960 im Südburgenland zur Welt kam, ist – was heimische Titel anbelangt – einer der erfolgreichsten österreichischen Fußballer: Mit drei verschiedenen... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (205) – Stilblüte auf Italienisch
Jede:r bekommt vermutlich von älteren Familienmitgliedern gelegentlich den ein oder anderen Sprachlapsus aus der eigenen Kindheit erzählt. Witzige Antworten von Schüler:innen werden sogar in Buchform verkauft und garantieren Lachanfälle. Auch die Autorin dieser Geschichte wird im privaten Kreis gerne daran erinnert, sie habe beim Betrachten der Hochzeitsfotos eines mit... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (204) – Wie in Ried der Rasen zu „brennen“ begann
Das Thema Rasenheizung war einst in der österreichischen Bundesliga ein Leidiges: So mancher – wie der damalige SVM-Präsident Martin Pucher – hielt sie für nicht notwendig und schaufelte lieber mit einigen Freiwilligen zwischen Dezember und März regelmäßig den schneebedeckten Platz der Mattersburger frei. Pucher erklärte auf Nachfrage stets: „Bei... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (203) – Ernst sein ist alles – Teil XI
Es ist wahre menschliche Größe, jemanden, den man nicht mag, trotzdem fair und objektiv zu bewerten. Weil die „menschliche großen“ Menschen aber leider in der Minderheit sind, kommt ein solches Verhalten nur selten vor. Über den Fußballer und Fußballtrainer Max Merkel ist viel gesagt und geschrieben worden. Auch von... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (202) – Interview am stillen Örtchen
Marco van Basten ist eine niederländische Fußballlegende und steht in einer Reihe mit Johan Cruyff, Dennis Bergkamp und Co. Van Basten, der als Teenager auch für Tischtennis Talent zeigte, galt Ende der 80er als bester Stürmer der Welt: Groß, athletisch, torhungrig. Schon bei seiner ersten Profistation, Ajax Amsterdam, wurde... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (201) – Der süße Wahn
Es ist schon längere Zeit her, dass Andi Herzog anlässlich eines Interviews zugegeben hat, einer seiner Ticks sei es, vor dem Schlafengehen viel zu naschen.  Im letzten Sommer veröffentlichte der ehemalige ÖFB‑Rekordspieler ein Foto, dass ihn im Mallorca-Urlaub in Badehose zeigte und schrieb dazu selbstironisch: „Früher sagte Otto Rehhagel... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (200) – General Gress‘ Feldküche
Das ultimative Erfolgsrezept zu finden, davon träumt jeder Mensch, der es in seinem Job einmal weit bringen will. Aber gibt es solche Patentlösungen überhaupt? Popstar Falco sagte einmal sinngemäß, er habe noch keine Methode gefunden einen Welthit zu schreiben, aber wenn er sie hätte, würde er sie zumindest verkaufen.... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (199) – Nicht verkehrstauglich
Dass Hansi Pirkner ein Schmähbruder vor dem Herrn war, wurde in dieser Serie schon einmal erzählt. In der Austria-Mannschaft der 70er gab es kaum einen Spieler, den Pirkner noch nicht aufs Korn genommen hatte. In der heutigen Anekdote wird der Torschützenkönig von 1975/76 aber selbst das Opfer eines „practical... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (198) – Gute Nacht, Rapidler!
An Antoni Brzeżańczyk erinnern sich heute nur mehr die Altspatzen unter den Hardcore-Rapidfans: Der polnische Trainer werkte 1976/77 bei den Grün-Weißen und wurde am Saisonende Vizemeister. Im Jänner 1978 verließ der von den Kronen Zeitung-Lesern gewählte „Trainer des Jahres“ den Verein und heuerte bei der Admira an. Seine eigene... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (197) – Ronny ratlos
Schon vor genau zwanzig Folgen war Ronald „Ronny“ Gërçaliu Protagonist der sonntäglichen Anekdote: Damals sorgte der Fußballprofi vor dem Salzburger Strafrichter für Lacher, als er diesem bereitwillig über seine Verkehrssünden Auskunft gab, obwohl er nur Ersatz für seine Reisespesen fordern wollte. Auch in der heutigen Geschichte wird Ronny mit... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (195) – Als die Admira „in der Luft hing“
Schon mehrmals – beginnend bei der Aviophobie zweier Salzburg-Spieler – wurde in dieser Serie über Flugreisen von Fußballmannschaften berichtet. So soll es auch heute sein: Wir gehen an Bord einer „Iljuschin“ und beamen uns zurück zum Charterflug Preßburg‑Dnipro (damals: Dnipropetrowsk), den Anfang der 90er die Admira buchte um zum... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (194) – „Hallo Marko, da ist der Didi Constantini…“
„Leute erwarten immer, dass mein Leben spektakulär ist. Das ist es aber eigentlich nicht.“, sagte Marko Arnautović vor Jahren als er noch Profi bei West Ham war. Tatsächlich ist das Leben der meisten Top-Fußballer wohl etwas eintönig; sind sie doch im Hamsterrad aus spielen, trainieren und regenerieren gefangen. Ja,... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (193) – A Fiaker, wie man net alle Tag’ find’t…
