Anekdote zum Sonntag (150) – Ernst sein ist alles – Teil X
Die Anekdote zum Sonntag-Serie endet und wem könnte die letzte Geschichte gewidmet sein? Natürlich dem einzig wahren Ernst Happel. Seit die Autorin dieser Zeilen erfahren hat, dass sie mit Happel die Leidenschaft für den genialen Johann Nestroy teilt, ist der Ausnahmespieler und -trainer in ihrer Achtung noch um ein... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (149) – Code: Unbekannt
Kennen Sie Hans Kaulich? Hans Kaulich nicht zu verwechseln mit Hans Kudlich, dem Bauernbefreier oder Hans Kudlich, dem deutschen Jurist. Kaulich war einer der kürzesten ÖFB-Teamchefs. Seine Mini-Laufbahn umfasst genau ein Spiel, nämlich die 2:3-Niederlage des Nationalteams gegen die Tschechoslowakei. Er selbst begann nach dem Ersten Weltkrieg bei der... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (148) – Auf ein Bier mit Trifon
Harte Schale, weicher Kern: Auf wen, wenn nicht auf Trifon Ivanov könnte dieses Sprichwort besser zutreffen? Auf dem Platz war er ein Raubein und auch abseits jemand, der Geschwindigkeit– ob Jetski oder Ferrari – liebte. Gleichzeitig bevorzugte der gebürtige Bulgare privat ein ruhiges Leben ohne große Exzesse. Der damalige... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (147) – Storys von Šťastný (II)
Der drittlängstdienenste ÖFB-Teamchef war leicht zu erheitern. Besonders nackte Hintern lösten bei Šťastný Lachkrämpfe aus. Das wusste August Starek. Der „schwarze Gustl“ hatte eigentlich Probleme mit Autoritäten, mit dem gebürtigen Pressburger kam der Simmeringer jedoch bestens zurecht. Einmal saßen Starek, „Buffi“ Ettmayer und Gerhard Sturmberger gemeinsam im Taxi. Direkt... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (146) – Storys von Šťastný (I)
Eigentlich hätte man mit Teamchef-Šťastný-Anekdoten gute zehn Stück dieser Serie füllen können. Einzig in Teil 16 und 59 trieb der schrullige Slowake allerdings sein Unwesen. Jetzt – wo die Anekdote zum Sonntag langsam ausläuft – soll noch einmal ein Pointenfeuerwerk à la Poldi gezündet werden. Aber, Achtung: Es darf... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (145) – Diebe im Hotel oder Italienisch für Anfänger
Zimmerservice, Restaurant und Bar im Haus, ständig neue Nachbarn: Das Leben im Hotel bietet viele Annehmlichkeiten. Das wussten Coco Chanel (lebte über 30 Jahre lang im Pariser Ritz), Robert De Niro (zwei Jahre im Château Marmont) oder Marcel Prawy (elf Jahre mit vielen Plastiksackerln im Sacher) zu schätzen. Auch... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (144) – Hilfe! Rückspiel in Gefahr!
Der legendäre Hugo Meisl initiierte mit dem Mitropacup einen länderübergreifenden Fußballwettbewerb und somit einen Vorläufer der Champions League. Erstmals ausgetragen wurde der Pokalwettkampf im August 1927 mit Teilnehmern aus Österreich, Ungarn, Jugoslawien und der Tschechoslowakei. Vereine aus Italien, der Schweiz und Rumänien kamen später dazu. 1927 gewann Sparta Prag... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (143) – Franz, der Baumeister
Ernst Weber hatte als aktiver Fußballer keine große Karriere hinter sich. Menschlich und fachlich war der Trainer Weber jedoch top und kam über die Admira, Eisenstadt, den Kremser SC, Lask, Vorwärts Steyr, die Wiener Austria und Braunau als Coach in Österreichs U-Nationalmannschaften. Weber trainierte sowohl Österreichs beste Juniorendamen als... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (142) – Deppater!