Kultklub, ältester Fußballverein Österreichs, Hohe Warte – diese Schlagworte assoziiert man für gewöhnlich mit dem First Vienna FC. Der sechsfache österreichische Meister lachte Mitte der 50er‑Jahre das letzte Mal am Saisonende von der Tabellenspitze der höchsten Spielklasse, danach mutierten die Döblinger zur Fahrstuhlmannschaft und konnten nur mehr Achtungserfolge verbuchen.... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (191) – Let’s dance
Issiaka Ouedraogo bekam im Frühling 2013 einst ungefragt ein volles Bier vom Block West serviert als er sich anschickte nach dem Ausgleichstor gegen Rapid an der Eckfahne direkt vor den Anhängern des Rekordmeisters ein Freudentänzchen hinzulegen. Der burkinisch-österreichische Stürmer tippelte einige Michael-Jackson-Gedenkschritte vor sich hin, die Fans waren außer... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (190) – Feuchte Hosen
Pepi Ulrich ist ein Teil der österreichischen Fußballgeschichte, obwohl er weder für einen Verein in der heimischen Liga die Schuhe schnürte noch ein einziges Länderspiel bestritt: Ulrich werkte stattdessen vor Jahrzehnten als Masseur bei der Nationalmannschaft und beim SK Rapid. Im Viertelfinale der WM-Endrunde ’54 hatte er seinen großen... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (189) – Und ständig grüßt der Stronach
Wie der Vater, so der Sohn: Jedenfalls haben Rudi und Thomas Flögel denselben Beruf gewählt und waren in diesem auch ähnlich erfolgreich: Beide heimsten je vier Meistertitel sowie vier Cupsiege ein und kamen fast auf dieselbe Anzahl an ÖFB-Länderspiel-Einsätze. In einem Punkt unterscheidet sich das Vater-Sohn-Gespann jedoch gravierend voneinander:... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (188) – Griechische Gemütlichkeit
Griechenland ist für österreichische Künstler ein spezieller Sehnsuchtsort: Udo Jürgens besang einst den Wein, STS wollten „irgendwann dortbleiben“, der Kabarettist (und Austria-Anhänger) Thomas Stipsits widmete dem Urlaubsparadies nicht nur ein Solo-Programm, sondern auch einen Spielfilm. Heute lebt der gebürtige Steirer u.a. auf der Insel Karpathos. Das allerdings noch als... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (187) – Vertrauter Feind
Hannes Kartnig ist ein Glückskind: Pleiten, Gefängnisaufenthalte, Krebs konnten ihm nichts anhaben, der Ex-Sturm-Präsident ist quicklebendig und nach wie vor in der österreichischen Medienlandschaft präsent: Ob Fachfragen zur aktuellen sportlichen Situation bei den Grazern oder Unterhaltungsshows im Staatrundfunk – der Pleitier ist gefragt. Nur in die Merkur Arena geht... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (186) – Durch die Nacht mit Diego
„Jimmy“ Hoffer sagte als junger Spieler einmal, dass er keinesfalls so prominent wie Cristiano Ronaldo sein möchte: Denn, obwohl der damalige Real-Star mit Geld überschüttet würde, müsse ein Promi seiner Bekanntheit überall auf der Welt auf seine Privatsphäre verzichten: Von Kathmandu bis Köln gäbe es Menschen, die ihn erkennen... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (185) – Rauchen verboten
Herbert Prohaska hat es zu Österreichs Fußballer des Jahrhunderts gebracht, obwohl er schon als aktiver Spieler regelmäßig rauchte: „Bei der Roma haben sich nach einem Sieg zwei, drei Spieler eine Zigarette angezündet. Das war nicht erlaubt, aber es wurde geduldet.“, erzählte „Schneckerl“ vor drei Jahren in einem Interview. Klar,... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (184) – Sturmgewehr gegen Stürmer
Eine Waffe im Strafraum zu sein ist etwas völlig Anderes, als mit einer Waffe bedroht zu werden. Das weiß Terrence Boyd seit einem bestimmten Abend vor rund zehn Jahren nur zu gut. Als Spieler präsentiert sich der Offensive bis heute in manchen Matches gefährlich wie ein Sturmgewehr und das... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (183) – Jagdgeschichten von Martin
„Ich bin nicht mehr fremdgetrieben und kann entscheiden, was ich tue.“, so hat Martin Hinteregger im Frühling 2023 sein jetziges Leben auf den Punkt gebracht. Der 30-jährige ist seit Juni letzten Jahres Fußballfrühpensionist: Er beendete seine Karriere überraschend jung bei noch laufendem Vertrag und begründete dies damit, dass sich... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (182) – Storys von Stastny (IV)
Leopold Šťastný – dieser Name bürgt für einen unversiegbaren Quell an witzigen Anekdoten. Sportreporterlegende Peter Elsner charakterisierte den langjährigen ÖFB-Teamchef mit folgenden Worten: „Großes Wissen, große Menschenkenntnis und die Gabe eine Mannschaft so zusammenzustellen, dass Harmonie ins Teamwork kam.“ 1968 sollte der ehemalige Verteidiger die Nachfolge von Hans Pesser... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (181) – Ihr Blatt, Herr Walter!