„Bitte, sagen Sie doch nicht immer „Herr Sohn“ zu meinem Buam! Das ist doch ein Trottl!“, befand Edmund „Mundl“ Sackbauer treffend. Trottl, Depp, Deppater, Nudlaug sind Begriffe, bei deren Gebrauch der „echte Wiener“ Mitte der 70er Rest-Österreich den Spiegel vorhielt. Die Sackbauers wurden zum Klischeebild der Wiener Bevölkerung. Natürlich... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (141) – Ernst sein ist alles – Teil IX
Peter Pacult hat sich einmal darüber beklagt, dass er als Trainer immer in die „Happel-Schule“ hineingedrückt werde. Fakt ist, dass der Spieler Pacult den „Alten“ als Trainer bei Innsbruck kennen und lieben gelernt hatte. Der ehemalige Weltklasseverteidiger imponierte dem Floridsdorfer Stürmer. „Der war ganz anders, als er dargestellt wurde.... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (140) – Bei Anruf: Nestflucht!
Wie Karl Geyer zu seinem Spitznamen „Vogerl“ kam, wurde in dieser Serie schon erzählt. Geyer war – per autofaschistischer Selbstverordnung – „Eisenbahnerprofi“, nicht nur weil er hauptberuflich bei der ÖBB arbeitete, sondern weil er auch kein Flugzeug bestieg. Der Ur-Austrianer kam (kurioserweise) im Gründungsjahr des grün-weißen Stadtrivalen zur Welt.... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (139) – So ein Ungustl, der Herr Starek!
Bereits mehrmals standen Gustl Starek und seine Häferlnatur im Fokus dieser Anekdotenserie. Ob der Stürmer kurz seine Hosen lüftete oder so ballverliebt war, dass er selbst als halber Sportinvalide nicht von der Kugel lassen konnte – Starek war einer, den man nicht so schnell vergisst. Der Simmeringer kickte gut und war eine... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (138) – Der Tritt des Schiedsrichters
Alfred Gager galt einst als Megatalent. Der 1942 Geborene sollte bei der Wiener Austria niemanden anderen als den berühmten Spielmacher Ernst „Ossi“ Ocwirk ersetzen. Doch – obwohl er sechs Jahre bei den Veilchen kickte – wurde der Mittelfeldspieler nicht wirklich zu einer Legende des Wiener Traditionsvereins. Im August 1955... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (137) – Schnipp-Schnapp: Haare ab!
Ein Fußballklub ist kein Kirchenchor. Die Sitten sind rauer, weil Männersport und so. Trotzdem gibt es immer wieder emanzipierte Herren, die so manche Unart anprangern. Nicht jeder fühlt sich wohl, wenn immer auf einem herumgehackt werden muss. Gewisse Vorkommnisse sind sogar strafrechtlich belangbar. Diese Geschichte spielt zu Beginn der... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (136) – Das letzte Wunder
Der 7. Dezember 1932 markiert zugleich den Höhepunkt und das Ende des Wunderteams. Die Zeit hat keinen Respekt vor jugendlicher Kraft oder Athletik. Alle Protagonisten von damals sind heute bereits verstorben, die Erfolge verblassen langsam. Tragisch, dass vielen Fans Namen wie Anton Schall, Rudi Hiden oder Fritz Gschweidl nichts... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (135) – Coffee to run
Ernst Dokupil gilt heute als der Rapid-Trainer der 90er, dabei war „Dok“ nur fünf Saisonen lang Trainer der Hütteldorfer. Der heute 71-jährige löste 1994 Hubert Baumgartner ab und holte sofort den Cup-Titel. Ein Jahr später machte sich Dokupil mit dem Erreichen des Europacupfinales unsterblich. Bis heute drehen sich sämtliche... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (133) –  Wehe dem, der lügt!
Dass nicht ernstgemeinte Aussagen manchmal nach hinten losgehen können, ist allgemein bekannt. Peter Klinglmüller, der nicht nur beim ÖFB-Nationalteam, sondern auch bei Rapid als Pressesprecher aktiv ist, kostete eine Spitzzüngigkeit einmal eine Nacht voller erholsamen Schlaf. Was war passiert? Im August 2007 spielte Österreich im Rahmen der Vorbereitung auf... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (132) – Haltet den Dieb!