Gernot Fraydl verbringt seine Tage schon seit einigen Jahrzehnten dort, wo sich einst Kapuzinermönche ihre kargen Zellen teilten. Der ehemalige Torhüter begann 1973 das „Heilmoorbad Schwanberg“ im Bezirk Deutschlandsberg, das sich in einem umgebauten Kloster befindet, zu leiten. Mittlerweile ist Fraydl Seniorchef, das Tagesgeschäft verrichtet sein Sohn, Gernot junior.... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (180) – Grün-weiße Flugzeugentführung
Moskau ist nicht die schlechteste Stadt für Groundhopper:innen: Roter Platz, Lenin-Mausoleum und Kreml sind auch abseits des Fußballplatzes eine Reise wert. Schlachtenbummler:innen nehmen so etwas als Bonus gerne mit, ihr Team zu unterstützen steht jedoch im Vordergrund. Sie begleiten ihre Mannschaft vom hintersten Winkel bis in die schönste Stadt... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (179) – Stolperstein: Meisterprämie
Peter Pacult ist Rapids letzter Meistermacher. Doch nicht nur der österreichische Rekordmeister, sondern auch der mittlerweile 64-jährige Wiener konnte nach dem Ende ihrer Partnerschaft nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen. Mittlerweile arbeitet Pacult für Austria Kärnten, zuvor verbrachte er wenig glückliche Jahre in Osteuropa. Rapid hat seit dem Weggang... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (178) – Ritter Ohne-Zahn
Herbert Prohaska erzählte einmal, dass das Erfolgsgeheimnis der Wiener Austria in den späten 70ern als man vier Meistertitel holte unter anderem darin bestand, dass die Mannschaft einen guten Zusammenhalt pflegte: „Wir sind Essen gegangen und mit den Frauen ins Theater. Nach dem Training auf dem WAC-Platz haben sich zehn... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (177) – Der rasende Ronny oder Herr Rat ist ratlos
Die Zeiten, in denen Ronald Gërçaliu (sprich: Görtschaliu) als Ausnahmetalent galt, sind lange vorbei. Der mittlerweile 37-jährige spielt aber immer noch Fußball und das beim FC Kitzbühel in der Tiroler Landesliga. Gërçaliu, der in Tirana geboren wurde und mit zwölf Jahren ins Sturm‑Internat kam, lebt mit seiner Frau und... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (176) – Der Schnüffler
Jamie Vardy ist kein gewöhnlicher Fußballspieler: Der mittlerweile 36-jährige kam erst vor elf Jahren über Umwege in den Profisport. In der Saison 2015/16 traf er dann in elf aufeinanderfolgenden Premier-League-Spielen mindestens einmal, wobei er den Rekord von Van Nistelrooy überbot, und wurde am Ende der Spielzeit mit Leicester City... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (175) – Ich glaub, mich tritt ein Pferd
2,5 Millionen Euro verschluckte Herbert Kickls Polizeipferde-Projekt. Der „beste Innenminister aller Zeiten“ (O-Ton: HC Strache) hat den Steuerzahler:innen mit seiner Ponyliebe also einen echten Bärendienst erwiesen. Ironischerweise verteidigte der damalige Vizekanzler Strache den geplanten Einsatz der Reittiere damit, dass sich Touristen in anderen Städten gerne mit den Berittenen fotografieren... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (173) – Fortschritt durch Taktik
In den 60er-Jahren zeigte sich die große Zeit des Wiener Sport-Clubs auch auf dem Parkett der Stadthalle: Sechsmal reüssierten Erich Hof und Co. beim beliebten Winterturnier und holten sich den Pokal. Ein Jahrzehnt später war der Hallenmythos für viele ungebrochen und einige schwarz-weiße Fußballpensionisten meldeten sich bei der Mannschaft... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (171) – Ein Weltmeister in der Oper
Seit Lionel Messis Erscheinen auf der Fußballbühne ist Mario Kempes nicht mehr der berühmteste Kicker, der von Rosario aus die Welt des Ballsports eroberte. Im Gegensatz zum siebenfachen Ballon d’or-Gewinner wurde El Matador allerdings nicht in Santa Fé, sondern in Bell Ville in der argentinischen Provinz Córdoba geboren. Bei... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (170) – Scheiß-Begrüßung
Als Waldemar Graciano 1962 in Wien-Schwechat landete, staunte Austrias Sektionsleiter Pepi Argauer nicht schlecht: Dieser 1,66 Meter kleine und 66 kg leichte Angreifer sollte auf dem Platz ein Krokodil (portugiesisch: „Jacaré“) sein? Argauer hatte sich den ersten farbigen Spieler, der in der österreichischen Liga auflaufen sollte, anders vorgestellt, doch... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (169) – Ein Angebot, das er ablehnte
Bis heute hält sich hartnäckig das Gerücht, Walter Schachner sei der einzige ÖFB-Spieler gewesen, der bei der „Schande von Gijón“ nicht in den schmutzigen Deal der beiden Teams eingeweiht gewesen war. Zur Erinnerung: Nachdem durch das (früher ausgetragene) letzte Spiel der Gruppe 2 zwischen Algerien und Chile bei der... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (168) – Bimbo, Bett und Beben
Franz „Bimbo“ Binder gehört zu den großen Alt-Legenden des SK Rapid: Der 1911 geborene Niederösterreicher war für seinen strammen Schuss und seine Torquote bekannt. Als „Kanonier von Hütteldorf“ schrieb er sich insbesondere mit seiner Leistung beim 4:3-Sieg über Schalke im Jahr 1941 in die grün-weißen Geschichtsbücher: „Rapid – Deutscher... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (167) – Ein Missverständnis kommt selten allein
Als Frank Stronach 1999 vollmundig verkündete, die Wiener Austria in drei Jahren an die europäische Spitze zu führen, jubelten die violetten Anhänger nur verhältnismäßig kurze Zeit. Im Handumdrehen stellte sich nämlich heraus, dass Stronach sportfachmännisch beratungsresistent war und gerne – noch bevor er das Magna Racino als Goldgrube, dass... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (166) – Vorsicht bissig!