30 Jahre lang gibt es die Ultras Rapid – man hasst und liebt sie. Gegründet haben sie Roland Kresa und vier anderen Initiatoren. Damals in den 80ern – erzählt der Floridsdorfer – holte Rapid zehn Titel, war jedoch bei weitem kein Zuschauermagnet. Kresa sagte sich: „Was is wauma irgendwos... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (131) – Steinzeit-Fußball
Darüber, dass die Vienna einst den Kampf um das „First“ in ihrem Namen gegen die Cricketer gewonnen hat, wurde in dieser Serie schon berichtet. Wer genau der Erste war, der das Kicken in Österreich einführte, ist bei einer solchen „Volkskrankheit“ selbstverständlich nicht mehr eruierbar.  In Wien, Baden bei Wien... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (129) – Gigl, Gogl und ein einbeiniger Stürmer
Ernst Stojaspal ist nun schon zum vierten Mal Protagonist einer Sonntagsanekdote. Zeit die violette Legende etwas näher zu beleuchten: „Stoissi“ begann seine Karriere in seinem Heimatbezirk Simmering. 1944 kam er von Ostbahn XI zur Austria – genau wie Jahre später ein gewisser Herbert Prohaska. Stojaspal, der den ehrenwerten Beruf... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (128) –  Hosen runter!
Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft: Wer gerade oben ist, kann bald auch wieder unten sein. Gefeiert, geliebt, gehasst, geschasst – so geht es Spielern, Trainern, Managern. „Das sind die Mechanismen im Fußball.“, würden viele sagen und das stimmt so. Peter Pacult war einst böse, dass er für Rapid –... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (127) – Schlaflos in Spanien
Zwei Wochen lang residierte das ÖFB-Team 1982 im luxuriösen Hotel Marsol im spanischen Fischerdorf Candas nahe Gijon. Obwohl die Rot-Weiß-Roten bei dieser WM-Endrunde nur knapp den Halbfinaleinzug verpassten, blieb der Wettbewerb vor allem wegen des Nichtangriffspakts von Gijón in schlechter Erinnerung. Als Konsequenz des peinlichen Kicks gegen Deutschland finden... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (126) –  Kennen wir uns?
Der Autorin dieser Zeilen wurde einmal in einer feucht-fröhlichen Runde gesteckt, dass Stürmer Stefan Maierhofer bei seinem Jugendverein einst für wunderliche Blicke gesorgt hatte, da er nicht einmal in der Lage war einen Ball vernünftig zu stoppen. Harte Arbeit und ein unerschütterlicher Glaube an sich selbst machten aus dem... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (125) –  Hey, das geht ab! Wir feiern die ganze Nacht!
„Wenn’s drauf ankommt, eine Geliebte zu betrügen, da ist der Dümmste ein Philosoph.“, sagte Johann Nestroy. Der Wiener Autor mit dem Röntgenblick für Seelenregungen analysierte die Natur des Menschen schon im 19. Jahrhundert wie kein Zweiter. Es ist doch so: Um die eigenen Wünsche zu verwirklichen, findet man immer... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (123) –  Ernst sein ist alles (Teil VIII)
Mario Basler hat sich einst furchtbar darüber beklagt, dass Fußballer heute abends nirgendwo mehr hingehen können, ohne fotografiert, gefilmt und somit als „Nachtschwärmer“ angeschwärzt zu werden. Früher gab es nur die berühmte Mundpropaganda: Wer welchen Kicker wann wie und wo beim Fortgehen beobachten konnte. Es sind oft dieselben Kandidaten,... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (122) – Windelprinz
„Man sieht an den Kindern wie die Zeit vergeht.“, hat Michael Konsel einmal in irgendeine Societykamera gesagt. Mittlerweile sind seine Söhne selbst fast schon junge Erwachsene, es sind die Jahre ins Land gezogen. Der Ex-Torwart sieht immer noch beinahe genauso aus, wie damals als er für Rapid oder Roma... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (121) – Die Geburt des Wiener Derbys
Das Wiener Derby ist – nach dem Old-Firm-Derby in Glasgow – das älteste Duell seiner Art in Europa. Zufall eigentlich, dass sich ausgerechnet Austria und Rapid unter den vielen Wiener Vereinen, wie der Vienna, dem Sportclub, dem FAC, dem FavAC dem WAC und wie sie alle heißen, durchsetzen konnten... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (120) – Verstehen Sie Gerdi?