Andreas Herzog gilt als Rapid-Legende obwohl er seine sportlich-beste Zeit nicht in Wien verlebte. Mit 18 Jahren debütierte „Herzerl“ zwar unter Otto Barić für die Hütteldorfer und gehörte zum Meisterkader 1987 und ’88, sein Durchbruch gelang ihm jedoch erst als Leihspieler der Vienna. Mit 33 Jahren kehrte der Regisseur... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (164) – Kein Samba in Liebenau
Sensationstransfers gehören zum Fußball wie Schienbeinschoner und Viererkette: Immer wieder unterschreiben gestandene Kicker überraschend bei Vereinen, mit denen sie nicht an die sportlichen Erfolge von einst anknüpfen können, aber noch vor ihrer ersten Spielminute zum Heilsbringer mutieren. Es kommt aber auch vor, dass Talente unterschätzt werden und sich kleinere... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (163) – Des Maestros neue Kleider
Giovanni Trapattoni gilt als Sir trotz – oder gerade wegen – seiner wunderbaren Wutrede als Bayern‑Trainer. „Habe fertig!“, tönte der Maestro und machte sich so bei unsren nördlichen Nachbarn unsterblich. Trapattoni, der fast seine ganze Spielerkarriere dem AC Milan widmete, wurde erst als Coach ein richtiger Titelhamster: Sieben scudetti,... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (162) –  Der Lauscher auf der Straße
Peter Elstner war bis zu seinem Tod im Sommer 2021 der Grand Seigneur der österreichischen Sportreporterzunft. Viele Fans verbinden mit seiner klaren Tenor-Stimme und zarten Wiener Färbung zahlreiche besondere Momente von „Pepi, lass mi eine!“, als Elstner nach dem WM-Quali-Spiel gegen die DDR 1989 bei Teamchef Hickersberger um Einlass... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (160) –  Der Teufel trägt grün
Herbert Prohaskas jugendliches Outfit mit Röhrenjeans und Cowboystiefeln blieb einst nicht nur seiner Jugendliebe Elisabeth, die bis heute die Frau an der Seite des österreichischen Jahrhundertfußballers ist, in Erinnerung, sondern sorgte auch in der Austria-Kabine anno 1972 für Gelächter. Salopp hatte sich der spätere Mittelfeldregisseur an seinem ersten Arbeitstag... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (159) –  Autonautović
Österreichs einziger Popstar Falco sagte einmal süffisant-zynisch über seinen Lebensstil, dass er nur zwei Laster ausgelassen habe: Das Glücksspiel und Autos. Das KFZ ist aber gerade für Fußballer ein wichtiges Statussymbol, deshalb sammeln die kickenden Millionäre Traumwagen wie andere Menschen Briefmarken: So brachte sich Max Kruse mit einem Lamborghini,... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (158) –  Einsatz mit Blaulicht
Diese Anekdote dreht sich nicht um den Fuß- sondern um den Tennisball. Protagonist der Story ist aber der altbekannte Otto „Stopperl“ Fodrek, der auch schon in mehreren Alt-Anekdoten vorkam. Fodrek wurde im Herbst 1921 geboren. Er verbrachte zwanzig Jahre als Spieler, Funktionär, Masseur und Trainer beim Wiener AC und... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (156) – „Tut mir leid, Herr Inspektor, aber …“
Zeitvertreib auf Flug- und Busreisen ist in erfolgreichen Profifußballmannschaften immer gefragt, doch die traditionelle Würfelpokerrunde ist mittlerweile der Digitalisierung zum Opfer gefallen. Heute zocken die Spieler virtuell, schauen ins Tablett oder Handy. Wenn einer von ihnen in einer Zeitschrift blättert, ist das schon eine Rarität. Früher – als die... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (155) – Schlag-fertig
Dass Hans Orsolics im vergangenen Mai seinen 75. Geburtstag feiern konnte, war so nicht zu erwarten: Zwar einte „Hanse“ als jüngster Boxeuropameister im Halbweltergewicht und Weltranglistenerster einst das graue Nachkriegsösterreich vor den TV-Apparaten und wurde zu einem Sportstar, als er jedoch seine Karriere im Alter von 28 Jahren beendete,... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (154) – Storys von Šťastný (III)
Die Fortsetzung der Anekdotenserie wäre Nichts ohne dem ehemaligen ÖFB-Teamchef, Fußballfachmann und Spaßmacher, der heute bereits zum sechsten Mal Dreh- und Angelpunkt einer Geschichte sein soll: Leopold Šťastný grüßte sonntäglich bereits heiße Würstel, verteilte Furzkissen bei „Anatevka“, schrieb „anonyme“ Leserbriefe oder duellierte sich verbal mit Walter „Max“ Horak, seines... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (153) –  Carsten lernt Österreichisch
„Rapid ist der Anfang von allem gewesen.“, weiß Carsten Jancker im Rückblick zu berichten. Nach einer überragenden Saison bei den Grün-Weißen Mitte der 90er-Jahre lief der Stürmer anschließend sechs Jahre lang für Bayern München auf, wurde viermal Deutscher Meister, zweimal DFB-Pokalsieger und triumphierte 2001 sogar in der Champions League.... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (152) –  Thank you for smoking
„Schurli“ Schreitl war bereits öfters Protagonist dieser Serie und auch in der Neuauflage der Anekdoten darf der legendäre FAK-Masseur nicht fehlen und sorgt bereits heute für den Schmäh dieser Geschichte. Was aus dem 1929 Geborenen geworden ist, ist übrigens nicht bekannt. Herbert Prohaska meint, „Schurli“ lebe heute in einem... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (151) –  Hände weg, Wikinger!