Gerhard „Gerdi“ Springer war als Fußballtrainer eine Ausnahmeerscheinung. Der gebürtige Klagenfurter war eigentlich erfolgreicher Eishockeyprofi, der mit dem Nationalteam 1947 die Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft gewann, ehe er auf die Fußballbank wechselte. Er coachte Rapid, Sturm, Donawitz, Austria Klagenfurt, Wolfsberg, den Villacher SV, den FavAC und Wiener Neustadt. Dem... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (119) –  Einer zu viel
Im Juli 2013 ist Josef „Pepi“ Schulz mit 61 Jahren viel zu früh verstorben. Der gebürtige Wiener erlag in seiner Wahlheimat, den Vereinigten Staaten, einer Krebserkrankung. Schulz, ein großgewachsener Abwehrspieler, debütierte als 17-jähriger beim Wiener Sportclub.  Später spielte er beim First Vienna FC neben Krankl, Starek und Pirkner. Sein... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (118) –  Gustl Starek richtet sich die Hose und geht alleine duschen
Es ist genau hundert Anekdoten „her“ – Zufall, ich schwöre! – dass, Gustl Stareks Hosen-Runter-Inzident anlässlich eines Ligaspieles Thema dieser Serie war. Schon damals wurde angekündigt, dass der Kicker diesbezüglich ein Wiederholungstäter gewesen ist. Der „schwarze Gustl“ ist mittlerweile über sein damaliges Benehmen höchst beschämt. „Ich würde es total... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (117) – Bruderliebe
„Was sich liebt, das neckt sich.“, lautet ein Sprichwort. Besonders die Liebe zwischen Geschwistern, zwischen Brüdern ist mitunter eine Feurige: Man würde zwar alles für einander tun, hält gegen Dritte wie Pech und Schwefel zusammen und zankt sich doch von früh bis spät. Zwischen dem kindlichen Sandkistenstreit, Verbalinjurien, Zwicken... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (113) –  Ein Blaugrana für die Veilchen?
Im August 2017 wäre Robert Enke 40 Jahre alt geworden. Leider nahm er sich 2009 das Leben und ist somit einer der wenigen Fußballprofis, die sich während ihrer Karriere selbsttöteten. Enkes Witwe Teresa leitet heute eine Stiftung, die Bewusstsein für Depressionserkrankungen bei Sportlern schaffen möchte. Das Ziel ist eine... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (111) –  Mein Name ist nicht Hase
Diese Anekdote ist so kurz und bündig, wie es ihrer 111. (in Worten: hundertelfte) Ausgabe würdig ist: Zeit, Ort und Protagonisten spielen keine Rolle, denn was passiert ist, spricht wirklich für sich. Man stelle sich vor: Ein Unparteiischer pfeift ein Länderspiel dermaßen schlecht, dass sogar der objektive Radiomoderator in... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (110):  Urlaubsgrüße aus Berlin
Es kommt heutzutage kaum mehr vor, dass Österreicher ihren nördlichen (Sprach)nachbarn von einheimischen Fußballern vorschwärmen. Zwar spielen so viele Austrokicker wie noch nie in der deutschen Bundesliga, unsere Nachbarn sind aber fußballerisch um einige Klassen höher als wir einzuschätzen. In den 30er-Jahren war das noch anders: Es ist heute... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (108) – Einbruch bei der Austria