Herbert Prohaska nannte seinen ersten Titel als Trainer „Anfängerglück“: Nachdem Swarovski Tirol unter der Führung des legendären Ernst Happel die Meisterschaft für sich entscheiden konnte, trafen im Cupfinale der Saison 1989/90 die Wiener Stadtrivalen aufeinander. Beide Teams waren mit Spielern gespickt, die heute händeringend sowohl im Wiener Westen als... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (150) – Ernst sein ist alles – Teil X
Die Anekdote zum Sonntag-Serie endet und wem könnte die letzte Geschichte gewidmet sein? Natürlich dem einzig wahren Ernst Happel. Seit die Autorin dieser Zeilen erfahren hat, dass sie mit Happel die Leidenschaft für den genialen Johann Nestroy teilt, ist der Ausnahmespieler und -trainer in ihrer Achtung noch um ein... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (149) – Code: Unbekannt
Kennen Sie Hans Kaulich? Hans Kaulich nicht zu verwechseln mit Hans Kudlich, dem Bauernbefreier oder Hans Kudlich, dem deutschen Jurist. Kaulich war einer der kürzesten ÖFB-Teamchefs. Seine Mini-Laufbahn umfasst genau ein Spiel, nämlich die 2:3-Niederlage des Nationalteams gegen die Tschechoslowakei. Er selbst begann nach dem Ersten Weltkrieg bei der... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (148) – Auf ein Bier mit Trifon
Harte Schale, weicher Kern: Auf wen, wenn nicht auf Trifon Ivanov könnte dieses Sprichwort besser zutreffen? Auf dem Platz war er ein Raubein und auch abseits jemand, der Geschwindigkeit– ob Jetski oder Ferrari – liebte. Gleichzeitig bevorzugte der gebürtige Bulgare privat ein ruhiges Leben ohne große Exzesse. Der damalige... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (147) – Storys von Šťastný (II)
Der drittlängstdienenste ÖFB-Teamchef war leicht zu erheitern. Besonders nackte Hintern lösten bei Šťastný Lachkrämpfe aus. Das wusste August Starek. Der „schwarze Gustl“ hatte eigentlich Probleme mit Autoritäten, mit dem gebürtigen Pressburger kam der Simmeringer jedoch bestens zurecht. Einmal saßen Starek, „Buffi“ Ettmayer und Gerhard Sturmberger gemeinsam im Taxi. Direkt... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (146) – Storys von Šťastný (I)
Eigentlich hätte man mit Teamchef-Šťastný-Anekdoten gute zehn Stück dieser Serie füllen können. Einzig in Teil 16 und 59 trieb der schrullige Slowake allerdings sein Unwesen. Jetzt – wo die Anekdote zum Sonntag langsam ausläuft – soll noch einmal ein Pointenfeuerwerk à la Poldi gezündet werden. Aber, Achtung: Es darf... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (145) – Diebe im Hotel oder Italienisch für Anfänger
Zimmerservice, Restaurant und Bar im Haus, ständig neue Nachbarn: Das Leben im Hotel bietet viele Annehmlichkeiten. Das wussten Coco Chanel (lebte über 30 Jahre lang im Pariser Ritz), Robert De Niro (zwei Jahre im Château Marmont) oder Marcel Prawy (elf Jahre mit vielen Plastiksackerln im Sacher) zu schätzen. Auch... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (144) – Hilfe! Rückspiel in Gefahr!
Der legendäre Hugo Meisl initiierte mit dem Mitropacup einen länderübergreifenden Fußballwettbewerb und somit einen Vorläufer der Champions League. Erstmals ausgetragen wurde der Pokalwettkampf im August 1927 mit Teilnehmern aus Österreich, Ungarn, Jugoslawien und der Tschechoslowakei. Vereine aus Italien, der Schweiz und Rumänien kamen später dazu. 1927 gewann Sparta Prag... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (143) – Franz, der Baumeister
Ernst Weber hatte als aktiver Fußballer keine große Karriere hinter sich. Menschlich und fachlich war der Trainer Weber jedoch top und kam über die Admira, Eisenstadt, den Kremser SC, Lask, Vorwärts Steyr, die Wiener Austria und Braunau als Coach in Österreichs U-Nationalmannschaften. Weber trainierte sowohl Österreichs beste Juniorendamen als... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (142) – Deppater!
„Bitte, sagen Sie doch nicht immer „Herr Sohn“ zu meinem Buam! Das ist doch ein Trottl!“, befand Edmund „Mundl“ Sackbauer treffend. Trottl, Depp, Deppater, Nudlaug sind Begriffe, bei deren Gebrauch der „echte Wiener“ Mitte der 70er Rest-Österreich den Spiegel vorhielt. Die Sackbauers wurden zum Klischeebild der Wiener Bevölkerung. Natürlich... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (141) – Ernst sein ist alles – Teil IX
Peter Pacult hat sich einmal darüber beklagt, dass er als Trainer immer in die „Happel-Schule“ hineingedrückt werde. Fakt ist, dass der Spieler Pacult den „Alten“ als Trainer bei Innsbruck kennen und lieben gelernt hatte. Der ehemalige Weltklasseverteidiger imponierte dem Floridsdorfer Stürmer. „Der war ganz anders, als er dargestellt wurde.... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (140) – Bei Anruf: Nestflucht!
Wie Karl Geyer zu seinem Spitznamen „Vogerl“ kam, wurde in dieser Serie schon erzählt. Geyer war – per autofaschistischer Selbstverordnung – „Eisenbahnerprofi“, nicht nur weil er hauptberuflich bei der ÖBB arbeitete, sondern weil er auch kein Flugzeug bestieg. Der Ur-Austrianer kam (kurioserweise) im Gründungsjahr des grün-weißen Stadtrivalen zur Welt.... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (139) – So ein Ungustl, der Herr Starek!
Bereits mehrmals standen Gustl Starek und seine Häferlnatur im Fokus dieser Anekdotenserie. Ob der Stürmer kurz seine Hosen lüftete oder so ballverliebt war, dass er selbst als halber Sportinvalide nicht von der Kugel lassen konnte – Starek war einer, den man nicht so schnell vergisst. Der Simmeringer kickte gut und war eine... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (138) – Der Tritt des Schiedsrichters
Alfred Gager galt einst als Megatalent. Der 1942 Geborene sollte bei der Wiener Austria niemanden anderen als den berühmten Spielmacher Ernst „Ossi“ Ocwirk ersetzen. Doch – obwohl er sechs Jahre bei den Veilchen kickte – wurde der Mittelfeldspieler nicht wirklich zu einer Legende des Wiener Traditionsvereins. Im August 1955... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (137) – Schnipp-Schnapp: Haare ab!
Ein Fußballklub ist kein Kirchenchor. Die Sitten sind rauer, weil Männersport und so. Trotzdem gibt es immer wieder emanzipierte Herren, die so manche Unart anprangern. Nicht jeder fühlt sich wohl, wenn immer auf einem herumgehackt werden muss. Gewisse Vorkommnisse sind sogar strafrechtlich belangbar. Diese Geschichte spielt zu Beginn der... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (136) – Das letzte Wunder
Der 7. Dezember 1932 markiert zugleich den Höhepunkt und das Ende des Wunderteams. Die Zeit hat keinen Respekt vor jugendlicher Kraft oder Athletik. Alle Protagonisten von damals sind heute bereits verstorben, die Erfolge verblassen langsam. Tragisch, dass vielen Fans Namen wie Anton Schall, Rudi Hiden oder Fritz Gschweidl nichts... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (135) – Coffee to run
Ernst Dokupil gilt heute als der Rapid-Trainer der 90er, dabei war „Dok“ nur fünf Saisonen lang Trainer der Hütteldorfer. Der heute 71-jährige löste 1994 Hubert Baumgartner ab und holte sofort den Cup-Titel. Ein Jahr später machte sich Dokupil mit dem Erreichen des Europacupfinales unsterblich. Bis heute drehen sich sämtliche... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (133) –  Wehe dem, der lügt!
Dass nicht ernstgemeinte Aussagen manchmal nach hinten losgehen können, ist allgemein bekannt. Peter Klinglmüller, der nicht nur beim ÖFB-Nationalteam, sondern auch bei Rapid als Pressesprecher aktiv ist, kostete eine Spitzzüngigkeit einmal eine Nacht voller erholsamen Schlaf. Was war passiert? Im August 2007 spielte Österreich im Rahmen der Vorbereitung auf... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (132) – Haltet den Dieb!
30 Jahre lang gibt es die Ultras Rapid – man hasst und liebt sie. Gegründet haben sie Roland Kresa und vier anderen Initiatoren. Damals in den 80ern – erzählt der Floridsdorfer – holte Rapid zehn Titel, war jedoch bei weitem kein Zuschauermagnet. Kresa sagte sich: „Was is wauma irgendwos... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (131) – Steinzeit-Fußball
Darüber, dass die Vienna einst den Kampf um das „First“ in ihrem Namen gegen die Cricketer gewonnen hat, wurde in dieser Serie schon berichtet. Wer genau der Erste war, der das Kicken in Österreich einführte, ist bei einer solchen „Volkskrankheit“ selbstverständlich nicht mehr eruierbar.  In Wien, Baden bei Wien... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (129) – Gigl, Gogl und ein einbeiniger Stürmer
Ernst Stojaspal ist nun schon zum vierten Mal Protagonist einer Sonntagsanekdote. Zeit die violette Legende etwas näher zu beleuchten: „Stoissi“ begann seine Karriere in seinem Heimatbezirk Simmering. 1944 kam er von Ostbahn XI zur Austria – genau wie Jahre später ein gewisser Herbert Prohaska. Stojaspal, der den ehrenwerten Beruf... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (128) –  Hosen runter!
Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft: Wer gerade oben ist, kann bald auch wieder unten sein. Gefeiert, geliebt, gehasst, geschasst – so geht es Spielern, Trainern, Managern. „Das sind die Mechanismen im Fußball.“, würden viele sagen und das stimmt so. Peter Pacult war einst böse, dass er für Rapid –... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (127) – Schlaflos in Spanien
Zwei Wochen lang residierte das ÖFB-Team 1982 im luxuriösen Hotel Marsol im spanischen Fischerdorf Candas nahe Gijon. Obwohl die Rot-Weiß-Roten bei dieser WM-Endrunde nur knapp den Halbfinaleinzug verpassten, blieb der Wettbewerb vor allem wegen des Nichtangriffspakts von Gijón in schlechter Erinnerung. Als Konsequenz des peinlichen Kicks gegen Deutschland finden... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (126) –  Kennen wir uns?
Der Autorin dieser Zeilen wurde einmal in einer feucht-fröhlichen Runde gesteckt, dass Stürmer Stefan Maierhofer bei seinem Jugendverein einst für wunderliche Blicke gesorgt hatte, da er nicht einmal in der Lage war einen Ball vernünftig zu stoppen. Harte Arbeit und ein unerschütterlicher Glaube an sich selbst machten aus dem... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (125) –  Hey, das geht ab! Wir feiern die ganze Nacht!