Josef Blum ist nur mehr den Experten unter den Fußballnostalgikern bekannt. Dabei war der ehemalige Viennaspieler einst Österreichs Rekordinternationaler, Chef der Wunderteam-Abwehr und „Wödmasta“ – bevor diesen Ehrentitel Ernst Happel zugesprochen bekam. Der am 4. Februar 1898 in Wien geborene Spieler startete seine Karriere beim Nußdorfer AC, für den... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (107) –  Die Abenteuer des Baron Bobby
Wenn Fußball zum Gesellschaftsereignis wird –  wenn es beispielsweise etwas zu feiern gibt – treffen die Kicker nicht nur auf jede Menge Schulterklopfer, Stars und Sternchen, sondern auch auf zwielichtige Gestalten. So machten die Rapid-Meisterkicker in den 80ern ganz leger Bekanntschaft mit einem gewissen „Roten Heinzi“, der damals den... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (104) –  Restfett
Wenn österreichische Stammtischrunden ordentlich getankt haben und das Thema Fußball aufs Tapet kommt, hört man oft Ähnliches: „Unsere Kicker! Verdienen wie die Wahnsinnigen und sind trotzdem 3-4 Klassen schlechter als die Besten.“ „Die spielen ja manchmal als ob’s noch vom Abend vorher ang’soffen sind.“, bemerkt meistens derjenige, dessen Promillewert... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (103) –  Ein Tattoo für Krankl
„Irgendwo, irgendwen muss doch a für mi geb’n…“, röhrt Hans Krankl nach jeder Folge der ORF-Verkupplungsshow „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ durch die österreichischen Wohnzimmer. „A bissal a Liebe braucht jeder im Leb’n. I such nur ane, die zu mir sogt: Ab heut‘ bist du meiner, weil I di mog…“, sinniert... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (102) –  Ernst sein ist alles (Teil VI)
Dass Ernst Happel einer der größten Fußballtrainer aller Zeiten gewesen ist, ist unbestritten. Im taktischen Bereich ist Ernstls Geschick immer anerkannt worden, sein hartes Training und der (manchmal) rüde Umgang mit seinen Spielern scheinen heute aber wenig nachahmungswürdig. Man tut dem Wiener allerdings unrecht, wenn man seine Arbeitsweise pauschal... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (100) –  Fredis tote Oma
„Erste Runde Krankenschein, dann die Oma tot, Überstunden nehmen wir zur Not.“, singen die BVB-Fans, wenn sie mit ihrem Herzensklub europäisch spielen. Die verstorbene Großmutter ist eine passende Ausrede für jeden Zweck. Ein österreichischer Kicker begann gar seine Karriere praktisch mit dieser Notlüge: Es handelt sich um Alfred Riedl.... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (99) –  Der Maierhof(f)er‘sche Knalleffekt
Mit dem Dopplereffekt macht jeder Schüler Bekanntschaft: Ein Signal dehnt sich bei Veränderungen des Abstands zwischen Sender und Empfänger während der Dauer desselben aus. Diesen Vorgang kann man hörbar wahrnehmen, wenn beispielsweise ein Auto mit raschem Tempo an einem vorbeisaust. Stefan Maierhofer und Erwin „Jimmy“ Hoffer haben mit einem... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (96) –  Aus dem Tagebuch des Friedrich Franzl
Am 4. Juni 1936 schiffte sich die Kampfmannschaft des Wiener Sportklubs mit einigen Funktionären und Mitarbeitern auf der „Johann von Oldenbarnevelt“ in Genua Richtung Niederländisch-Indien, dem heutigen Indonesien, ein. Das Reisetagebuch des Tormanns Friedrich Franzl gewährt Einblicke in diese außergewöhnliche Tournee: „Um 8 Uhr waren wir bei strömendem Regen... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (94) –  Attila kann alles. Außer Hochdeutsch.