„Wenn’s drauf ankommt, eine Geliebte zu betrügen, da ist der Dümmste ein Philosoph.“, sagte Johann Nestroy. Der Wiener Autor mit dem Röntgenblick für Seelenregungen analysierte die Natur des Menschen schon im 19. Jahrhundert wie kein Zweiter. Es ist doch so: Um die eigenen Wünsche zu verwirklichen, findet man immer... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (123) –  Ernst sein ist alles (Teil VIII)
Mario Basler hat sich einst furchtbar darüber beklagt, dass Fußballer heute abends nirgendwo mehr hingehen können, ohne fotografiert, gefilmt und somit als „Nachtschwärmer“ angeschwärzt zu werden. Früher gab es nur die berühmte Mundpropaganda: Wer welchen Kicker wann wie und wo beim Fortgehen beobachten konnte. Es sind oft dieselben Kandidaten,... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (121) – Die Geburt des Wiener Derbys
Das Wiener Derby ist – nach dem Old-Firm-Derby in Glasgow – das älteste Duell seiner Art in Europa. Zufall eigentlich, dass sich ausgerechnet Austria und Rapid unter den vielen Wiener Vereinen, wie der Vienna, dem Sportclub, dem FAC, dem FavAC dem WAC und wie sie alle heißen, durchsetzen konnten... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (120) – Verstehen Sie Gerdi?
Gerhard „Gerdi“ Springer war als Fußballtrainer eine Ausnahmeerscheinung. Der gebürtige Klagenfurter war eigentlich erfolgreicher Eishockeyprofi, der mit dem Nationalteam 1947 die Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft gewann, ehe er auf die Fußballbank wechselte. Er coachte Rapid, Sturm, Donawitz, Austria Klagenfurt, Wolfsberg, den Villacher SV, den FavAC und Wiener Neustadt. Dem... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (119) –  Einer zu viel
Im Juli 2013 ist Josef „Pepi“ Schulz mit 61 Jahren viel zu früh verstorben. Der gebürtige Wiener erlag in seiner Wahlheimat, den Vereinigten Staaten, einer Krebserkrankung. Schulz, ein großgewachsener Abwehrspieler, debütierte als 17-jähriger beim Wiener Sportclub.  Später spielte er beim First Vienna FC neben Krankl, Starek und Pirkner. Sein... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (118) –  Gustl Starek richtet sich die Hose und geht alleine duschen
Es ist genau hundert Anekdoten „her“ – Zufall, ich schwöre! – dass, Gustl Stareks Hosen-Runter-Inzident anlässlich eines Ligaspieles Thema dieser Serie war. Schon damals wurde angekündigt, dass der Kicker diesbezüglich ein Wiederholungstäter gewesen ist. Der „schwarze Gustl“ ist mittlerweile über sein damaliges Benehmen höchst beschämt. „Ich würde es total... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (117) – Bruderliebe
„Was sich liebt, das neckt sich.“, lautet ein Sprichwort. Besonders die Liebe zwischen Geschwistern, zwischen Brüdern ist mitunter eine Feurige: Man würde zwar alles für einander tun, hält gegen Dritte wie Pech und Schwefel zusammen und zankt sich doch von früh bis spät. Zwischen dem kindlichen Sandkistenstreit, Verbalinjurien, Zwicken... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (113) –  Ein Blaugrana für die Veilchen?
Im August 2017 wäre Robert Enke 40 Jahre alt geworden. Leider nahm er sich 2009 das Leben und ist somit einer der wenigen Fußballprofis, die sich während ihrer Karriere selbsttöteten. Enkes Witwe Teresa leitet heute eine Stiftung, die Bewusstsein für Depressionserkrankungen bei Sportlern schaffen möchte. Das Ziel ist eine... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (111) –  Mein Name ist nicht Hase
Diese Anekdote ist so kurz und bündig, wie es ihrer 111. (in Worten: hundertelfte) Ausgabe würdig ist: Zeit, Ort und Protagonisten spielen keine Rolle, denn was passiert ist, spricht wirklich für sich. Man stelle sich vor: Ein Unparteiischer pfeift ein Länderspiel dermaßen schlecht, dass sogar der objektive Radiomoderator in... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (110):  Urlaubsgrüße aus Berlin
Es kommt heutzutage kaum mehr vor, dass Österreicher ihren nördlichen (Sprach)nachbarn von einheimischen Fußballern vorschwärmen. Zwar spielen so viele Austrokicker wie noch nie in der deutschen Bundesliga, unsere Nachbarn sind aber fußballerisch um einige Klassen höher als wir einzuschätzen. In den 30er-Jahren war das noch anders: Es ist heute... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (108) – Einbruch bei der Austria
Josef Blum ist nur mehr den Experten unter den Fußballnostalgikern bekannt. Dabei war der ehemalige Viennaspieler einst Österreichs Rekordinternationaler, Chef der Wunderteam-Abwehr und „Wödmasta“ – bevor diesen Ehrentitel Ernst Happel zugesprochen bekam. Der am 4. Februar 1898 in Wien geborene Spieler startete seine Karriere beim Nußdorfer AC, für den... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (107) –  Die Abenteuer des Baron Bobby
Wenn Fußball zum Gesellschaftsereignis wird –  wenn es beispielsweise etwas zu feiern gibt – treffen die Kicker nicht nur auf jede Menge Schulterklopfer, Stars und Sternchen, sondern auch auf zwielichtige Gestalten. So machten die Rapid-Meisterkicker in den 80ern ganz leger Bekanntschaft mit einem gewissen „Roten Heinzi“, der damals den... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (104) –  Restfett
Wenn österreichische Stammtischrunden ordentlich getankt haben und das Thema Fußball aufs Tapet kommt, hört man oft Ähnliches: „Unsere Kicker! Verdienen wie die Wahnsinnigen und sind trotzdem 3-4 Klassen schlechter als die Besten.“ „Die spielen ja manchmal als ob’s noch vom Abend vorher ang’soffen sind.“, bemerkt meistens derjenige, dessen Promillewert... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (103) –  Ein Tattoo für Krankl
„Irgendwo, irgendwen muss doch a für mi geb’n…“, röhrt Hans Krankl nach jeder Folge der ORF-Verkupplungsshow „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ durch die österreichischen Wohnzimmer. „A bissal a Liebe braucht jeder im Leb’n. I such nur ane, die zu mir sogt: Ab heut‘ bist du meiner, weil I di mog…“, sinniert... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (102) –  Ernst sein ist alles (Teil VI)
Dass Ernst Happel einer der größten Fußballtrainer aller Zeiten gewesen ist, ist unbestritten. Im taktischen Bereich ist Ernstls Geschick immer anerkannt worden, sein hartes Training und der (manchmal) rüde Umgang mit seinen Spielern scheinen heute aber wenig nachahmungswürdig. Man tut dem Wiener allerdings unrecht, wenn man seine Arbeitsweise pauschal... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (100) –  Fredis tote Oma
„Erste Runde Krankenschein, dann die Oma tot, Überstunden nehmen wir zur Not.“, singen die BVB-Fans, wenn sie mit ihrem Herzensklub europäisch spielen. Die verstorbene Großmutter ist eine passende Ausrede für jeden Zweck. Ein österreichischer Kicker begann gar seine Karriere praktisch mit dieser Notlüge: Es handelt sich um Alfred Riedl.... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (99) –  Der Maierhof(f)er‘sche Knalleffekt
Mit dem Dopplereffekt macht jeder Schüler Bekanntschaft: Ein Signal dehnt sich bei Veränderungen des Abstands zwischen Sender und Empfänger während der Dauer desselben aus. Diesen Vorgang kann man hörbar wahrnehmen, wenn beispielsweise ein Auto mit raschem Tempo an einem vorbeisaust. Stefan Maierhofer und Erwin „Jimmy“ Hoffer haben mit einem... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (96) –  Aus dem Tagebuch des Friedrich Franzl
Am 4. Juni 1936 schiffte sich die Kampfmannschaft des Wiener Sportklubs mit einigen Funktionären und Mitarbeitern auf der „Johann von Oldenbarnevelt“ in Genua Richtung Niederländisch-Indien, dem heutigen Indonesien, ein. Das Reisetagebuch des Tormanns Friedrich Franzl gewährt Einblicke in diese außergewöhnliche Tournee: „Um 8 Uhr waren wir bei strömendem Regen... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (94) –  Attila kann alles. Außer Hochdeutsch.
„Der Österreicher unterscheidet sich vom Deutschen durch die gemeinsame Sprache“ – dieses Bonmot wurde lange Karl Kraus zugeschrieben, ist aber in Wirklichkeit nach dem Ende des 2. Weltkrieges plötzlich aufgetaucht und gehört seitdem zum Fundus der geflügelten Wörter in der Alpenrepublik. Zwanzig Jahre nach 1945 kam in Wien ein... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (92) –  Idioticus Maximus
Wer an Otto Barić denkt, denkt auch an seinen Lieblingsbegriff „maximal“. Der gebürtige Kroate verwendete dieses Adjektiv so häufig, dass es zu seinem zweiten Vornamen mutierte. Otto-Maximale prägte fast zwei Jahrzehnte lang den österreichischen Fußball. Er war fachlich anerkannt, menschlich aber umstritten: So belegte ihn die UEFA 2007 mit... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (90) – Glück und Glas, wie leicht bricht das!
In den öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht bei lauen Temperaturen ein steter Kampf um die Fenster: „Auf oder zu“, lautet die Gretchenfrage. Leider kann auf die Schnelle keine Befragung durchgeführt werden und so artet die Schieberei bisweilen zum Bim-Kleinkrieg einiger Reisender aus. Als Augenzeuge ist es sehr amüsant zu beobachten, wie... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (88) – Bananenflanke
Bis zur Winterpause 2007/2008 kannte kaum jemand in Österreich Stefan Maierhofer. Der Lange machte sich aber innerhalb kürzester Zeit einen Namen, als er mit Rapid Wien im Frühjahr zielsicher auf den Meistertitel zusteuerte. Alles lief perfekt: Der 202 cm große Stürmer setzte zunächst als Joker die wichtigen Nadelstiche und... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (87) –  Angeschwärzt
Paul Scharner erregte einst Aufmerksamkeit, als er in seiner Biografie das Ritual des „Pasterns“ auch Fußballunkundigen näherbrachte: Der damalige Jungprofi der Wiener Austria wurde im Hotelbett anlässlich eines Trainingslagers von Mitspielern überfallen und mit einem schuhcreme-schwarzen Hintern beglückt. Paul fand‘s nicht lustig – weniger, weil er dank intensiver Schrubbaktionen... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (86) – Die Nummer Eins in Wien sind wir
Die Gründung eines Vereines erfolgt gemäß dem österreichischen Vereinsgesetz üblicherweise in zwei Schritten: Errichtung und Entstehung. Zunächst einigt man sich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben auf Vereinsstatuten, dann meldet man den Verein mit Namen und Zweck bei der zuständigen Behörde an. Sollte man nichts mehr von dieser hören, steht... Mehr lesen