„Der Österreicher unterscheidet sich vom Deutschen durch die gemeinsame Sprache“ – dieses Bonmot wurde lange Karl Kraus zugeschrieben, ist aber in Wirklichkeit nach dem Ende des 2. Weltkrieges plötzlich aufgetaucht und gehört seitdem zum Fundus der geflügelten Wörter in der Alpenrepublik. Zwanzig Jahre nach 1945 kam in Wien ein... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (92) –  Idioticus Maximus
Wer an Otto Barić denkt, denkt auch an seinen Lieblingsbegriff „maximal“. Der gebürtige Kroate verwendete dieses Adjektiv so häufig, dass es zu seinem zweiten Vornamen mutierte. Otto-Maximale prägte fast zwei Jahrzehnte lang den österreichischen Fußball. Er war fachlich anerkannt, menschlich aber umstritten: So belegte ihn die UEFA 2007 mit... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (90) – Glück und Glas, wie leicht bricht das!
In den öffentlichen Verkehrsmitteln herrscht bei lauen Temperaturen ein steter Kampf um die Fenster: „Auf oder zu“, lautet die Gretchenfrage. Leider kann auf die Schnelle keine Befragung durchgeführt werden und so artet die Schieberei bisweilen zum Bim-Kleinkrieg einiger Reisender aus. Als Augenzeuge ist es sehr amüsant zu beobachten, wie... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (88) – Bananenflanke
Bis zur Winterpause 2007/2008 kannte kaum jemand in Österreich Stefan Maierhofer. Der Lange machte sich aber innerhalb kürzester Zeit einen Namen, als er mit Rapid Wien im Frühjahr zielsicher auf den Meistertitel zusteuerte. Alles lief perfekt: Der 202 cm große Stürmer setzte zunächst als Joker die wichtigen Nadelstiche und... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (87) –  Angeschwärzt
Paul Scharner erregte einst Aufmerksamkeit, als er in seiner Biografie das Ritual des „Pasterns“ auch Fußballunkundigen näherbrachte: Der damalige Jungprofi der Wiener Austria wurde im Hotelbett anlässlich eines Trainingslagers von Mitspielern überfallen und mit einem schuhcreme-schwarzen Hintern beglückt. Paul fand‘s nicht lustig – weniger, weil er dank intensiver Schrubbaktionen... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (86) – Die Nummer Eins in Wien sind wir
Die Gründung eines Vereines erfolgt gemäß dem österreichischen Vereinsgesetz üblicherweise in zwei Schritten: Errichtung und Entstehung. Zunächst einigt man sich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben auf Vereinsstatuten, dann meldet man den Verein mit Namen und Zweck bei der zuständigen Behörde an. Sollte man nichts mehr von dieser hören, steht... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (84) – Servas, Herr Chef!
In den 60ern kickten die meisten Spieler in Österreich noch mit Amateurstatus. Man arbeitete hauptberuflich bei der Post, in der Versicherung oder war Angestellter einer Gebietskörperschaft. Saubere Bürojobs bildeten den Ausgleich zur dreckigen Arbeit am Platz. Diese Brotberufe waren dringend vonnöten, denn vom Kicken allein konnte kaum einer leben.... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (82) –  Kein Ball für Emma
Franz Hasil war einer der besten und stursten Fußballer Österreichs. Bei Rapid reifte er zu einem kreativen Spielgestalter, der mit feiner Klinge Zuckerpässe in die Tiefe spielte. Ernst Happel machte später aus dem „schlampigen Genie“ einen robusten Mittelfeldspieler auf Weltklasseniveau. Als es jedoch Probleme bei Feyenoord Rotterdam gab, packte... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (80) –  Hand in Hand
1991 war Gilbert Prilasnig wahrscheinlich ein sehr glücklicher Mensch. Acht Jahre Gymnasium waren mit der erfolgreich abgelegten Matura endlich vorbei, darüber hinaus hatte er gerade einen Vertrag beim SK Sturm unterschrieben. Damals dachte der gebürtige Kärntner noch nicht daran als Profi sein Geld zu verdienen: Er wollte in Graz... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (79) –  Als das Häferl überging
In den 70er-Jahren spielte der 1. SC Simmeringer noch in der höchsten Spielklasse in Österreich. Die glorreichen Zeiten gehörten jedoch schon damals der Vergangenheit an und der Verein spielte nur mehr gegen den Abstieg. Niemand wusste zunächst, was die Stunde geschlagen hatte, als der ÖFB 1974 die erste Liga... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (78) –  Warum Herbert Prohaska kein Rapidler geworden ist?
Herbert Prohaskas zweite Klubstation nach Vorwärt XI war Ostbahn XI. Dort trainierte Rudolf „Cäsar“ Sabetzer die Kampfmannschaft. Mehrmals überwarf sich Prohaska mit dem als Quäler verschrienen Coach. Sabetzer sprach intern jedoch nur in höchsten Tönen von diesem Talent der Sonderklasse und lockte so zahlreiche Vereinsverantwortliche an die Simmeringer Trainingsplätze.... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (77) –  Der steirische Eisenfuß
Klaus Maria Brandauer hat einmal gesagt, dass man in seiner steirischen Heimat nur zwei Dinge können müsse: Trinken und Skifahren. Der preisgekrönte Schauspieler und Regisseur ist in Altaussee einfach nur „der Klaus“. Manfred Steiner war in Murau – zwei Autostunden von Altaussee entfernt – lange Zeit nur „der Mandi“.... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (74) – Viele Runden für eine Runde
Knapp 25 Jahre nach dem offiziellen Geburtsdatum des SK Rapid Wien eröffnete eine andere Hütteldorfer Institution ihre Pforten. Jenes Gasthaus, das heute bereits in der vierten Generation geführt wird, liegt in der Nähe des Bahnhofs und der Rapid-Heimstätte. Schon Alt-Legenden wie Rudi Flögel, Ernst Happel und Walter Glechner stillten... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (70) – Frischer Fisch auf Fischers Tisch
Es gibt sicher tausende Robert Fischers auf dieser Welt und einige von ihnen sind durchaus populär: Da gibt es den Schachweltmeister Robert „Bobby“ Fischer oder den Schweizer Schriftsteller Robert A. Fischer. In Österreich wurde ein Robert Fischer geboren, der sich später im Ausland oft „Bob“ nannte. Fischer spielte Fußball... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (66) – Prohaskas Qual der Wahl
Sein zweiter Vater sei er gewesen, der Kommerzialrat Leopold Böhm. Von Anfang an war der Textilunternehmer, Millionär und Gönner der Veilchen, Herbert Prohaskas Bezugsperson bei der Wiener Austria. Mitte der Siebziger belohnte Böhm die violette Meistermannschaft mit einem viertägigen Paris-Trip. Im „Crazy Horse“ und im „Lido“ knallten die Champagnerkorken... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (65) –  Der stärkste Simmeringer
Man könnte neidisch werden, wenn man sich die vielen Talente des Karl Sesta vor Augen führt: Der gebürtige Simmeringer war ein guter Stürmer, der zu einem Weltklasse-Verteidiger umgeschult wurde. Daneben errang er einen österreichischen Amateurmeistertitel im Ringen und holte mit seiner Interpretation von Wiener Liedern einen Goldene Schallplatte in... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (64) –  Schaum vorm Mund
Als die Austria von der Magna-Familie zwangsadoptiert wurde, Herr Mateschitz sich Salzburg einverleibte und Rapid Wien gerade den (bisher) vorletzten Meistertitel der Klubgeschichte geholt hatte, ja, in diesem Zeitkonstrukt, stand das 274. Wiener Derby auf der Programm. Die Sommerpause war vorbei, die Rapidler hatten den Meistersekt längst biomechanisch zu... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (63) –  Egon Coordes und die Liebe zur Tradition
Jedem Fan, der in den frühen 90ern den Veilchen die Daumen gedrückt hat, ist jenes Trainerkarussell, das sich ab 1992 zu drehen begann, in gruseliger Erinnerung geblieben. Mangelnder Erfolg war (natürlich!) der Grund, warum sich die Übungsleiter der Wiener Austria die Türschnalle in die Hand gaben. Im Saisontakt wechselte... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (62) – „Derf i mitspün?“
Auf der Dreieckwiese im Wiener Gemeindebezirk Meidling herrschte einst jeden Nachmittag rege Betriebsamkeit. In den 40ern tobten viele Kinder auf der riesigen Grünfläche zwischen Altmannsdorfer und Schönbrunner Allee. Die meisten der anwesenden Buben trafen sich zum Kicken. Irgendeiner hatte immer einen Ball dabei und nachdem die Mannschaften ausgelost waren,... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (56) –  Wie Wacker zu seinem Namen kam
Aus „Faulheit“ einen Sportverein zu gründen? Das kling paradox, ist aber tatsächlich passiert. Wir schreiben das Jahr 1906 und ein gewisser Max Freund hat nur Fußball im Kopf. Freund ist Schüler und wohnt in Wien-Meidling. Um seiner Leidenschaft nachzugehen, hat er sich bei dem 1897 gegründeten Wiener Athletiksport Club... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (54) – Der weiße Jimi Hendrix
Sein Markenzeichen und der daraus abgeleitet Spitzname waren ihm lange Zeit unangenehm, denn als junger Mann träumte er von langen Federn, die bis zu den Schultern reichen sollten. Alles Träumen half nichts: Schneckerln bleiben nun mal Schneckerln und so blieb auch der Schneckerl der Schneckerl. Nach einer Kinovorstellung von... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (51) – Zutritt verboten!
Hans Krankls Ego ist so berühmt wie er selbst: Die einen nennen ihn anmaßend, die anderen selbstsicher. Ein Klassestürmer wie er, vergisst seine Rolle eben auch außerhalb des Platzes nicht. An die 300 Tore hat er für Rapid erzielt, ist viermal Torschützenkönig geworden und hat den Goldenen Schuh gewonnen.... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (50) – Katzer allein zuhause
Roman Wallner galt einst als größtes Stürmertalent Österreichs. Der gebürtige Grazer kam als 17-Jähriger von Sturm zu Rapid Wien, wo er gemeinsam mit dem etwas jüngeren Andreas Ivanschitz rasch zur neuen Hoffnung des Rekordmeisters avancierte. Wallner, der 2001 zum Krone „Fußballer des Jahres“ gewählt wurde, gab einer eingeschlafenen Rapid... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (49) – Leg dich nicht mit Knaller an!
Walter, Wolfgang, Erich, Werner, Hermann und Bernhard Knaller verbrachten ihre Jugend zwischen Fußballplatz und Skilift. Sie verlebten eine typische Kindheit in Unterkärnten. Irgendwann entschieden sich aber alle Buben dafür, dass der Fußball in Zukunft ihre ganze Aufmerksamkeit verdienen sollte. Alle sechs Knallers wurden Spieler und/oder Trainer. Am Erfolgreichsten arbeiteten... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (47) –  Auf die Beine geholfen
Fast jeder Fußballprofi war einmal Balljunge, Einlaufkind oder sonstiges. Es sind die ersten Momente, in denen man erlebt, was einen später hoffentlich erwartet. Die Augenblicke von denen jeder Jugendspieler träumt: Mit der Kampfmannschaft in der Meisterschaft auf dem Platz stehen und alles geben. Jeder fängt einmal klein an. Auch... Mehr lesen
Anekdote zum Sonntag (45) –  Dieses Video sagt mehr als tausend Worte
Dieser Sanitäter hat vor elf Jahren bei der Partie Austria gegen Mattersburg eindeutig nicht seinen besten Tag erwischt. Selbst der barmherzige Samariter aus dem Neuen Testament würde sich angesichts dieses Rettungsversuches wohl entsetzt die Hände vors Gesicht schlagen. War es die Nervosität oder –ähm- Kreislaufprobleme nach einem feuchtfröhlichen Abend?... Mehr lesen